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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Am 11. Spieltag der Bezirksliga gab es in acht Spielen stolze 46 Tore. Die ersten sechs Teams konnten ihre Spiele jeweils für sich entscheiden.
SV BW Neuhof – SC Harsum
HIER gehts zum Spielbericht.
TSV Lenne – TSV Giesen 1:2 (1:1)
Der TSV Giesen hat beim TSV Lenne einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Auf dem tiefen und schwer bespielbaren Platz erwischten die Gastgeber den besseren Start und gingen früh in Führung. Nach einem langen Ball wollte ein Giesener Verteidiger den Ball per Kopf zu seinem Keeper zurückspielen, doch der erfahrene Edward Urich spritzte dazwischen und traf zum 1:0 (13.). Giesen tat sich zunächst schwer auf dem Platz, kam aber kurz vor der Pause zum Ausgleich: Nach einem Freistoß von Lennart Fiech staubte Luca-Maximilian Budde am zweiten Pfosten zum 1:1 ab (40.). In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste. Eine Hereingabe von Fiech grätschte Felix Bielicke schließlich zur 2:1-Führung ins Netz (62.). Kurz zuvor hatte Bielicke noch eine gute Tormöglichkeit ausgelassen. Danach wurde es in einer hektischen Schlussphase hitzig. Bielicke sah nach einem harten Einsteigen in der Nachspielzeit die Rote Karte, doch Giesen verteidigte den knappen Vorsprung mit großem Kampfgeist bis zum Schlusspfiff. „Wir freuen uns sehr über den Auswärtssieg. Auf diesem Geläuf war Fußballspielen kaum möglich“, sagte TSV-Coach Laurin Paris.
VfL Borsum – SV Ambergau Bockenem 3:4 (2:1)
Ein turbulentes Spiel mit sieben Treffern und einer bitteren Schlussphase erlebte der VfL Borsum gegen den SV Ambergau Bockenem. Die Borsumer starteten mutig in die Partie, mussten aber durch ein Eigentor früh einen Rückstand hinnehmen, nachdem Jannis Krebs auf das Tor köpfte und der Verteidiger den Ball über die eigene Linie bugsierte(11.). Dazu musste Borsums Torwart Jannik Vogel verletzt vom Feld. „Wir waren gut im Spiel, haben dann aber den Faden verloren“, so der Sportliche Leiter von Ambergau Bockenem Philipp Scholz. Nach einer Ecke traf Dennis Vorreiter aus der Drehung (20.), wenig später köpfte Marvin Schwarzwälder einen weiteren Eckball zum 2:1 ein (23.). Vor der Pause hatte der Stürmer der Gäste Lucas Sztyndera nach einem Eckball die große Chance zum Ausgleich, doch sein Kopfball war zu unplatziert.
Kurz nach dem Seitenwechsel machte es dann Jannis Krebs besser, als er einen direkten Freistoß zum 2:2 verwandelte (56.), ehe kurz danach Borsums Vorreiter erneut per Kopf nach einem Freistoß von Luca Rohrmann zur 3:2-Führung traf (63.).
In einer packenden Schlussphase glichen die Gäste durch einen sehenswerten Freistoß von Jan Giffey aus (67.) und bekamen in der Nachspielzeit noch einen Foulelfmeter nach Foul an Sztyndera zugesprochen, den Giffey zum 4:3-Endstand verwandelte. Von den sieben Toren wurden sechs nach Standards erzielt. Scholz nach dem Spiel:
Am Ende hätte das Spiel in beide Richtungen kippen können. Wir sind sehr glücklich über den Sieg in Borsum.
TuS Hasede – TuSpo Lamspringe 6:1 (5:1)
Der TuS Hasede bleibt weiter in der Erfolgsspur und besiegte TuSpo Lamspringe am Ende deutlich mit 6:1. Dabei legten die Haseder bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den klaren Sieg. Zunächst kamen die Gäste aus Lamspringe aber besser in die Partie, die zwei Mal Aluminiumpech hatten. Zudem wurde den Gästen ein Elfmeter verwehrt. „Da hatten wir Glück, dass wir nicht 2:0 oder 3:0 hinten lagen“, gab der Hasede Co-Trainer Marc-Philip Ehlert zu. Hasede brauchte etwas, um in das Spiel zu finden. „Wir wurden dann besser und haben uns zwei gute Chancen erspielt“, so Ehlert weiter. Mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten ging Hasede dann durch Björn Karkoß und Tim Utermöhle mit 2:0 in Führung (30.+32.). Zwar hatte Lamspringe mit dem Anschlusstreffer zwei Minuten später durch Jan-Mika Bartetzko die passende Antwort parat, doch Hasede zeigte sich fortan eiskalt. Torben Kessler (35.), Liam-Frederik Müller (41.) und Niclas Holland (45.) bauten die Führung auf 5:1 aus. Ehlert: „Das waren wilde Minuten von uns. Wir haben uns brutal effektiv gezeigt.“
Nach dem Seitenwechsel verwaltete der Aufsteiger die Führung souverän, Utermöhle setzte mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt (62.). Lukas Brinkmann, Tim Steinmeyer und Utermöhle verpassten am Ende einen höheren Sieg. „Die Jungs machen es überragend“, sagte TuS-Coach Milano Werner, der das Spiel aus Dänemark verfolgte. Trotz einiger Ausfälle präsentierte sich Hasede erneut in Topform.
