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Am kommenden Wochenende steht der 20. Spieltag der Kreisliga vor der Tür. Die "Manschaft der Stunde" aus Drispenstedt empfängt den Tabellenführer aus Ahrbergen. Und kann Föhrste die rote Laterne an Elze abgeben?
TuS Lühnde – TSV Föhrste (So., 22.03., 14 Uhr)
Am kommenden Spieltag empfängt der Zehntplatzierte, der TuS Lühnde, das Tabellenschlusslicht aus Föhrste, wobei zwischen beiden Mannschaften neun Punkte liegen.
Die unterschiedliche Ausgangslage beider Mannschaften wird mit einem Blick auf die Statistik deutlicher: Lühnde weist ein Torverhältnis von 20:24 auf, ist damit defensiv recht stabil, in der Offensive aber nicht zwingend genug, sodass sie zusammen mit VfV die schwächste Offensive stellen. Föhrste hat ein Torverhältnis von 26:51, was die schwächste Defensive der Liga bedeutet.
Die Lühnder konnten in der bisherigen Saison acht ihrer 19 Punkte zu Hause holen, punkteten somit also im Schnitt auswärts etwas besser. Föhrste konnte in der Fremde erst einen Sieg einfahren und mussten sonst sieben Niederlagen in der Fremde hinnehmen.
Im Hinspiel gab es aber einen deutlichen 4:0-Sieg für den Tabellenletzten, sie wissen also wie man die Lühnder knacken kann. Lühndes Felix Henning über das misslungene Hinspiel und auf das Rückspiel blickend:
Wir haben uns im Vergleich zum Hinspiel deutlich stabilisiert und von den letzten acht Spielen nur eines verloren. In Föhrste haben wir damals nicht die richtige Einstellung an den Tag gelegt und völlig verdient verloren. Daraus haben wir aber unsere Schlüsse gezogen. Insbesondere die richtige Einstellung und die absolute Bereitschaft, alles zu geben, zeichnet uns in den letzten Wochen aus.
Die Gastgeber waren zudem bereits unter der Woche gefordert, wo man mit einem 0:0 einen Punkt aus Alfeld mitnehmen konnte. Felix Henning:
Der Punkt in Alfeld gibt uns weiter Selbstvertrauen. Sicherlich hat das Spiel Kraft gekostet, aber wir werden am Sonntag bereit sein und alles geben, um mal wieder einen Heimsieg zu holen
Die Heimmannschaft überzeugte zuletzt jedoch: zehn Punkte aus den letzten fünf Pflichtspielen sprechen für eine ordentliche Form. Föhrstes Co-Trainer David Paasche betont die Formstärke des Gegners und warnt:
Wir wissen wir müssen schon ein sehr gutes Spiel machen, um eine Chance zu haben. Das heißt wir müssen an den letzten Wochen anknüpfen. Sind uns unserer Rolle aber bewusst, sodass wir da eine sehr gute Leistung brauchen, um den Gegner fordern zu können.
Föhrste erlebte zuletzt jedoch auch Rückenwind: Mit dem jüngsten 2:1-Erfolg gegen Nordstemmen konnte man sich wichtige Punkte im Tabellenkeller sichern, sodass man eng an Elze dran bleiben kann. Föhrste hat außerdem noch ein Spiel weniger auf dem Konto als Elze, sodass man den letzten Tabellenplatz mit einem Sieg verlassen könnte.
Spvgg. Hüdd.-Machtsum – SV Alfeld II (So., 22.03., 14 Uhr)
Die heimstarke Spvgg. Hüdd.-Machtsum empfängt am Sonntag die auswärtsstarke SV Alfeld. Die Heimmannschaft rangiert zur Zeit auf dem siebten Tabellenplatz, wohingegen die SVA auf dem dritten Tabellenplatz steht. Acht Punkte liegen derzeit zwischen beiden Teams.
