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HC Eintracht Hildesheim ist in der 3. Handball-Liga Nordost mal wieder ein Kantersieg gelungen. Gegen den SV Plauen-Oberlosa siegte HC vor den Augen des schwedischen Weltmeisters Tomas Svensson mit 42:25.
Zum Saisonauftakt im September 2025 mussten die Handballer von HC Eintracht Hildesheim eine bittere 25:27-Niederlage beim SV Plauen-Oberlosa hinnehmen. Jetzt revanchierten sich die Hildesheimer eindrucksvoll. Am Sonntag gelang der Mannschaft von Trainer Daniel Deutsch ein überlegener 42:25-Erfolg gegen die Sachsen. In den Anfangsminuten hatte der Tabellenzweite noch kurz Mühe mit dem Gegner nach 13 Minuten traf Florian Billepp (Titelfoto) aber zur 8:7-Führung für HC. Danach setzte sich die Hildesheimer Dominanz endgültig durch. Den Gästen gelangen bis zur Halbzeitpause nur noch fünf Treffer. Eintracht führte beim Seitenwechsel schon deutlich mit 21:12. Dem HC-Tempohandball hatten die Plauener nichts entgegen zu setzen. Die offiziell knapp 1100 Zuschauer in der Sparkassen-Arena konnten einige schöne Treffer bejubeln. Unter den Fans war auch ein Weltmeister. Der Schwede Tomas Svensson verfolgte auf Einladung von HC-Geschäftsführer Ralf Weber das einseitige Spiel. Svensson Lebensgefährtin lebt im Landkreis Hildesheim. Der 57-jährige ist mittlerweile Torwarttrainer beim europäischen Topklub FC Barcelona. Mit der schwedischen Nationalmannschaft wurde der Torwart in den 1990er Jahren Weltmeister. „Vielleicht bekommen wir ja eine Zusammenarbeit hin?“, sagte Weber im ViP-Raum zu Svensson. Der Torwarttrainer verbringt schließlich die handballfreie Zeit bei seiner Partnerin in der Region. Die Eintracht-Keeper Jan Wesemann, der in der ersten Halbzeit sehr ordentlich hielt, und Leon Krka würden sich über Trainingseinheiten mit dem einstigen Weltklasse-Torwart sicher freuen. Zurück zum Spiel: Das nahm den gewohnten Verlauf. Eintracht setzte sich in der zweiten Halbzeit Tor um Tor weiter ab. In der 46. Minute traf der eingewechselte Lukas Quedenbaum zum 30:19. Den 40. Treffer erzielte Kreisläufer Robin Müller nach 57 Minuten. Am Ende gewann Eintracht völlig überzeugend mit 42:25. Bester Hildesheimer Werfer war Piet Möller mit zehn Treffern. Eintracht Hildesheim bleibt durch den Kantersieg Tabellenzweiter.

