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Die Aufrechterhaltung Ihrer ambulanten Wohnsituation ist unsere Kernaufgabe!
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Mit einem torlosen Unentschieden haben sich die Frauen des PSV GW Hildesheim Frauen aus der Oberliga-Saison verabschiedet.
Gegen den Tabellen-Sechsten TSV Limmer zeigte die Mannschaft von Christopher Padrok und Jordi Freitag vor allem kämpferisch noch einmal eine starke Leistung und sicherte sich beim 0:0 an der Marienburger Höhe einen verdienten Punkt zum Saisonabschluss. Durch das Remis zog der PSV zudem noch am HSC Hannover vorbei und beendet die Spielzeit auf dem zwölften Tabellenplatz.
Dabei entwickelte sich von Beginn an das erwartet intensive Duell zweier Mannschaften, die sich aus den vergangenen Jahren bestens kennen. Bereits das Hinspiel hatte der PSV überraschend mit 2:1 in Hannover gewonnen und auch dieses Mal machten es die Grün-Weißen den Gästen über weite Strecken schwer.
Die Gastgeberinnen starteten konzentriert in die Partie und überzeugten vor allem im Zentrum mit vielen wichtigen Ballgewinnen. Limmer hatte zunächst sichtbar Probleme mit dem aggressiven Anlaufen des PSV und versuchte daher früh, das Mittelfeld mit langen Bällen über die Außenbahnen oder direkt durch die Schnittstellen zu überspielen. Doch die Defensive um Gebke Hagedorn präsentierte sich aufmerksam und zweikampfstark. Viele Situationen wurden früh erkannt und mögliche Gefahren konsequent entschärft.
Auch offensiv setzte der PSV immer wieder Akzente. Vor allem Jonna Bögershausen sorgte über die Außenbahnen mehrfach für Gefahr und brachte einige Hereingaben gefährlich in den Strafraum. Allerdings fehlte oftmals die letzte Konsequenz im Abschluss. Auch Luise Baumgarten kam zu einer guten Möglichkeit, traf den Ball jedoch nicht sauber genug, sodass die Torhüterin ohne größere Probleme parieren konnte.
Besonders auffällig war das schnelle Umschaltspiel der Hildesheimerinnen. Immer wieder gelang es, die Seite clever zu verlagern und dadurch Räume zu öffnen. Vor allem Sophie Wendland und Vanessa Dorn fanden auf der linken Seite mehrfach Platz, wenn der PSV das Spiel schnell verlagerte. Dennoch blieb es zur Pause beim torlosen Remis.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Limmer spürbar den Druck und ging deutlich aggressiver in die Zweikämpfe. Die Partie entwickelte sich zunehmend zu einem körperbetonten Oberliga-Duell. Doch auch hier hielt der PSV dagegen. Besonders das Mittelfeld um Franziska Aue gewann trotz körperlicher Nachteile viele wichtige Kopfballduelle gegen die großgewachsenen Gäste und verhinderte dadurch zahlreiche gefährliche lange Bälle.
Die eigene Stärke bei Standardsituationen konnte der PSV dieses Mal allerdings nicht nutzen. Eckbälle und Freistöße verteidigte Limmer konsequent weg. Die Schlussphase gehörte dann zunehmend den Gästen aus Hannover. Der PSV verlor etwas die Ordnung, wodurch Limmer noch zu mehreren hochkarätigen Chancen kam. Doch einmal mehr zeigte Jolien Auracher ihre Klasse. Mit mehreren starken Paraden hielt die Schlussfrau den Punkt fest und bewahrte ihre Mannschaft vor einem späten Gegentreffer.
Am Ende stand ein insgesamt etwas glückliches, aber keineswegs unverdientes 0:0-Unentschieden. Während der PSV in der ersten Halbzeit selbst gute Chancen auf die Führung hatte, war Limmer vor allem in der Schlussviertelstunde dem Siegtreffer näher.
Trainerteam verlängert den Vertrag
Nach dem Schlusspfiff überwog beim Saisonabschluss dennoch vor allem die Erleichterung bei den Grün-Weißen. Der Klassenerhalt war bereits zuvor gesichert worden und die Hildesheimerinnen verabschiedeten sich mit einer kämpferisch starken Leistung von den eigenen Fans. Besonders erfreulich aus Sicht des Vereins: Das Trainerteam um Christopher Padrok und Jordi Freitag wird auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen.
Für die PSV-Frauen heißt es nun erst einmal durchatmen, ehe der Fokus schon bald wieder auf die kommende Oberliga-Spielzeit gerichtet wird.