HüMax lässt sich des Weiteren als eine defensiv sehr stabile Mannschaft kennzeichnen. Mit einem Torverhältnis von 27:21 hapert es zwar in der Offensive noch etwas, defensiv lassen sie aber wenig anbrennen. Alfeld weist mit einem Torverhältnis von 49:28 die drittbeste Offensive der Liga auf, sodass diese gefordert wird, die stabile Defensive der Hausherren zu knacken. Dies unterstreicht HüMax-Trainer Alex Aue:
Wichtig wird es sein, gegen eine sehr starke Offensive der Alfelder, im Kollektiv gut zu verteidigen.
Die bereits angesprochen Heimsstärke der Gastgeber setzt sich aus drei Heimsiegen und vier Unentschieden zusammen, wobei noch keine Heim-Niederlage hingenommen werden musste. Die Alfelder mussten in der Fremde derweil erst eine Niederlage hinnehmen, sodass man zwölf Punkte aus sieben Auswärtsspielen sammeln konnte.
Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 0:0-Unentschieden, sodass man wieder von einer engen Partie ausgehen dürfte. Alex Aue über die kommende Partie gegen Alfeld:
Der Gast hat eine tolle Truppe die, ebenso wie wir, stark durch mannschaftliche Geschlossenheit agiert und auffällt. Wir spielen allerdings zu Hause und möchten das Spiel schon kontrollieren. Wenn es uns wieder gelingen sollte das neu einstudierte Spielsystem umzusetzen, dann bin ich optimistisch, dass wir auch gegen den aktuell Dritten der Tabelle unsere Serie fortsetzen können. Dafür müssen wir sehr aktiv sein und dürfen uns das Spiel des Gegners nicht aufzwingen lassen.
In den letzten fünf Pflichtspielen sammelte HüMax zehn Punkte und holte zuletzt drei Siege in Folge. Diese Siegesserie wolle man selbstverständlich ausbauen.
Alfeld holte aus den letzten fünf Pflichtspielen acht Punkte, wobei zuletzt das torlose 0:0 gegen Lühnde vom vergangenen Dienstag zu Buche stand. Alfelds Sven Jakob erklärt, dass seine Mannschaft grundsätzlich ein gutes Spiel gezeigt habe, das Spiel auf seine Seite gezogen habe, am Ende jedoch schlichtweg das Tor fehlte. Man konnte gute Chancen, wie unter anderem den Elfmeter, nicht in Tore umsetzen. Somit ist klar, was es gegen HümaX zu verbessern gilt: Die Chancenverwertung.
Aufgrund der Historie und der Personalsituation gehe man aus Alfelder Sicht gewarnt in die Partie, da es in den letzten Jahren immer wieder deutliche Niederlagen gegen HüMax zu verzeichnen gab, so Sven Jakob. Man wäre also mit einem Punktgewinn sehr zufrieden.
RSV Achtum – VfV Borussia 06 Hildesheim II (So., 22.03., 14 Uhr)
Ein Krisenduell ereignet sich am Sonntag zwischen dem RSV Achtum und der Zweitvertretung von VfV Hildesheim, wobei der Elfte der Tabelle auf den 14. trifft und fünf Punkte beide Mannschaften trennen.
Achtum steht mit einem Torverhältnis von 22:32 im unteren Tabellenmittelfeld, wobei bislang vor allem die offensive Durschlagskraft fehlt und auch defensiv teilweise schwächelt.
Bei VfV sieht es dagegen noch etwas düsterer aus. Das Torverhältnis von 20:40 spricht eine deutliche Sprache: Sie stellen mit Lühnde die schwächste Offensive und weisen defensiv immer wieder Probleme auf. VfV-Trainer Jane Zlatkow über den kommenden Gegner aus Achtum:
Achtum ist ein unangenehmer Gegner, der jedoch ebenfalls seine Probleme in der Offensive hat. Wir werden alles daransetzen, auf Sieg zu spielen und den negativen Lauf zu beenden.
