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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Am Sonntag steht in der Kreisklasse Staffel A der 12. Spieltag auf dem Programm. Alle acht Begegnungen werden um 15 Uhr angepfiffen. Im Mittelpunkt steht das Duell zwischen der SG Schellerten/ Oedelum/Ottbergen und der zweiten Mannschaft von VfV Borussia 06 Hildesheim.
FC Ruthe – TuS Lühnde
Für den FC Ruthe geht es nach zwei Niederlagen in Folge darum, den Blick wieder nach oben zu richten. Die Mannschaft von Hakan Kocak steht aktuell auf dem ersten Nichtabstiegsplatz und hat sieben Punkte gesammelt. Der TuS Lühnde liegt mit 16 Punkten im gesicherten Mittelfeld.
„Gegen Nordstemmen haben wir verdient verloren, muss man ja einfach mal zugeben“, blickt Kocak auf die vergangene Partie zurück. Gegen Lühnde fordert der Trainer vor allem mehr Einsatz: „Wir brauchen einfach mehr Kampf, mehr Leidenschaft, mehr Herz auf dem Platz. Wir werden versuchen, unsere Seele auf dem Platz liegen zu lassen und bis zum Umfallen zu kämpfen, um die drei Punkte bei uns zu behalten.“
Dabei setzt Ruthe auch auf die Qualität von Hussein Ismail. „Jeder Trainer ist froh, einen Ismail im Kader zu haben. Er hat eine enorme Qualität und kann jederzeit den Unterschied machen. Aus unerwarteten Sachen macht er ein Tor oder eine Vorlage“, sagt Kocak. Gemeinsam mit Aiman Hoballah soll Ismael für Gefahr sorgen. „Wenn hinten alles weggeräumt wird und die beiden vorne in Szene gesetzt werden, ist es sehr schwer für die gegnerische Abwehr, sie aufzuhalten.“
Allerdings müsse dafür die gesamte Mannschaft funktionieren. „Wir müssen einfach auch in der 90., 85. oder 95. Minute noch den letzten Sprint, die letzte Grätsche oder den letzten Körpereinsatz reinzuhauen“, fordert Kocak. Die ungewohnte Negativserie sei für viele Spieler zudem eine neue Erfahrung. „In den letzten vier Jahren haben wir vielleicht maximal zehn Spiele verloren. Jetzt hast du sechs, sieben Niederlagen hintereinander und das kennen die Jungs einfach nicht. Damit müssen sie klarkommen.“
Lühnde will dagegen die deutliche Niederlage gegen VfV II schnell abhaken. „Am Sonntag waren wir wirklich gar nicht gut aufgestellt, viele Spieler waren angeschlagen, außerdem haben einige Stammkräfte gefehlt. Daher haken wir das Spiel gegen VfV schnell ab“, sagt TuS-Trainer Philipp Bergmann. In Ruthe steht für den Verein ein besonderer Sonntag an: „Da wollen wir natürlich sechs Punkte mit nach Hause nehmen“, kündigt Bergmann mit Blick auf die erste und zweite Herren an.
FSV Algermissen – SV Einum
Nach der gerissenen Siegesserie gegen Tabellenführer HüMax hat der FSV Algermissen unter der Woche im Kreispokal direkt wieder für ein Erfolgserlebnis gesorgt. Beim TuS GW Himmelsthür II setzte sich die Mannschaft von Torben Niemann mit 6:0 durch. Ulrich Tchakounte Leukeu traf doppelt, außerdem waren Anderson Kipre, Basir Mohebi mit zwei Treffern und Davit Tchabashvili erfolgreich. Nun geht es gegen den Tabellenletzten SV Einum. Der Aufsteiger wartet nach elf Spielen weiterhin auf den ersten Punkt und hat bislang erst vier Tore erzielt. Zuletzt setzte es nach einem Heimrechttausch eine 1:9-Niederlage. Algermissen geht damit als klarer Favorit in die Partie.
