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Ausgelassene Freude bei den Volleyballern von Zweitligist TSV Giesen GRIZZLYS II: Mit dem 3:1 (19:25, 25:21, 26:24, 25:18)-Sieg im letzten Auswärtsspiel der Saison sind die Mannen von Trainer Martin Richter in die Erfolgsspur zurückgekehrt und haben ihre Beständigkeit in fremden Hallen damit noch einmal eindrucksvoll untermauert.
Für die Giesener stehen jetzt bis zum Saisonende nur noch die Heimpartien gegen Moers, Aligse und zum Schluss gegen Münster an. Coach Martin Richter war nach der überzeugenden Vorstellung seiner Schützlinge verständlicherweise mit Ergebnis und Leistung mehr als zufrieden.
Wir haben im ersten Abschnitt, den wir ja noch verloren haben, und bis zur Mitte des zweiten Satzes wieder die üblichen leichten und vermeidbaren Fehler auf unserer Seite gehabt. Dann sind wir jedoch immer konzentrierter zu Sache gegangen und waren bis zum Ende Spiels absolut stabil in allen Mannschaftsteilen.
Nach zwei Stunden und vier Minuten verwandelten die Giesener den Matchball und verbesserten sich mit dem nicht unbedingt zu erwartenden Erfolg wieder auf den fünften Tabellenplatz. Julian Hoyer durfte sich neben den drei Punkten auch über die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler der Begegnung (MVP) auf Giesener Seite freuen. Die Giesener haben nun acht Siege und 28 Punkte aus ihren bisherigen 19 Begegnungen auf dem Konto und wollen diese Bilanz in den abschließenden drei Partien vor heimischem Publikum ausbauen und sich, wenn möglich, im Gesamtklassement noch weiter nach vorne schieben. Bislang hat es bekanntlich in den Spielen vor den eigenen Fans noch nicht so gut geklappt wie in den vergangenen Spielzeiten. „Es wird daher Zeit, dass wir auch unsere Fans mal wieder mit einem Sieg verwöhnen und sie an der Freude teilhaben lassen“, blickt Coach Richter auf die noch ausstehenden Partien voraus. Und die Gegner sind dabei ja durchaus schlagbar.
Beim Kieler TV, gegen den man das Hinspiel in eigener Halle noch überraschenderweise 1:3 verloren hatte, bestachen die Giesener nach ihrer noch durchwachsenen Anfangsphase anschließend im Angriff und im Block. „Julian Hoyer ist zwar zum MVP gewählt worden, doch hatte auch Torben Kunze über die Mittelposition maßgeblichen Anteil an unserem souveränen Auftreten in den Sätzen zwei bis vier. Er hat zum einen bärenstark im Block agiert und war auch mit seinen Angriffsschlägen über die Mitte regelmäßig erfolgreich und hat die Kieler Abwehr immer wieder vor unlösbare Probleme gestellt“, verteilte Coach Richter Sonderlob an seinen Mittelblocker, war aber auch über die geschlossene Mannschaftsleistung erbaut. Nach der vergnüglichen Rückfahrt und dem entspannten Karnevalswochenende wollen seine Schützlinge diese Teamleistung nun auch im Saisonendspurt mit den drei Heimspielen abrufen und so möglichst ein versöhnliches Ende der Saison feiern, die nach dem Abgang von vier Leistungsträgern in die 1. Bundesliga im Zeichen des großen Umbruchs steht.