Achtum punktet auf heimischem Boden tendenziell etwas besser, wohingegen sich VfV auswärts sehr schwer tut: Nur ein Sieg und ein Unentschieden steht in der Fremde zu Buche. Das Hinspiel endete dementsprechend bereits mit 1:1. Achtum-Trainer Patrick Fricke blickt auf das Rückspiel:
Spiele gegen VFV2 sind immer sehr spannend, weil man immer überrascht ist, wer letztendlich mitspielt. Es ist also sehr schwer sich darauf vorzubereiten.
Zuletzt musste Achtum fünf Niederlagen am Stück hinnehmen, unter anderem das jüngste Spiel, was man mit 1:0 gegen Sarstedt verlor, das Spiel gegen den Favoriten aber lange offen gestalten konnte. Trotz der Niederlage erlang man positive Erkenntnisse und will diese in die kommenden Partien mitnehmen. Patrick Fricke:
Aus den Spiel gegen Sarstedt nehme ich trotz der Niederlage viel positives mit. Die Einstellung des Teams hat im Vergleich zum Spiel gegen Elze absolut gestimmt. Auf diese Leistung wollen wir aufbauen und mit den Leuten die am Sonntag zurück in den Kader kommen auch spielerisch wieder Akzente setzen. Wir wollen natürlich unsere Negativserie stoppen und wieder Punkte holen.
VfV toppt dies allerdings nochmal, sodass man auf Seiten der Hildesheimer von einer Negativserie von sechs Niederlagen am Stück reden muss. Das letzte Spiel verlor man mit 0:2 gegen HüMax. VfV-Trainer Jane Zlatkow:
Wir drehen uns aktuell ein Stück weit im Kreis. Spielerisch sind wir im Vergleich zum letzten Jahr zwar verbessert, aber am Ende zählen die Tore – und die müssen wir machen, sonst wird es schwierig. Man darf nicht vergessen: Wir stellen die jüngste Mannschaft der Liga. Die Jungs sind im Training hochmotiviert und geben jedes Mal alles. Dieser Einsatz wird sich langfristig auszahlen.
VfL Nordstemmen – FSV Algermissen (So., 22.03., 14 Uhr)
Der Zwölftplatzierte trifft auf den Tabellenvierten, wenn es heißt, der VfL Nordstemmen empfängt den FSV Algermissen.
Die Nordstemmer haben diese Saison vor allem in der Defensive ihre Probleme. Mit ihrem Torverhältnis von 31:46 stellen sie die zweitschwächste Defensive der Liga.
Algermissen hingegen steht defensiv deutlich stabiler da, was das Torverhältnis von 30:24 verdeutlicht. Auffällig ist jedoch, dass Nordstemmen sogar mehr erzielte Tore auf dem Konto hat, dennoch aufgrund der defensiven Defizite in einer deutlich anderen Tabellenregion als die Gäste ansässig ist.
Nordstemmen punktet zu Hause tendenziell etwas besser als auswärts, sodass man aus acht Heimspielen acht Punkte holen konnte, wohingegen auswärts nur sechs Punkte aus zehn Spielen zu Buche stehen.
In zehn Auswärtsspielen musste Algermissen nur zwei Niederlagen hinnehmen, was für eine sehr stabile Auswärtspräsenz spricht.
Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaft mit einem sehenswerten 5:5-Unentschieden, sodass das Rückspiel einiges verspricht. Algermissen-Trainer Michael Lang blickt auf das kommende Rückspiel bei Nordstemmen:
Wir wollen natürlich versuchen auch in Nordstemmen dreifach zu punkten. Aber wir sind gewarnt, im Hinspiel haben wir in der Nachspielzeit gerade mal den Ausgleich erzielt und jetzt hat Nordstemmen ein Unentschieden beim Tabellenführer geholt. Auf dem großen Platz heißt es, die Wege mitzugehen und die Zweikämpfe anzunehmen.
Wenn uns das gelingt, können wir vielleicht drei Punkte aus Nordstemmen entführen.
