Der 17. Spieltag der 1. Kreisklasse Staffel B steht an und bringt einige hochkarätige Partien mit sich. Das Topspiel zwischen Freden und Neuhof stellt die anderen jedoch in den Hintergrund.

SV Freden – SV BW Neuhof II (So., 22.03., 14 Uhr)

Das Topspiel des 17. Spieltags ereignet sich zwischen dem SV Freden du dem SV BW Neuhof II. Dabei trifft der erste auf den zweiten Platz, wobei sechs Punkte zwischen beiden Mannschaften liegen.

Freden unterstreicht die Ambitionen eines Tabellenführers mit dem Torverhältnis von 46:13. Dies entspricht der zweitbesten Offensive und der besten Defensive der Liga.
Neuhofs Torverhältnis von 35:22 stellt parallel die drittbeste Defensive dar.
Eine beachtliche Ausbeute der Heimmannschaft: Man konnte 13 der 15 Saisonspiele gewinnen und gleichzeitig alle der sieben Heimspiele erfolgreich bestreiten.
Neuhof ist aber in der Fremde auch nicht zu unterschätzen: Sie konnten fünf der sechs Auswärtsspiele gewinnen.

Im Hinspiel lieferten sich beide Mannschaften bereits eine interessante Partie, ehe Freden mit dem knappen 1:2-Sieg den Schlussstrich zog. Neuhof-Trainer Timo Bauerschaper:

Im Hinspiel war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Freden ist die beste Mannschaft der Liga und steht damit zurecht auf Tabellenplatz eins. Ob wir das Rückspiel gewinnen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die größten sind sicherlich die Tagesform und das Personal. Personell ist die Lage bei uns sehr angespannt, wie man am letzten Wochenende vielleicht schon gesehen hat. Mal schauen ob der ein oder andere wieder spielfähig ist. Leider ist unsere Verletztenliste nach dem letzten Spiel länger geworden.

Auch Freden-Trainer Andreas Webert-Seegers bezieht sich auf den knappen Hinspiel-Sieg. Er sagt, seine Mannschaft habe in der ersten Halbzeit in Neuhof ihre beste Halbzeit der Saison gespielt. Er erwartet nun im Rückspiel dennoch eine ausgeglichene Partie zweier Top-Teams, in der kleine Fehler entscheidend sein können.

Fredens bestechende Form zeigen ihre letzten Partien: Sieben Siege am Stück stehen nun zu Buche. Zuletzt gab es den 3:6-Erfolg beim TSV Eberholzen.

Neuhof holte aus den letzten fünf Spielen neun Punkte und musste sich zuletzt knapp mit 3:4 gegen Gronau geschlagen geben. Trainer Timo Bauerschaper über das kommende Topspiel:

Wenn wir Punkte mitnehmen wollen, dürfen wir keine haarsträubenden individuellen Fehler machen, wie gegen Gronau. Wenn wir das schaffen, und die wenigen Chancen die wir bekommen nutzen, sollten wir bei der längsten Auswärtsfahrt auch min. einen Punkt mit zurücknehmen.

SV Betheln-Eddinghausen – SV Ambergau Bockenem II (So., 22.03., 14 Uhr)

Am kommenden Sonntag kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem SV Betheln-Eddinghausen und dem SV Ambergau-Bockenem II. Dabei empfängt der Tabellenzwölfte den Tabellenzehnten.

Betheln hat in dieser Saison vor allem defensiv seine Probleme. Mit 23:43 Toren stellt man die zweitschwächste Defensive der Liga. Ambergau stellt ein Torverhältnis von 27:38: Auch sie haben tendenziell defensiv vereinzelte Probleme.

Ein Mutmacher: Betheln sammelte diese Saison drei Siege, die man alle zu Hause einfuhr. Ambergau konnte derweil nur zwei der sieben Auswärtsspiele gewinnen.
Im Hinspiel konnte Ambergau einen komfortablen 5:2-Sieg einfahren. bethelns Malte Petzold:

Im Hinspiel haben wir nicht konsequent verteidigt und in einigen Momenten nicht das Glück auf unserer Seite.

