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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Die Helios Grizzlys Giesen haben ihr Heimspiel in der Volleyball-Bundesliga gegen die Netzhoppers Königswusterhausen knapp mit 3:2 gewonnen.
Die Helios Grizzlys Giesen haben sich nach der 1:3-Niederlage in Haching am Sonntag zwei Tage später wieder rehabilitiert. Gegen die Netzhoppers Königswusterhausen gewann das Team von Trainer Itamar Stein am Dienstagabend mit 3:2. Es war allerdings ein hart umkämpfter Sieg. Die Gäste aus Brandenburg verlangten dem Tabellenfünften alles ab. Neuzugang Mark Olsen, der erst am Montag verpflichtet wurde, kam gegen die Netzhoppers noch nicht zum Einsatz, saß aber auf der Ersatzbank und musste mitansehen, wie sein neues Team nicht sofort ins Spiel fand. Im ersten Satz liefen die Grizzlys zunächst einem Rückstand hinterher. Vor allem mit den Aufschlägen von Hannes Gerken und Theo Timmermann kamen die Giesener zunächst überhaupt nicht zurecht. Die Probleme in der Annahme waren nicht zu übersehen. Gegen Ende des ersten Satzes stabilisierten sich die Giesener aber und konnten erstmals mit vier Punkten in Führung gehen (21:17). Diesen Vorsprung ließen sich die Grizzlys nicht mehr nehmen und brachten den ersten Durchgang mit 25:21 unter Dach und Fach. Vor allem Dank der Cleverness von Angreifer Cody Kessel und der Power von Mark Rura und Lars Migge.

Im zweiten Satz lagen die Grizzlys mit 10:7 in Front, danach schlichen sich aber wieder einige Fehler ein. Insbesondere im Angriffsspiel wirkten die Grizzlys unkonzentriert. Die Gäste gingen mit 17:12 in Front. Die Grizzlys kamen zwar noch einmal zurück, konnten aber das Momentum der 22:21-Führung nicht nutzen und verloren den zweiten Satz schließlich mit 23:25. Der dritte Durchgang war dermaßen ausgeglichen, dass sich kein Team absetzen konnten. Die Führung wechselte hin und her. Die 1413 Zuschauer in der Sparkassen-Arena mussten lange zittern, bis der 25:23-Satzgewinn erreicht war. Beim Stand von 23:23 blieben die Grizzlys cool und konnten durch den überragenden Kessel zwei Punkte in Folge und die 2:1-Satzführung feiern.

Wer nun aber dachte, dass die Gegenwehr der Gäste aufhören würde sah sich getäuscht. Vor allem die knallharten Aufschläge der Netzhoppers bereiteten den Giesenern immer wieder Probleme. Ab dem 9:9 waren die Grizzlys in diesem Satz wirklich chancenlos. Sie fanden kein Mittel gegen das aggressive Spiel der Brandenburger, die schließlich den Satz klar mit 25:16 für sich entscheiden konnten. Der Tiebreak musste die Entscheidung bringen.

Und da war den Grizzlys der unbedingte Siegeswille wieder anzumerken. Ein Block von Mark Rura und Miguel Sinfronio brachte die 3:1-Führung und ein starker Aufschlag von Migge sorgte für das 4:1. Dir Grizzlys machten weiter Druck und ließen die Netzhoppers trotzdem zwischenzeitlichen 6:4 nicht mehr in den Satz zurück. Rura und Kessel machten im Angriff Dampf und Lars Migges Aufschläge hatten enorme Präzision. Migge war es auch der mit dem Punkt zum 15:9 den Deckel drauf machte. Der hart umkämpfte 3:2-Erfolg war nach über zwei Stunden perfekt.