Die Gastgeber konnten in den letzten fünf Pflichtspielen lediglich vier Punkte sammeln, wobei der Punktgewinn beim 1:1 gegen den Tabellenführer aus Ahrbergen jedoch herausstach. Trainer Christian Knöbl:
Der Punkt in Ahrbergen war eine starke Reaktion auf das sehr schwache Auswärtsspiel in Föhrste. Diese Reaktion haben wir als Trainer-Team verlangt und auch deutlich erkennen können.
Algermissen erbeutete in den letzten fünf Pflichtspielen neun Punkte und man konnte zuletzt einen 1:0-Erfolg gegen Elze feiern.
Norstemmen-Trainer Christina Knöbl nun über die Aufgabe gegen den FSV Algermissen:
Das kommende Spiel gegen Algermissen wird nicht ungleich schwer wie gegen Ahrbergen. Algermissen ist mit allen Mannschaftsteilen sehr eingespielt und selbstverständlich der Favorit in dieser Partie. Dennoch haben wir durch das 1:1 in Ahrbergen Selbstvertrauen getankt und wollen somit am kommenden Sonntag vor eigener Kulisse punkten.
FC Concordia Hildesheim – TSV Deinsen (So., 22.03., 14 Uhr)
Aufstiegsfavorit gefordert! Der FC Concordia Hildesheim trifft auf den TSV Deinsen. Dabei empfängt der Tabellenzweite den Tabellenachten.
Concordias Tabellenplatz ist unumstritten. Mit einem Torverhältnis von 50:23 zeigt die Mannschaft souveränen Fußball und stellt die zweitbeste Offensive der Liga.
Deinsen reist mit einem Torverhältnis von 31:39 an und zeigte zuletzt ungewohnte Anfälligkeit im defensiven Spiel.
Auf heimischen Boden verlor Concordia nur zwei von neun Heimspielen und unterstreicht somit die Ambitionen, welche an die Mannschaft gestellt werden.
Deinsen weist in der Fremde durchaus Probleme auf: Erst zwei Auswärtssiege in neun Spielen stehen auf ihrem Konto. Das Hinspiel konnten sie jedoch knapp mit 2:1 gewinnen, sodass Concordia auf Wiedergutmachungs-Kurs ist. Concordia-Kapitän Danino Laubinger:
Im Hinspiel haben wir in der 1. Halbzeit einige klare Chancen liegen lassen und lange in Unterzahl gespielt. Deinsen hat das mit dem Heimvorteil auf dem kleinen Platz eiskalt bestraft. Am Sonntag wollen wir es natürlich besser machen und konzentrierter sein. Wir wollen bereits von Beginn an den Heimvorteil nutzen und den Gästen unser Spiel aufdrücken.
Aus den letzten fünf Pflichtspielen holte Concordia zehn Punkte und gewann zuletzt das Derby gegen PSV mit 2:1.
Deinsen zeigte sich nach zwischenzeitlicher Formstärke mit zwei Niederlagen am Stück. Man holte neun Punkte aus den letzten fünf Spielen, verlor zuletzt jedoch deutlich mit 1:7 gegen den SC Drispenstedt. Deinsen Trainer Dennis Martin:
Wir müssen wieder anfangen leidenschaftlich zu verteidigen! Wir sind in den letzten Spieltagen nicht präsent genug gewesen, wir haben mit ständigen Ausfällen zu kämpfen und sind nicht im Flow. Natürlich wird das Spiel jetzt noch schwerer in der Situation gegen Concordia, eine deutliche Reaktion muss her.
SSV Elze – 1FC Sarstedt (So., 22.03., 14:30 Uhr)
Der Tabellen-15. SSV Elze bekommt es nun mit dem Tabellensechsten aus Sarstedt zu tun und dürfte auf jeden Fall gewarnt sein.
Elze weist ein Torverhältnis von 21:44 auf und stellt somit die zweitschwächste Offensive und die drittschwächste Defensive der Liga. Sarstedt hingegen hat mit einem Torverhältnis von 54:28 die stärkste Offensive.
