Wachablösung im niedersächsischen eFootball: Bei der Endrunde des VGH Masters in Hannover holten sich Edwin Scheel und Timo Schiller von der SG Oerrel/Langwedel den Titel und krönten sich zum neuen Niedersachsenmeister.

Titelbild: Das Siegerteam von der SG Oerrel/Langwedel mit VGH-Mitarbeiter Maximilian Witte (links) und NFV-Direktor Jan Baßler (2.v.l.) sowie eSports-Profi Fabio „Fifabio“ Sabbagh und eFootball-Weltmeister Mohammed „MoAuba“ Harkous (rechts).

Unter 62 qualifizierten Teams setzten sich Scheel und Schiller im Finale knapp mit 3:2 gegen Tammo Harms und Heiko Meyer vom SV Eintracht Ihlow durch und qualifizierten sich damit für den Landesverbands-Qualifier im DFB-ePokal am morgigen Sonntag um 18 Uhr. Im Spiel um Platz drei behielten Simon Rasche und Joey-Fabiano Schneehage von Fortuna Oberg mit 3:1 gegen Lukas Ebler und Philipp Thale vom SV Grafeld die Oberhand. Während es für die SG Oerrel/Langwedel die Titelpremiere ist, darf Edwin Scheel bereits zum zweiten Mal über den Siegerpokal jubeln. Gemeinsam mit Joel Reinecke bestieg er bereits 2023 im Trikot der JSG Isenhagen den niedersächsischen eFootball-Thron. Die achte Niedersachsenmeisterschaft im eFootball wurde bereits zum vierten Mal am Sitz der VGH in Hannover ausgetragen. Vor Ort überzeugten sich unter anderem NFV-Präsident Ralph-Uwe Schaffert und VGH-Abteilungsdirektor Marketing Dr. Harm Meyer-Stiens vom hohen spielerischen Niveau und der professionellen Organisation des Turniers. „„Das VGH Masters war erneut ein echtes Highlight für den niedersächsischen eSport – geprägt von Spannung, Fairness und großartigem Können. Edwin Scheel und Timo Schiller haben in einem hochklassigen Teilnehmerfeld überzeugt und sich mit einer beeindruckenden Leistung den erstmaligen Titelgewinn verdient“, erklärte Schaffert.

Auch NFV-GmbH-Geschäftsführer Jan Baßler verfolgte die Endrunde live und lobte den reibungslosen Ablauf des Finalturniers, das von den NFV-Mitarbeitern Ronja Oltrogge und Tobias Siewerin gemeinsam mit Maximilian Witte (VGH) organisiert wurde. „Auch in diesem Jahr setzte die Endrunde des VGH Masters wieder Maßstäbe. Mehr als 120 Spieler fanden hier in Hannover ideale Voraussetzungen vor. Dass ein solches Event auf höchstem Niveau stattfinden kann, ist maßgeblich der Unterstützung der VGH zu verdanken, die sich einmal mehr als starker und verlässlicher Partner erwiesen hat“, so Baßler. Gespielt wurde auf der PlayStation 5 mit dem Titel „EA Sports FC 26“. In der Vorrunde traten die Teams zunächst in 14 Vierer- und zwei Dreiergruppen im Modus „Jeder gegen jeden“ an. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten qualifizierten sich für das Sechzehntelfinale. Nach insgesamt 132 Turnierspielen standen Edwin Scheel und Timo Schiller ganz oben auf dem Siegerpodest. Neben der Qualifikation für den DFB-ePokal erhielten die neuen niedersächsischen eFootball-Champions jeweils einen Sportartikel-Gutschein von Adidas oder Derbystar im Wert von 2.500 Euro sowie einen 300-Euro-Gutschein von Media Markt. Das zweitplatzierte Team durfte sich über Sportartikel-Gutscheine im Wert von 2.000 Euro und jeweils 150 Euro von Media Markt freuen. Für Rang drei wurden Sportartikel-Gutscheine im Wert von 1.500 Euro sowie jeweils 60 Euro von Media Markt vergeben. Alle drei Teams erhielten zudem Pokale. Auch die weiteren Platzierungen wurden prämiert: Der SV Grafeld (Platz vier) erhielt vier Minitore von Sport Schäper sowie zwei 50-Euro-Gutscheine von Media Markt. Das Team des TuS Eversen/Sülze auf Rang fünf gewann 20 Derbystar-Bälle, ein Trainingsset sowie zwei 40-Euro-Gutscheine von Media Markt. Platz sechs (FC Cuxhaven) wurde mit einem Trainingsset, zehn Derbystar-Bällen und zwei 30-Euro-Gutscheinen belohnt. Für Rang sieben (SG Mellinghausen/Schwaförden) gab es zehn Derbystar-Trainingsbälle und zwei 20-Euro-Gutscheine, während der SSV Plockhorst auf Platz acht einen Satz Leibchen sowie zwei 10-Euro-Gutscheine von Media Markt erhielt. Das gesamte Preisvolumen belief sich auf rund 10.000 Euro. Dem VGH Masters vorausgegangen waren 23 Qualifikationsturniere in den NFV-Kreisen. Von Ende Oktober 2025 bis Mitte Januar 2026 nahmen rund 230 Zweier-Teams an den Wettbewerben teil und kämpften um den Einzug in die Endrunde der niedersächsischen eFootball-Meisterschaft.

Gruppen-Aus für Einum und Eberholzen – Diekholzen fliegt in der 2. Runde gegen den späteren Fünfplatzieren

Keinen Punkt holte der SV Einum und der TSV Eberholzen in den jeweiligen Vierergruppen. Die Spiele waren knapp, doch schied man am Ende als Gruppenletzter aus. Der SV Hildesia Diekholzen dagegen spielte stark auf und holte sieben Punkte. Als Gruppenzweiter stand man in der zweiten Runde. Dort traf man auf den TuS Eversen/Sülze und musste sich knapp mit 3:2 geschlagen geben und schied damit aus.

Die Preisträger im Überblick

  1. SG Oerrel/Langwedel
  2. SV Eintracht Ihlow
  3. Fortuna Oberg
  4. SV Grafeld
  5. TuS Eversen/Sülze
  6. FC Cuxhaven
  7. SG Mellinghausen/Schwaförden
  8. SSV Plockhorst

Die Siegerliste des VGH-Masters (bis 2020 eFootball-Cup)

  • 2019: TSV Fortuna Oberg (Roma Rotmann, Anton Birjukov)
  • 2020: SG Wehrstedt/Salzdetfurth (Niko Jurkschat, Luca Schulze)
  • 2021 (online): SG Lenglern-Harste (Bleron Pergjegjaj, Ermal Pergjegjaj)
  • 2022 (online): SSV Stederdorf (Niklas Hartmann, Alexander Manteufel)
  • 2023: JSG Isenhagen (Joel Reinecke, Edwin Scheel)
  • 2024: Hunteburger SV (René und Kevin Schütz)
  • 2025: Hunteburger SV (René und Kevin Schütz)
  • 2026: SG Oerrel/Langwedel (Edwin Scheel und Timo Schiller)