Zum vorletzten Spieltag der Landesliga warten zwei Mannschaften auf die Hildesheimer, die nächste Saison nicht mehr dabei sind.

SV Bavenstedt – TSV Wetschen (Samstag um 15:00 Uhr)
Im letzten Heimspiel der Saison bekommen es die Zuschauer noch einmal mit einem echten Schwergewicht zu tun – der Meister und künftige Oberligist TSV Wetschen ist zu Gast. Die Gäste stehen mit 81 Punkten aus 32 Spielen bereits uneinholbar an der Tabellenspitze. Am vergangenen Spieltag setzte es allerdings eine deutliche 0:4-Niederlage gegen Verfolger Eilvese – eine Niederlage, die Wetschen nicht sonderlich weh tut, da der Aufstieg schon feststeht. Der SV Bavenstedt rangiert mit 45 Punkten auf dem achten Tabellenplatz, blieb allerdings in den letzten drei Spielen sieglos. Zudem stellt man weiterhin die schwächste Offensive der Liga. Ob man ausgerechnet gegen die beste Defensive der Liga zurück in die Erfolgsspur findet, bleibt offen. Co-Trainer Ali Varol, der Michael Jarzombek (Urlaub) an der Seitenlinie ersetzt, sieht dennoch Chancen:

Die Formkurve der Mannschaft zeigt nach oben und wir wollen auch gegen den Meister an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Alle ziehen super mit und wir wollen unseren Fans nochmals ein gutes Spiel zeigen.
Wer weiß, vielleicht können wir den Meister überraschen.

VfR Evesen – SV Newroz Hildesheim (Sonntag um 15:00 Uhr)
Für den VfR Evesen ist der Abstieg bereits besiegelt. Mit nur 21 Punkten steht das Team auf dem vorletzten Platz und muss sich in der kommenden Saison mit der Bezirksliga begnügen. Trotzdem konnte man zuletzt nochmal einen Sieg feiern – und Gegner wie der SV Newroz taten sich in der Vergangenheit gegen Abstiegskandidaten schwer. Im März reichte es nur zu einem Remis gegen Tündern, gegen Lehrte gewann man knapp, gegen Bückeburg verlor man sogar. Auch am letzten Spieltag kam man nicht über ein 2:2 gegen Pattensen hinaus, nachdem man zur Pause bereits 0:2 hinten lag.

Gerade in der ersten Halbzeit ist es uns nicht gelungen, gegen eine tiefstehende Mannschaft Lösungen zu finden. In der zweiten Halbzeit haben wir dann den Ball laufen lassen und die Tore gemacht, aber insgesamt sind wir nicht zufrieden.

Newroz kann in den verbleibenden zwei Spielen noch auf den dritten Platz springen, ist aktuell punktgleich mit dem Dritten. Im schlechtesten Fall droht Rang sechs – das soll jedoch vermieden werden, wie Cabuk klarstellt:

Wir wollen spielerisch und läuferisch überzeugen und schnell Abschlüsse suchen. Wir wollen die letzten zwei Spiele gewinnen!