Nächste Pflichtaufgabe für das Team 48 am kommenden Samstag. Um 19 Uhr geht es im Auswärtsspiel in Cottbus gegen den SV Energie.

SV Energie Cottbus – Team 48 Hildesheim (Sa., 19 Uhr)

Für die Bundesliga-Volleyballerinnen des Team 48 Hildesheim steht am Samstagabend die nächste Auswärtsaufgabe an. Um 19 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Matthias Keller im Hallenkomplex Poznaner Straße auf den SV Energie Cottbus. Zumindest auf dem Papier eine klare Angelegenheit, doch Hildesheim weiß genau, dass solche Spiele ihre eigenen Gesetze haben.
Tabellarisch könnte der Unterschied kaum größer sein: Cottbus ist nach neun Partien noch sieglos, hat bisher alle Spiele verloren und lediglich zwei Punkte gesammelt. Die Gastgeberinnen stellen eine der jüngsten Mannschaften der gesamten Liga. Trainer Philipp Eisenträger arbeitet am Volleyballstützpunkt Süd-Brandenburg mit einem extrem jungen Team. Bis auf Außenangreiferin Vivien Raschick (Jahrgang 2000) sind nahezu alle Spielerinnen 2008 oder 2009 geboren.
Team 48 reist dagegen mit breiter Brust an. Nach sieben Siegen aus neun Spielen stehen die Hildesheimerinnen punktgleich mit Münster II auf dem dritten Tabellenplatz, nur ein zusätzlicher Sieg trennt sie vom Konkurrenten. Die Ambitionen sind klar: Oben dranbleiben und möglichst schon vor dem Spitzenspiel gegen Münster kurz vor Weihnachten weiter punkten.
Gerade gegen Teams wie Cottbus legt Hildesheim großen Wert darauf, früh klare Verhältnisse zu schaffen. Gegner aus der unteren Tabellenregion können gegen die favorisierten Hildesheimerinnen befreit aufspielen, sie haben nichts zu verlieren. Genau das macht solche Spiele oft unangenehm. Team 48 will gar nicht erst zulassen, dass Cottbus ins Spiel findet, und von Beginn an das eigene Tempo und die eigene Qualität auf das Feld bringen.
Für Matthias Keller und sein Team geht es darum, konzentriert zu bleiben, geduldig aufzubauen und den Rhythmus aus den starken Heimauftritten mitzunehmen. Die Favoritenrolle ist eindeutig verteilt, jetzt gilt es, sie auch auszuspielen.