Für die Sportfreunde Söhre steht am Samstag, den 18. April um 19:00 Uhr, eine schwierige Aufgabe an. Auswärts geht es zu den Füchsen Berlin Reinickendorf II – einem der formstärksten Teams der Liga.

Foto Titelbild von Theresa Scherbanowitz

Die Ausgangslage ist klar: Söhre steckt mitten im Abstiegskampf und braucht dringend Punkte. Mit aktuell 12:40 Zählern belegt das Team den vorletzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze beträgt derzeit drei Punkte, das könnte sich jedoch schon am kommenden Spieltag verändern. Grund dafür ist das direkte Duell zwischen dem 14. Platz Oranienburg und dem 13. Platz HSG Ostsee. Für Söhre bedeutet das: In den verbleibenden vier Spielen müssen mindestens zwei Siege her, insbesondere dann, wenn Oranienburg punktet oder das Spiel unentschieden endet. Gleichzeitig wäre man darauf angewiesen, dass beide Konkurrenten in den darauffolgenden Partien keine weiteren Punkte sammeln.

Der Gegner aus Berlin tritt hingegen mit breiter Brust an. Die Füchse stehen auf einem starken vierten Tabellenplatz und gehören zu den konstantesten Mannschaften der Liga. Vor allem offensiv präsentiert sich das Team gefährlich und effizient.

Söhre hat in den vergangenen Wochen zwar immer wieder bewiesen, dass man Spiele eng gestalten kann, ließ jedoch zu oft die nötige Konsequenz vermissen, um sich auch zu belohnen. Gerade in entscheidenden Phasen fehlte die Konstanz. Umso wichtiger wird es sein, über die gesamte Spielzeit fokussiert zu bleiben und die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. Gegen das Top-Team braucht es eine geschlossene Mannschaftsleistung, um Zählbares mitzunehmen.

Klar ist: Für Söhre zählt jeder Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Entsprechend kämpferisch zeigt sich auch Spieler Yannick Ihmann vor der Partie:

Wir werden alles dafür tun, den Turnaround zu schaffen. Wir wissen, dass es ein schweres Auswärtsspiel wird, allerdings haben wir nur noch 4 Spiele vor der Brust und brauchen unbedingt die Punkte. Die Intensität aus den ersten zwanzig Minuten gegen Plauen müssen wir mitnehmen, dann können wir auf jeden Fall etwas holen in Berlin. Wie so häufig in dieser Saison haben uns 10 schlechte Minuten das Spiel gekostet und wir verlieren völlig den Faden. Solange wir Konstanz in unserem Spiel haben, können wir jeden Gegner schlagen. Auch wenn bei vielen aktuell das Selbstvertrauen fehlt, müssen wir zusehen, dass wir in schwierigen Phasen des Spiels, die Köpfe wieder hochnehmen und bei unserem Spiel bleiben. Dazu brauchen wir eine gute Chancenverwertung und müssen in der Abwehr körperlich präsent sein, um das junge Team der Füchse vor Probleme zu stellen.