Betheln konnte aus den letzten fünf Pflichtspielen vier Punkte sammeln, verlor zudem zuletzt mit 2:0 bei Wehrstedt. Über die vergangene Partie bei Wehrstedt berichtet Malte Petzold:

Auch wenn in Wehrstedt noch Sand im Getriebe war nach der langen Pause, sind wir mannschaftlich geschlossen aufgetreten und haben kompakt agiert.

Ambergau holte im selben Zeitraum sieben Punkte und verlor zuletzt ebenfalls mit einem deutlichen 0:5 gegen Adensen.
Ambergaus Darius Guder findet deutliche Worte für die kommende Partie:

In Betheln haben wir uns in den letzten Jahren immer schwer getan und daher wird es Zeit, dass wir dort die 3 Punkte mitnehmen.

SG Sibbesse/Westfeld – SG Wehrstedt/Salzdetf. (So., 22.03., 14 Uhr)

Die SG Sibbesse/Westfeld bekommt es am kommenden Sonntag mit der SG Wehrstedt/Salzdetf. zu tun. Dabei trifft der Tabellenelfte auf den Tabellensiebten.

Sibbesse stellt mit einem Torverhältnis von 15:42 die zweitschwächste Offensive und hat defensiv auch gewisse Probleme. Wehrstedt hat ein Torverhältnis von 39:29. Gewissen Anteil an der offensiven Durchschlagskraft hat vor allem Patrick Jahns, der mit 15 Saisontoren Top-Torjäger der Liga ist.

Die Heimmannschaft hat im Verlauf der Saison drei Siege holen können, wobei zwei zu Hause gelungen.
Wehrstedt zeigt sich in der Fremde tendenziell etwas schwächer, da man nur drei der sieben Auswärtsspiele gewinnen konnte.

Im Hinspiel gab es jedoch einen deutlichen und sehenswerten 7:0-Sieg für Wehrstedt. Trotz des deutlichen Hinspiel Ergebnisses zeigt sich Wehrstedt-Trainer Jan Bergmann bodenständig:

Uns erwartet ein zweikampfstarker Gegner, der aber auch bei Standards sehr gefählrich ist du gerade zu Hause auch immer alles auf dem Platz lässt. Wir müssen alles abrufen, sind mit den drei Punkten gut rein gestartet. Da wollen wir natürlich im Optimalfall drei weitere draufpacken.

In den letzten fünf Pflichtspielen sind Sibbesse sieben Punkte gelungen. Zuletzt der, für das Selbstvertrauen wichtige, 1:2-Sieg im Derby gegen Eberholzen.
Wehrstedt sammelte im selben Zeitraum neun Punkte und gewann zuletzt mit 2:0 gegen Betheln.

Sibbesse-Trainer Roman Woyciechowski über das kommende Spiel gegen Wehrstedt:

Wir wollen zusehen, dass wir so lange wie möglich die Null halten und nach vorne Nadelstiche setzen können und gegebenenfalls mit einem Punkt am Ende rausgehen. Geschlagen geben wir uns nicht.

Jan Bergmann zeigt sich vor allem sehr euphorisch und freut sich auf die Partie, da der Trainer der Heimmannschaft seinen Abschluss bereits angekündigt habe. So freue er sich nochmal auf das Spiel gegen ihn: „

Ich glaube Roman hat in Sibbesse extrem was aufgebaut, über viele Jahre viel Leidenschaft gezigt und genau das sind dann Tugenden, die er dem Team sehr gut vermittelt hat. Wille, Leidenschaft, Zusammenhalt zeichnet die Mannschaft aus. Da ist Roman der Vater des Ursprungs oder des Erfolges.

SV Mehle – TSV Eberholzen (So., 22.03., 14 Uhr)

Der SV Mehle befindet sich zur Zeit auf dem vorletzten Tabellenplatz und ist auf Punkte angewiesen. Nun bekommt man es mit dem TSV Eberholzen zu tun, der sich derweil auf dem neunten Tabellenplatz befindet.