SV Türk Gücü Hildesheim – TuS GW Himmelsthür 2:2 (1:2).
Die Gäste aus Himmelsthür erwischten den besseren Start in die Partie, mussten aber zunächst einen Rückstand hinnehmen, als Kadir Kizil seinen Mitspieler Furkan Kital mit einem Außenristpass in Szene setzte und dieser überlegt mit einem Schuss ins lange Eck traf (21.). Doch Himmelsthür schlug zurück. Der SG-Torwart Ugur Beyat parierte zunächst einen zweifelhaften Foulelfmeter, war beim Nachschuss von Timothy Nicolaus aber machtlos (35.). Zwei Minuten später drehte Justin Möller das Spiel, als er einen individuellen Fehler in der TG-Hintermannschaft eiskalt bestrafte. „Wir haben die erste Halbzeit brutal geschlafen“, ärgerte sich TG-Trainer Hassan Atas. Nach der Pause zeigte sein Team ein anderes Gesicht. Kremtim Berisha traf per direktem Freistoß zum verdienten 2:2 (55.). In einer offenen Schlussphase vergaben beide Teams Chancen auf den Sieg, wobei der TG-Torwart Ugur Beyat mehrfach stark im Eins-gegen-Eins parierte.
SV Einum – MTV Almstedt 1:1 (1:1).
Der SV Einum hat im Duell mit dem MTV Almstedt einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf geholt. Dabei profitierte das Schlusslicht zunächst von einem kuriosen Eigentor: Nach einem Rückpass rutschte der MTV-Keeper aus, und der Ball trudelte zum 1:0 ins Netz (12.). Doch Almstedt schlug schnell zurück. Philipp Probst glich nach einer Flanke zum 1:1 aus (28.). Danach übernahm Almstedt das Kommando und erspielte sich zahlreiche Chancen, fand aber immer wieder in Einums starken Torwart Dustin Sauermann seinen Meister. Einum verteidigte leidenschaftlich, lauerte auf Konter und rettete den Punkt bis zum Schluss. Trotz des Remis bleibt das Team zwar Tabellenletzter, zeigte aber eine kämpferisch starke Leistung und konnte sich am Ende bei Sauermann bedanken, der zahlreiche Angriffe der Almstedter vereitelte.
TuSpo Schliekum – SV Alfeld 0:6 (0:5).
Die SV Alfeld hat ihre starke Form eindrucksvoll bestätigt und nach dem Sieg gegen Giesen direkt nachgelegt.
Schon nach fünf Minuten hätten die Gäste in Führung gehen können, als Max Mauer frei vor TuSpo-Keeper Leon Frelke auftauchte, den Ball aber nicht im Tor unterbrachte. Auf der Gegenseite hatte Kwabena Opoku Adu die erste gute Chance für Schliekum, sein Abschluss nach einem Angriff über die linke Seite ging jedoch deutlich über das Tor.
In der 15. Minute schlug Alfeld dann eiskalt zu. Felix König zog aus rund 20 Metern mit links ab, der Ball klatschte an den Pfosten und von dort ins Tor, 0:1. Nur zwei Minuten später folgte die entscheidende Szene der Partie. Nach einem Schuss von Jonathan Köps klärte Clifford Henning auf der Linie mit der Hand, der Schiedsrichter entschied auf Rot und Elfmeter. Felix König trat an, Frelke parierte zunächst stark, doch König setzte nach und traf im zweiten Versuch zum 0:2 (17.).
Von da an spielten nur noch die Alfelder. Mit viel Geduld, klarer Struktur und sauberem Aufbauspiel schnürten sie die Gastgeber tief in deren Hälfte ein. In der 36. Minute erhöhte Finn König nach Vorlage des Bruders Felix mit einem präzisen Schuss ins lange Eck auf 0:3. Kurz vor der Pause legte Finn Lüdtke noch einen für die Grün-Weißen drauf. Sein Flachschuss aus 20 Metern landete unhaltbar unten links im Eck (43.). Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte erneut Felix König, der nach einem Pressschlag gegen Keeper Frelke aus rund 20 Metern ins leere Tor einschob (45.), die Vorentscheidung.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierte Alfeld das Spielgeschehen souverän, ließ Ball und Gegner laufen und agierte geduldig. Schliekum kam zwar zu zwei gefährlichen Kontern, doch Alfelds Defensive blieb konzentriert. In der 78. Minute krönte Felix König seine starke Leistung mit seinem vierten Treffer des Tages. Nach Ballgewinn an der Strafraumkante setzte er den Ball mit links ins lange Eck zum 0:6-Endstand.
Ein auch in der Höhe verdienter Sieg für die Krahl-Elf, die über die gesamte Spielzeit dominant, konzentriert und spielfreudig auftrat.







