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Das Team 48 Hildesheim nimmt in der Kaderplanung für die kommende Saison klare Konturen an.
Zehn der insgesamt 14 Spielerinnen aus der vergangenen Spielzeit bleiben dem Volleyball-Zweitligisten erhalten. Damit setzen die Hildesheimerinnen nach dem starken dritten Platz vor allem auf Kontinuität und einen eingespielten Kern.
Auch zwei der ausländischen Halbprofis, die innerhalb der Mannschaft als „Foreign Mädels“ bezeichnet werden, laufen weiterhin für das Team 48 auf. Außenangreiferin Vanja Przulj und Diagonalspielerin Rachel Gunn bleiben in Hildesheim und sollen erneut wichtige Rollen im Angriff übernehmen.
Großer Kern bleibt zusammen
Darüber hinaus haben Alena Mehwald, Zuspielerin Lena Onnen, Paula Klemperer, Magdalena Dudek, Nora Heinrichs, Leonie Rotbarth, Nina Laudien und Ann-Christin Quade ihre Zusage für die neue Saison gegeben.
Damit bleibt ein großer Teil der Mannschaft zusammen, die in der vergangenen Spielzeit den dritten Tabellenplatz erreichte. Der verbliebene Kern bringt sowohl Erfahrung als auch Entwicklungspotenzial mit und soll die Grundlage für die nächsten sportlichen Schritte bilden.
Das Team 48 setzt dabei weiterhin auf eine Mischung aus jungen Spielerinnen und erfahrenen Kräften. Die Verantwortlichen wollen den bestehenden Zusammenhalt bewahren und gleichzeitig gezielt neue Qualität in den Kader holen.
Direkte Konkurrenten stärker fordern
Trotz der erfolgreichen vergangenen Saison gibt es Bereiche, in denen sich die Hildesheimerinnen steigern möchten. Besonders in den Begegnungen mit den direkten Konkurrenten soll das Team künftig konkurrenzfähiger auftreten.
Während das Team 48 gegen zahlreiche Mannschaften der Liga konstant punktete, fehlte gegen die Spitzenteams teilweise noch die letzte Konsequenz. Mit einem eingespielten Kern und gezielten Verstärkungen soll dieser Rückstand in der kommenden Saison verkleinert werden.
Noch eine Zuspielerin gesucht
Noch nicht abgeschlossen ist die Planung auf der Zuspielposition. Das Team 48 sucht eine weitere Spielerin, die drei- bis viermal pro Woche am Training teilnehmen kann und innerhalb des Kaders die Rolle einer Halbprofessionellen übernimmt.
Mittelblock muss neu aufgestellt werden, Schmitt-Abgang schmerzt
Komplett neu aufstellen muss sich das Team 48 auf der Mittelblockposition. Mit Isabella Scarlett und Viktoria Mirvoda verlassen gleich zwei Spielerinnen den Verein, die dort in der vergangenen Saison wichtige Rollen übernommen hatten. Scarlett gehörte mit ihren starken Auftritten zu den Leistungsträgerinnen, während auch Mirvoda dem Hildesheimer Spiel Stabilität am Netz verlieh. Ebenfalls schmerzt der Abschied von Außenspielerin Nele Schmitt, die künftig nicht mehr für das Team 48 auflaufen wird. Die Verantwortlichen stehen damit vor der Aufgabe, die entstandenen Lücken gezielt zu schließen und die Qualität auf diesen Positionen neu aufzubauen.
Weitere Kaderentscheidungen folgen
Mit den zehn Zusagen steht bereits ein großer Teil des neuen Aufgebots fest. Weitere Kaderupdates werden in den kommenden Wochen folgen.
Ebenfalls noch genauer vorgestellt wird das Verjüngungsprojekt „Team 48 Future“. Dabei sollen talentierte Spielerinnen aus der Region gezielt gefördert und schrittweise an den höherklassigen Volleyball herangeführt werden.
Nach dem dritten Platz in der vergangenen Saison verfolgt das Team 48 damit eine klare Linie: Der erfolgreiche Kern bleibt zusammen, punktuelle Verstärkungen sollen zusätzliche Qualität bringen und junge Talente aus der Region sollen eine langfristige Perspektive erhalten.