Den Eindruck verstärkt ebenfalls das Hinspiel-Ergebnis: Mit einem sehr sehenswerten 10:0-Erfolg schlug Sarstedt Elze und hinterließ Sprachlosigkeit. In dem Spiel performte Adris Jankir überragend, der beim Hinspiel-Erfolg mit einem Dreierpack glänzte und ebenfalls der Top-Torjäger der Liga, mit 16 Saisontoren, ist. Trainer Felix Scharschuch betont jedoch, trotz des deutlichen Hinspiel-Sieges, dass man Elze nicht unterschätzen würde und der Gegner sich in den jüngsten Partien sehr stabilisiert habe. Er rechnet also trotzdem mit einer schweren Auswärts-Aufgabe, sodass man mit hundertprozentiger Konzentration an die Sache rangehen würde.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Heimmannschaft ist jedoch die Bilanz auf eigenem Platz: Man konnte alle der drei Siege zu Hause holen. Sarstedt lässt hingegen in der Fremde einiges liegen: Erst zwei Auswärtssiege in acht Spielen.
Elze holte in den letzten fünf Pflichtspielen sechs Punkte und siegte unter anderem gegen direkte Konkurrenten (Föhrste und Achtum), musste sich zuletzt jedoch knapp mit 1:0 gegen den Tabellenführer geschlagen geben. Aber dies gab auch Mut. Trainer Sven Pohl:
Wir wollen versuchen die starke Offensive von Sarstedt besser in den Griff zu bekommen. Hierfür müssen wir auch in der Offensive mehr aus unseren Möglichkeiten machen! Im Heimspiel wollen wir alles versuchen, den Sarstedtern einen großen Kampf zu bieten!
Sarstedt holte in den letzten fünf Spielen starke zwölf Punkte und will den positiven Trend in das Auswärtsspiel bei Elze mitnehmen. Sarstedt-Trainer Felix Scharschuch betont, dass man weiterhin von Spiel zu Spiel blicke. Man wolle das, was man im Training einübt, vor allem den Ballbesitz und die Spielabläufe, in den Spielen umsetzten und von Woche zu Woche besser werden.
SV Teutonia Sorsum – PSV GW Hildesheim (So., 22.03., 15 Uhr)
Der SV Teutonia Sorsum bekommt es nun mit dem PSV GW Hildesheim zu tun. Der Tabellenneunte empfängt den Tabellen-13.
Sorsum steht mit einem Torverhältnis von 25:30 im souveränen Mittelfeld der Tabelle, wohingegen PSV mit einem Torverhältnis von 20:46 auffällige Schwierigkeiten und folgerichtig die zweitschwächste Defensive der Liga stellt. Außerdem hat PSV in neun Auswärtsspielen erst zwei Siege holen können. Gleichzeitig stehen sieben Niederlagen in der Fremde zu Buche. PSV-Trainer Frank Leitermann fordert seine Mannschaft dennoch:
Ich bleibe dabei. Ich erwarte in jedem Spiel Vollgas- und 100%-Fußball von meinen Jungs und am Ende schauen wir, was rauskommt. Für mich ist die Einstellung und die Entwicklung der Jungs entscheidend. Und da sehe ich viel positives im Training und in den letzten Spielen.
Das Hinspiel konnte Sorsum mit 1:3 für sich entscheiden. Sorsum-Trainer Louis Diedrich blickt nun auf das Rückspiel:
Die Einstellung der Jungs ist super und im Training ist ordentlich Feuer drin. Daher machen wir genau so weiter und werden uns hoffentlich am Wochenende mit 3 Punkten belohnen.
In den letzten fünf Pflichtspielen holte Sorsum sechs Punkte, man musste sich zuletzt mit einer knappen 3:2-Niederlage gegen Alfeld zufrieden geben. Trainer Louis Diedrich:
Ich denke wir haben gegen Alfeld ein gutes Spiel gezeigt, mit einem sehr bitterem Ergebnis für uns.
