Am Montag bestätigte der VfV 06 Hildesheim die Sportnews-Gerüchte von vor einigen Tagen. Stürmer Louis Malina wechselt vom Chemnitzer FC zum VfV. Finn Kiszka wird die Hildesheimer nach über zwei Jahren wieder verlassen.

Das hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet. Torjäger Finn Kizska wird seinen Vertrag beim Oberligisten VfV 06 Hildesheim nicht verlängern. Nach zweieinhalb Jahren sucht der Hannoveraner eine neue Herausforderung. Kiszka hat zuletzt immer wieder durchblicken lassen, dass er gerne in der Regionalliga auf Torejagd gehen möchte. Da der 24-Jährige in Hannover wohnen bleiben möchte, kommen nicht viele Vereine in Frage. Ein Wechsel zum Regionalliga-Aufsteiger HSC Hannover liegt daher auf der Hand. Auch die FSV Schöningen, die aktuell in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga steht, will Kiszka haben. Fest steht bislang nur, dass Kiszka in der kommenden Saison nicht für den VfV auflaufen wird. „Wir haben alles daran gesetzt, Finn für eine weitere Saison beim VfV zu behalten – und in unseren Gesprächen war deutlich spürbar, dass ihm diese Entscheidung alles andere als leicht gefallen ist. Finn hat sich immer mit dem VfV identifiziert“, betont Sportvorstand Omar Fahmy.

Finn Kiszka (rechts) hat sich beim VfV 06 verabschiedet.

Die Verantwortlichen des VfV stehen aber nicht ohne adäquaten Ersatz da. Am Montag verkündeten die Hildesheimer die Verpflichtung des 23-jährigen Mittelstürmers Louis Malina vom Regionalligisten Chemnitzer FC. Wir berichteten bereits vor zwei Wochen über das VfV-Interesse am 1,93 Meter großen Angreifer. Nun unterschrieb der gebürtige Herzberger einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Oberligisten. Malina bringt die Erfahrung von 100 Regionalligaspielen für Germania Halberstadt, den BFC Dynamo Berlin und den Chemnitzer FC mit. Die Gespräche mit den Verantwortlichen seien für Louis Malina letztlich ausschlaggebend für den Wechsel gewesen, betont der Stürmer: „Ich habe sofort die Begeisterung und den klaren Plan für das Projekt gespürt. Dieses Vertrauen hat mich überzeugt. Ich bin wieder zurück in der Region und bin hochmotiviert, meinen Beitrag zu leisten und gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein.“

„Mit seiner körperlichen Präsenz und seiner Schnelligkeit bringt er Eigenschaften mit, die uns sehr gut tun werden. Wir sind überzeugt, dass er unserem Offensivspiel eine zusätzliche Facette verleihen und für viel Torgefahr sorgen wird“ , untermauert Sportvorstand Omar Fahmy (Titelfoto).