Am kommenden Samstagabend, den 17.1, um 19:30 Uhr empfangen die Sportfreunde Söhre die HSG Ostsee zum Kellerduell in der heimischen Steinberghalle.

Fotoquelle Titelbild: Theresa Scherbanowitz

Im Hinspiel lieferten sich die beiden Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe, den Schlusspunkt setzte damals die HSG Ostsee: Acht Sekunden vor dem Ende traf HSG-Spieler Jasper Bruhn zum 35:35 Ausgleich.

Vergangenes Wochenende war das Team von Trainer Sascha Bertow, zum Auftakt nach der knapp dreiwöchigen Winterpause, beim Tabellendritten aus Braunschweig zu Gast. Söhre konnte dem Favoriten aus Braunschweig lange Paroli bieten, am Ende mussten sie sich aber mit einer 29:24-Niederlage geschlagen geben, eine bittere Niederlage für die im Abstiegskampf steckenden Söhrer. Den letzten Sieg feierten die Söhrer im letzten Heimspiel vor der Winterpause. Am 20.12. gelang ihnen ein 30:27-Sieg über der HG Hamburg-Barmbek.

Das nächste wichtige Spiel steht schon vor der Tür. Mit der HSG Ostsee kommt ein Gegner, der ebenfalls tief im Abstiegskampf steckt. Söhre und die HSG sind mit acht Punkten sogar punktgleich, Ostsee hat aber ein Spiel weniger und das bessere Torverhältnis. Umso wichtiger ist also das direkte Duell am Samstagabend. Mit einem Sieg könnten die Söhrer vorerst die Abstiegszone verlassen und sogar im engen unteren Drittel der 3. Liga bis auf den 12. Platz vorrücken.

Die HSG Ostsee konnte das letzte Spiel vor der Winterpause ebenfalls erfolgreich gestalten. Vor heimischer Kulisse gab es einen 31:28-Sieg über der HSG Eider-Harde. Nach der Winterpause hatte die Mannschaft von der Ostsee noch kein Pflichtspiel.

Die Sportfreunde haben im letzten Heimspiel vor der Winterpause bewiesen, dass sie sich im Duell mit einem direkten Konkurrenten durchsetzen können. Nun geht es darum, auch im Spiel gegen die HSG Ostsee die stärkeren Nerven zu haben, um am Ende des Tages als Sieger vom Platz zu gehen.

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Söhre-Kreisläufer Norman Kordas über das Hinspiel gegen die HSG Ostsee mit Blick auf das bevorstehende Rückspiel :

Im Hinspiel war es ein ausgeglichenes Spiel, da haben wir gesehen, dass wir uns von ihnen aber auch absetzen können. Wir waren 4 Minuten vor Schluss mit 4 Toren in Führung, am Ende haben wir es dann aber noch aus der Hand gegeben. Wichtig wird sein, dass wir von Anfang an konzentriert auftreten, unsere Chancen konsequenter nutzen und defensiv so auftreten wie gegen Braunschweig

Kordas erklärt, dass man aus der Niederlage in Braunschweig einiges positives mitnehmen konnte:

Wir nehmen einiges Positives mit: Die Einstellung und der Einsatz haben gestimmt, darauf können wir jetzt aufbauen. Jetzt gilt es, die kleinen Fehler abzustellen und die Energie mit ins Heimspiel zu nehmen, um diesmal die Punkte bei uns zu behalten.