Einum will sich dennoch nicht aufgeben. „Wir werden wieder versuchen, am Sonntag alles reinzuwerfen, um endlich mal zu punkten“, sagt Trainer Kevin Giesa. Die personelle Situation erschwert die Aufgabe allerdings: „Derzeit fehlt uns leider die Kraft für 90 Minuten und dazu kommt noch unser Verletzungspech.“
Trotz der schwierigen Situation zeigt sich Giesa kämpferisch: „Aber der SV Einum wird immer weitermachen. Egal, was über uns geredet wird, wir konzentrieren uns auf uns selber und da bin ich unfassbar stolz auf meine Jungs.“ Offensiv müsse die Mannschaft schneller zum Abschluss kommen. „Dann bin ich mir sicher, werden wir am Sonntag auch mal treffen und die ersten Punkte holen.“
SG Schellerten/Oedelum/Ottbergen – VfV Borussia 06 Hildesheim II
Das Spitzenspiel des Spieltags steigt in Schellerten. Der Tabellenzweite empfängt den Fünften VfV Borussia 06 Hildesheim II. Beide Mannschaften haben sich in den vergangenen Wochen im oberen Tabellenbereich etabliert. Schellerten musste unter der Woche im Pokal gegen Tabellenführer HüMax die Segel streichen.
VfV-Trainer Jane Zlatkov ist mit der bisherigen Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir wissen, was wir können, haben viele Fehler abgestellt, die uns letztes Jahr viele Punkte gekostet haben“, sagt Zlatkov. Seine Mannschaft habe zudem gelernt, „einfachen Fußball zu spielen“.
Schellerten bezeichnet Zlatkov als Überraschungsteam. „Ich hätte so nicht gedacht, dass die so eine souveräne Saison bis dato spielen. Das spricht natürlich für die Qualität von Schellerten.“ Er erwartet ein enges Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden könnten. „Ich denke, Schellerten hat eine überragende Offensive, wir haben eine überragende Defensive und dann wird das ein gutes Match.“
Entsprechend groß ist die Vorfreude beim VfV: „Die Jungs sind heiß und wir werden schauen, dass wir einen guten Kader hinzaubern.“
VfL Nordstemmen – PSV GW Hildesheim
Der VfL Nordstemmen hat sich mit drei Siegen in Folge auf den vierten Tabellenplatz vorgeschoben und befindet sich aktuell in guter Form. Ganz anders ist die Situation bei PSV GW Hildesheim: Die Mannschaft wartet seit acht Spielen auf einen Punktgewinn und kassierte in den vergangenen drei Begegnungen 18 Gegentore.
Nordstemmens Trainer Chris Knöbl sieht mehrere Gründe für die positive Entwicklung. „Mit unseren in den Herrenbereich aufgerückten Jugendspielern haben wir eine deutliche Breite im Kader dazugewonnen. Zum anderen haben wir in der Vorbereitung sehr intensiv in den einzelnen Mannschaftsteilen trainiert.“
Nach den vergangenen beiden Spielzeiten, in denen der VfL jeweils nur knapp die Klasse hielt, habe man sich bewusst frühzeitig eine andere Ausgangslage erarbeiten wollen. „Die Devise war, so schnell wie möglich Punkte einzufahren, um endlich mal eine ruhige Saison spielen und die junge Mannschaft dabei in Ruhe weiterentwickeln zu können. Das hat bisher ausgezeichnet geklappt“, sagt Knöbl. Über einen möglichen Aufstieg mache sich der VfL allerdings keine Gedanken: „Der Klassenerhalt steht weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste.“
Eine wichtige Rolle spielt dabei das Offensivtrio aus Nadim Manasra, Mike Sander und Max Knöbl. „Alle drei sind absolut torhungrig und haben sich in den letzten beiden Jahren perfekt eingespielt. Zudem gönnt jeder jedem den Torerfolg“, erklärt Knöbl. Gleichzeitig betont er die Bedeutung der Mitspieler: „Unsere Sechser und Achter setzen sie immer wieder uneigennützig in Szene. Ohne diese Zuarbeit wäre eine solche Ausbeute unserer Offensive gar nicht möglich.“
PSV-Trainer Rik Buschmann sieht die Probleme seiner Mannschaft derweil nicht in erster Linie im Abschluss. „Tore schießen ist nicht unser Problem. Wir laufen aktuell einfach zu oft Rückständen hinterher, das kostet am Ende unheimlich Kraft.“
Hoffnung macht ihm die Entwicklung von Julian Jacobs: „Er ist eine Maschine, ein echter Vollblutstürmer, das musste er selbst erst verstehen.“ Nun hoffe Buschmann, dass dessen Treffer auch bald für Punkte sorgen. „Nordstemmen wird jetzt das nächste dicke Brett, danach kommt Ruthe. Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand. Das Team ist intakt und wir sind uns alle sicher: Die Ergebnisse werden kommen.“
1. FC Sarstedt – SV BW Neuhof II
Der 1. FC Sarstedt und der SV BW Neuhof II trennen vor dem direkten Duell lediglich zwei Punkte. Sarstedt steht auf Platz acht und hat nach zwei Niederlagen zuletzt beim PSV GW Hildesheim wieder gewonnen. Neuhof II musste sich Concordia Hildesheim geschlagen geben, zeigte dabei aber eine kämpferische Leistung.