Auf Seiten PSVs sieht es düster aus: fünf Niederlagen in Folge unterstreichen den Tabellenplatz. Zuletzt musste man sich der Top-Mannschaft Concordia knapp mit 2:1 geschlagen geben. Nun blickt PSV-Trainer Frank Leitermann auf die kommende Aufgabe gegen Sorsum und bewertet den Gegner wie folgt:
Sorsum ist eine kämpferisch starke Mannschaft, die im kollektiv agiert. Ich habe schon viele Spiele von Sorsum gesehen und oft war Sorsum deutlich schlechter, hat letztlich aber doch gepunktet, weil sie nie aufgeben und immer an sich glauben. Spielerisch sind andere Mannschaften sicher deutlich stärker. Am Ende wird Sonntag die Mannschaft vorne liegen, die mehr investiert und die alles auf dem Platz lässt. Wir haben ja auch noch was gut zu machen. Im Hinspiel haben wir gegen Sorsum zu Hause deutlich verloren.
SC Drispenstedt – SV RW Ahrbergen (So., 22.03., 15 Uhr)
Die „Mannschaft der Stunde“, der SC Drispenstedt, aktuell auf dem fünften Tabellenplatz, empfängt den Tabellenführer aus Ahrbergen. Das Topspiel des 20. Spieltags.
Drispenstedt steht mit einem Torverhältnis von 42:24 souverän in der laufenden Saison dar und enthüllt echte Offensivqualitäten. Ahrbergen stellt im Gegensatz mit einem Torverhältnis von 37:15 die beste Defensive der Liga.
Außerdem zeigt sich Drispenstedt in dieser Saison heim sehr konstant: Fünf der sieben Heimspiele konnte man gewinnen. Dem entgegen steht aber eine starke Auswärts-Mannschaft: Ahrbergen musste in acht Auswärtsspielen erst eine Niederlage hinnehmen und konnte zugleich fünf Partien gewinnen.
Das Hinspiel zeigte bereits, dass es eine knappe Angelegenheit werden kann: Ahrbergen gewann das enge Duell schließlich mit 2:1. Drispenstedt-Trainer Mahmoud Siala über den kommenden Gegner:
Sie stehen nicht umsonst oben, das wissen wir alle. Fakt ist aber auch, dass wir die erste Mannschaft waren, die sie in dieser Saison in einem Pflichtspiel (Pokal) geschlagen haben. Wir werden voll auf Sieg spielen und alles geben, damit der Abstand nicht wieder größer wird.
Doch Drispenstedt ist zuletzt in bestechender Form: 13 Punkte aus den letzten fünf Pflichtspielen sprechen Bände. Vier Siege in Folge unterstreichen dies, wobei man zuletzt mit einem sehenswerten 1:7-Erfolg Deinsen schlagen konnte. Vor allem Mahdy Kawar, zuletzt in starker Verfassung, zeigte sich mit seinen vier Toren besonders treffsicher. Trainer Mahmoud Siala warnt trotzdem:
Der Sieg gegen Deinsen war super und hat uns einen schönen Sonntag beschert. Die Jungs wissen aber auch, dass es nur ein Spieltag war und wir noch 13 vor der Brust haben.
Im Gegensatz Ahrbergen, die in den letzten Spielen etwas inkonstanter performten. Zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen sind natürlich stark, man musste sich zuletzt aber die Punkte beim 1:1 gegen Nordstemmen teilen. Ahrbergen-Trainer Kevin Horst blickt auf die kommende Aufgabe bei Drispenstedt:
Im Moment ist das Spielglück nicht ganz so auf unserer Seite wie es das in der Hinrunde war. Das müssen wir uns zurück erarbeiten. Dennoch sind wir immer noch voll im Soll. Mit Drispenstedt erwartet uns ein starker Gegner. Wie schon im Hinspiel wird es sicherlich wieder ein enges Spiel werden. Wir freuen uns!






