Mit einem wichtigen Heimspiel startet der HC Eintracht Hildesheim am Sonntag um 17.00 Uhr in der Sparkassen Arena ins Handballjahr 2026. Zum Auftakt der Rückrunde empfängt die Mannschaft den SV 04 Plauen-Oberlosa und hat dabei noch eine Rechnung offen.

Die Hinspielniederlage in Sachsen sitzt noch immer tief, entsprechend groß ist der Wunsch nach Revanche und den ersten beiden Heimpunkten des neuen Jahres.

Ein Blick auf die Konkurrenz zeigt: Punktverluste der direkten Mitbewerber im Kampf um die begehrten Plätze in der Aufstiegsrunde sind an diesem Wochenende eher nicht zu erwarten. Der MTV Braunschweig empfängt die Söhrer Sportfreunde, der EHV Aue gastiert beim abstiegsbedrohten Oranienburger HC, während der HC Empor Rostock spielfrei ist. Umso größer ist die Bedeutung des Heimspielauftakts für die Eintracht. Ein erfolgreicher Start in die Rückrunde soll weiteres Selbstvertrauen geben und die starke Ausgangsposition festigen.

Das Team hofft dabei auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. Tickets sind im Ticketshop auf der Vereinswebseite, zu den Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle an der Pappelallee sowie an der Abendkasse erhältlich. Diese öffnet am Sonntag wie gewohnt um 15.30 Uhr.

Auch auswärts dürfen sich die Eintracht-Fans auf Unterstützung freuen: Der Fanclub „Hölle 39“ plant für das Auswärtsspiel bei den Berliner Jungfüchsen am Sonnabend, 17. Januar, den Einsatz eines Fanbusses. Abfahrt ist um 12.00 Uhr an der Sparkassen Arena. Anmeldungen sind am Sonntag am Fanclubtisch in der Halle oder über die Webseite der Hölle 39 möglich.

Fans und Verantwortliche blicken gespannt auf den Start ins neue Handballjahr. Der Saisonauftakt im vergangenen Sommer verlief aus Eintracht-Sicht alles andere als optimal, die nicht eingeplante Niederlage in Plauen sorgte für Enttäuschung. Danach jedoch startete das Team von Cheftrainer Daniel Deutsch eine beeindruckende Serie mit neun Siegen in Folge und überwinterte auf dem zweiten Tabellenplatz. Da sich der aktuelle Spitzenreiter nicht für die Aufstiegsspiele qualifizieren kann, ist die Ausgangslage weiterhin vielversprechend. Voraussetzung bleibt jedoch, vor allem die Heimspiele erfolgreich zu gestalten, zumal auswärts noch schwere Aufgaben warten.

Die Vorbereitung nach der Weihnachtspause verlief weitgehend planmäßig. Beim Trainingsauftakt fehlte lediglich der erkrankte Jakub Tonar. In einem Vorbereitungsspiel gegen den Regionalligisten Northeimer HC setzte sich die Eintracht ungefährdet mit 45:27 (21:14) durch. Bis auf Luca Hopfmann kamen alle Spieler zum Einsatz. Zuletzt musste Florian Billepp krankheitsbedingt einige Trainingseinheiten aussetzen.

„Eine zusätzliche Motivation dürfte sich für Sonntag erübrigen“, blickt Chefcoach Daniel Deutsch voraus. „Die Spieler wollen die Scharte aus dem Hinspiel auswetzen. Aber wir sind gewarnt und wollen uns gegen einen kämpferisch starken Gegner nicht noch einmal böse überraschen lassen.“

Der SV 04 Plauen-Oberlosa beendete die Hinrunde auf Rang zehn der Tabelle. Mit 12:18 Punkten bewegen sich die Sachsen im Mittelfeld, haben jedoch lediglich vier Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Bester Torschütze im Team von Trainer Ladislav Brykner ist Matevz Kunst mit bislang 110 Feldtoren. Auch Tim Stäglich, Sebastian Naumann und Libor Hanisch gehörten zu den treffsichersten Akteuren.

Zudem ist Plauen-Oberlosa für seine robuste Spielweise bekannt: Mit 67 Zeitstrafen und bereits fünf roten Karten belegen die Sachsen zur Saisonhalbzeit Rang zwei der Strafenstatistik der Nord-Ost-Staffel. Auf die Eintracht wartet zum Jahresauftakt also eine intensive und körperbetonte Partie, mit klarer Zielsetzung: erfolgreicher Start ins Jahr 2026 und Revanche für das Hinspiel.