Sarstedt-Trainer Sami Aref sieht seine Mannschaft weiterhin in einer Entwicklungsphase. Nach dem personellen Umbruch im Sommer seien nur vier Spieler aus der vergangenen Saison geblieben. „Wir mussten viele neue Spieler integrieren und eine komplett neue Mannschaft formen. Der Neuaufbau passiert nicht innerhalb von ein paar Wochen. Das braucht seine Zeit.“
Vor allem in der Offensive entwickeln sich die Abläufe laut Aref noch. Mit Monir Omeirat und Malik Aref habe man zwei Spieler, die sich zunehmend finden. „Die Laufwege, die Absprachen – das braucht alles seine Zeit.“ Gleichzeitig sieht Aref noch Luft bei der Chancenverwertung.
Trotz der aktuellen Tabellenposition blickt der Trainer optimistisch auf die kommenden Wochen. „Im Großen und Ganzen bin ich mit den Jungs, mit der Entwicklung, aber auch wie wir uns gerade finden, zufrieden.“ Mit Omar Omeirat sei zudem ein Spieler dazugekommen, der für zusätzliche Stabilität und Erfahrung sorgen soll. Auch weitere Rückkehrer werden erwartet.
Neuhofs Trainer Timo Bauerschaper sieht sein Team vor allem personell gefordert. „Uns fehlt einfach momentan die offensive Durchschlagskraft. Das ist aber auch einfach dem geschuldet, dass wir momentan personell auf dem Zahnfleisch gehen.“ Viele Verletzte und Erkrankungen hätten zuletzt auch den Trainingsbetrieb beeinträchtigt.
Gegen Concordia habe seine Mannschaft dennoch über weite Strecken gut dagegengehalten. „Wir waren gegen den Ball strukturiert, hatten selber Chancen auf Tore und haben Concordia über 90 Minuten das Leben schwer gemacht.“ Für das Duell mit Sarstedt sieht Bauerschaper den Gastgeber in der Favoritenrolle, gleichzeitig wolle seine Mannschaft die Chance nutzen, im direkten Duell Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
„Wir wollen nach Sarstedt fahren, um da Punkte zu sammeln, um möglicherweise auch an Sarstedt vorbeizuziehen“, sagt Bauerschaper. Ob Friedrich Wettberg wieder zur Verfügung steht, ist noch offen. Der beste Torschütze der Neuhöfer hatte zuletzt verletzungs- und krankheitsbedingt gefehlt.
FC Concordia Hildesheim – SV Bavenstedt II
Der Tabellendritte FC Concordia Hildesheim empfängt den zwölftplatzierten SV Bavenstedt II. Concordia hat zuletzt zweimal in Folge gewonnen und geht als Favorit in die Partie. Bavenstedt musste sich am vergangenen Spieltag dem SC Harsum II deutlich geschlagen geben.
Concordia-Kapitän Danino Laubinger ist mit der bisherigen Saison zufrieden. „Im Sommer hatten wir mit sieben neuen, vor allem jungen Spielern einen kleinen Umbruch. Dass wir nach einer kurzen Vorbereitungszeit dann neun Siege aus elf Spielen holen, damit sind wir schon sehr zufrieden.“ Gleichzeitig sieht er bei seinem Team noch Entwicklungspotenzial: „Die teilweise schwankenden Leistungen zeigen jedoch, dass unsere Jungs noch etwas Zeit brauchen, die wir allen geben.“ Eine Stärke sei die Breite des Kaders. „Wir haben 24 Spieler und eine starke Trainingsbeteiligung.“ Das zeige sich auch bei den Torschützen, denn die Verantwortung verteile sich auf mehrere Schultern.