Mehle stellt mit einem Torverhältnis von 22:47 die schwächste Defensive der Liga und hat zudem die drittschwächste Offensive.
Eberholzen hat ein Torverhältnis von 38:39 und steht somit im unteren Tabellenmittelfeld.
Den einzigen Sieg der Saison konnte Mehle zu Hause holen. Parallel konnte Eberholzen in der Fremde aus sieben Auswärtsspielen nur zwei mal die drei Punkte mit nach Hause nehmen.
Im Hinspiel konnte Eberholzen souverän mit 4:1 gewinnen. Dort wolle man anknüpfen, sodass Eberholzen-Trainer Daniel Gnebner formuliert:

Von der Qualität her im Team ähneln sich beide Mannschaften sehr.
Ich erwarte von meiner Mannschaft das wir von der ersten Minute an den Kampf annehmen. Ganz wichtig wird sein das wir den Spaß am Fußball spielen wieder finden. Ich bin mir sicher das wir die 3 Punkte am Sonntag holen werden

Die Sorgen Mehles zeigen sich ebenfalls in ihren letzten fünf Pflichtspielen: Man holte lediglich einen Punkt und musste sich zuletzt mit 4:2 gegen Bodenburg geschlagen geben. Mehle-Trainer Daniel Sprenger:

Das letzte Spiel von uns war gut. Das gibt Hoffnung. Wenn wir genau so auftreten wie beim Spiel in Sehlem können wir zu Hause gegen eberholzen Punkte holen.

Eberholzen holte in den letzten fünf Spielen jedoch auch nur vier Punkte. Zuletzt stand die bittere 2:1-Derbyniederlage gegen Sibbesse. Eberholzen-Trainer Daniel Gnebner:

Eine Derby-Niederlage tut immer doppelt weh. Natürlich spielt die Niederlage die Woche noch eine Rolle aber spätestens zum Wochenende sollte der Fokus auf Mehle sein.

TSV Adenstedt – SG Bodenburg/Sehlem (So., 22.03., 14 Uhr)

Derbytime in Adenstedt! Die achtplatzierte Heimmanschaft trifft auf den sechstplatzierten, die SG Bodenburg/Sehlem.

Adenstedt weist ein Torverhältnis von 29:33 auf und steht im souveränen Tabellenmittelfeld. Bodenburg hingegen mit dem 45:37, was der zweitbesten Offensive der Liga entspricht.
Zu Hause konnte Adenstedt bis jetzt drei der sieben Spiele gewinnen, Bodenburg hat in der Fremde ebenfalls drei Siege aus sieben Auswärtsspielen zu verbuchen.

Das Hinspiel stellte sich bereits als Duell auf Augenhöhe heraus, wobei Adenstedt jedoch das bessere Ende erwischte und mit 1:2 gewinnen konnte. Über das Rückspiel äußerte sich Adenstedts Dennis Hiller enthusiastisch:

Die Vorfreude ist definitiv da. Wir rechnen mit über 100 Zuschauern.

In den letzten fünf Pflichtspielen sammelte Adenstedt sehenswerte zwölf Punkte und holte zuletzt vier Siege am Stück. Man gewann zuletzt mit 1:2 bei Almstedt. Dennis Hiller:

Sportlich lief es zuletzt, aber personell bleibt die Lage angespannt. Unser Coach Mo Kawar wird alles daran setzen, eine Truppe aufzubieten, die unseren favorisierten Gästen Paroli bieten wird. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass derjenige das Spiel gewinnt, der seine Emotionen besser im Griff hat.

Auf Seiten Bodenburgs läuft es jüngst nicht so gut: Vier Punkte aus den vergangenen fünf Pflichtspielen, wobei man zuletzt mit 4:2 gegen Mehle gewinnen konnte.
Bodenburgs Mark WInkelmann über die kommende Partie:

Wenn wir es schaffen die Schlüsselspieler von Adenstedt, aus dem Spiel zu nehmen, haben wir genug Qualität auf dem Platz um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das heisst aber, ab der Ersten Minute volle Konzentration, hellwach in den Zweikämpfen, dann werden wir auch erfolgreich sein.