Mit dem Aufstiegskampf beschäftigt sich Concordia laut Laubinger aktuell nicht. „Wir wollen natürlich lange oben mitmischen, gucken aber von Spiel zu Spiel und konzentrieren uns immer nur auf den nächsten Gegner.“
Bavenstedt reist als Außenseiter an. Trainer Dirk Kleinherr sieht seine Mannschaft aber nicht chancenlos. „In den letzten drei Spielen vor Harsum hat die Mannschaft defensiv gut gearbeitet, auch in der ersten Halbzeit gegen Harsum.“ Gegen Concordia dürften Fehler wie zuletzt nicht passieren. „So etwas darf uns gegen Concordia nicht passieren.“
Aktuell müsse Bavenstedt vor allem über Konter kommen. „Da sind auch schon gute Ansätze, nur der letzte Pass kommt noch zu selten.“ Hoffnung macht Kleinherr die personelle Situation: „Sonntag kommen auch einige Spieler zurück, die uns weiterhelfen.“
SC Harsum II – VfR Germania Ochtersum II
Der SC Harsum II ist seit vier Spielen ungeschlagen und steht auf einem guten siebten Tabellenplatz. Mit dem VfR Germania Ochtersum II kommt dagegen eine Mannschaft, die zuletzt drei Spiele in Folge verloren hat und dabei kein eigenes Tor erzielte. Dadurch ist Ochtersum auf Rang 13 abgerutscht.
Harsums Trainer Daniel Gnebner will trotz der guten Ausgangslage nicht nach oben schauen. „Die Saison ist noch extrem lang und natürlich sind wir mit der bisherigen Tabellensituation sehr zufrieden.“ Der Blick auf die vergangene Saison sorgt dabei für eine realistische Einordnung: „Wir vergessen natürlich nicht, dass wir letzte Saison als Tabellen-Sechster aufgestiegen sind.“
Beim jüngsten Sieg gegen Bavenstedt II habe seine Mannschaft vor allem nach der Pause überzeugt. „Das war schon sehr guter und ansehnlicher Fußball. Bavenstedt ist gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte gekommen.“
Vorne verfügt Harsum über mehrere gefährliche Spieler. „Mit Dustin Algermissen und Nico Raue haben wir natürlich überragende Leute bei uns vorne.“ Dustin hebt Gnebner dabei besonders hervor: „Er schießt nicht nur Tore, sondern arbeitet sich extrem viel für die Mannschaft. Ich glaube, der macht die meisten Kilometer im Spiel.“
Auch Nico Raue sei eine wichtige Offensivwaffe. „Über Nico Raue brauche ich glaube ich nicht viel schreiben. Er hat sich im Kreis schon einen Namen gemacht und in jeder Mannschaft, in der er spielte, seine Tore gemacht. Sein rechter Fuß ist eine richtige Waffe.“
Gnebner freut sich darüber, dass seine Mannschaft dadurch schwer auszurechnen ist. „Einige Leute bei uns haben eine extreme Torgefahr. Wenn ich da an Louis Sauk oder Vico Pretz denke.“ Nun soll die Serie weitergehen: „Wir hoffen einfach, dass wir weiterhin erfolgreich bleiben und vor allem von Verletzungen verschont bleiben.“
SV Teutonia Sorsum – Spvgg. Hüdd.-Machtsum
Nach drei Niederlagen in Folge hat sich der SV Teutonia Sorsum am vergangenen Wochenende mit einem Sieg beim VfR Germania Ochtersum II zurückgemeldet. Dadurch steht Sorsum aktuell auf Platz elf. Nun wartet mit Tabellenführer Spvgg. Hüdd.-Machtsum allerdings die nächste schwere Aufgabe.
Hüdd.-Machtsum ist nicht nur Tabellenführer, sondern hat unter der Woche auch im Pokal den nächsten Erfolg gefeiert. Sorsums Patrick Sterling erinnert sich dennoch gerne an das letzte Duell zurück. „Der Sieg gegen Ochtersum II war nach zwei sehr enttäuschenden Spielen sehr wichtig und ein kleiner Befreiungsschlag.“ In den Spielen zuvor habe seine Mannschaft zu viele einfache Fehler gemacht. „Die konnten wir letzten Sonntag größtenteils abstellen.“
Gegen Hümax sieht Sterling Parallelen zur vergangenen Saison. „Die Vorzeichen sind ähnlich zu letzter Saison, wo wir nach Machtsum gefahren sind und Hümax mit fünf Siegen in Folge in die Rückrunde gestartet ist. Am Ende konnten wir uns knapp mit 0:1 durchsetzen.“
Sorsum kennt den Gegner gut und will entsprechend vorbereitet in die Partie gehen. „Wir kennen den Gegner und seine Stärken und Schwächen sehr gut und wissen, was auf uns zukommt.“ Druck verspürt Sterling dabei nicht: „Wir haben keinen Druck und wollen den Tabellenführer ärgern.“