VfL Adensen-Hallerburg – MTV Almstedt II (So., 22.03., 14 Uhr)

Der Tabellendritte aus Adensen empfängt den Tabellenfünften aus Almstedt. Dabei werden beide Mannschaften nur durch zwei Punkte getrennt. Es ereignet sich also an wahrhaftiges Rennen um die Aufstiegsplätze.

Adensen stellt mit einem Torverhältnis von 49:21 die beste Offensive und die zweitbeste Defensive der Liga und hat zudem die Top-Torjäger Luka Skop (14 Saisontore) und Micha Ruben Werz (13 Saisontore) in seinen Reihen.
Almstedt hat ein Torverhältnis von 37:24 und stellt derweil die drittbeste Defensive der Liga.

Adensen zeigt sich im bisherigen Saisonverlauf zudem als heimstark: Man musst erst eine Heim-Niederlage hinnehmen. Almstedt zeigt sich auswärts inkonstanter: Ihn gelungen drei Siege und drei Unentschieden in acht Auswärtsspielen.

Im Hinspiel zeichnete sich bereits eine knappe Partie ab: Adensen konnte am Ende jedoch mit 2:3 gewinnen. Adensen-Trainer Florian Gross über das kommende Rückspiel:

Es ist gleich zu Beginn ein richtungsweisendes Spiel. Wir wollen schnell in unsere Inhalte kommen und mit einem Heimsieg ins neue Jahr starten.

In den letzten fünf Pflichtspielen konnten die Gastgeber neun Punkte holen und siegte zuletzt mit 0:5 gegen Ambergau.
Almstedt holte im gleichen Zeitraum sieben Punkte und musste zuletzt eine knappe 1:2-Niederlage gegen Adenstedt hinnehmen. Almstedts Marek Höweling:

Wir wollen natürlich Wiedergutmachung für die Hinspielniederlage. Dazu müssen wir eine deutliche Leistungssteigerung zur letzten Woche leisten und Adensen offensiv möglichst wenige Aktionen geben.

TSV Gronau – TuSpo Lamspringe II (So., 22.03., 14 Uhr)

Der TSV Gronau befindet sich zur Zeit auf dem vierten Tabellenplatz und bekommt es nun mit dem Tabellenschlusslicht, dem TuSpo Lamspringe II zu tun.

Gronaus Torverhältnis von 40:27 verdeutlicht die Formstärke, sodass man offensiv als auch defensiv mehr als ordentlich dasteht.
Im Gegensatz: Lamspringes Torverhältnis von 12:42 bedeutet die schwächste Offensive und die drittschwächste Defensive der Liga.

Zu Hause läuft es dennoch nicht sehr optimal für die Hausherren: Man konnte erst zwei Siege in sieben Heimspielen markieren.
Lamspringe konnte in dieser Saison einen Sieg holen. Dieser gelang allerdings in der Fremde. Lamspringes Timo Wunnenberg über den kommenden Gegner aus Gronau:

Gronau hat eine gute Offensive. Wir wollen mit einer kompakten Defensivleistung versuchen Punkte mitzunehmen.

Das Hinspiel verlief knapp du Gronau konnte einen 1:2-Sieg feiern.
In den letzten fünf Pflichtspielen sammelte Gronau sehenswerte 13 Punkte und gewann zuletzt beim Zweitplatzierten aus Neuhof mit 3:4. Lamspringe holte in ihren letzten fünf Pflichtspielen drei Punkte, ehe man letztlich wieder vier Niederlagen in Serie kassierte. Zuletzt das 0:3 gegen Adenstedt. Gronaus Andrej Morast betont, dass der Gegner, trotz der tabellarischen Situation jedoch keinesfalls unterschätzt wird:

Unten auf die Tabelle gucken wir nicht, weil wir gesagt haben, wenn man sich das unten anguckt, nimmt man es nur auf die leichte Schulter, weil die Mannschaften da unten wollen auch punkten. Wir wollen auf drei Punkte spielen und zu Hause natürlich gewinnen und so schnell wie möglich das 1:0 und dann auch das 2:0 erzielen.