Tops & Flops: Kreisliga-Edition

Starke Transferpolitik vs. nicht erfüllte Erwartungen

19. November 2020, 13:39 Uhr

Haben eine starke Hinrunde gespielt: Luca-Nicols Wolpers und die SG Schellerten / Ottbergen. Foto: Maximilian Willke

Zuletzt stellten wir euch die Tops und Flops der Bezirksligisten vor. Im Rahmen der heutigen Edition der beliebten Kategorie  befassen wir uns mit den Hildesheimer Kreisligisten. Die Einordnung in die Kategorien erhaltet ihr im folgenden Artikel. Wer darf bei den Tops & Flops eurer Meinung nach nicht fehlen? Schreibt es in die Kommentare!

Top: Kreisliga-Neuling erklimmt die Spitze

Das erste Team in der heutigen Edition, das sich das Prädikat "top" verdient hat, ist die SG Schellerten/Ottbergen. In der Saison 18/19 gelang der SG der Aufstieg in die Kreisliga. In der vergangenen Saison kamen die Uibel-Schützlinge zu dem Zeitpunkt des Saisonabbruchs nicht über einen Relegationsplatz hinaus. Die junge Truppe schaffte es jedoch sich in der aktuellen Saison in der Kreisliga zu etablieren: Mit fünf Siegen aus sieben Spielen bei einem Torverältnis von 14:8 überwintert Schellerten/Ottbergen an der Tabellenspitze. Die über Jahre hinweg hervorragende Jugendarbeit trägt nun Früchte, es bleibt interessant zu beobachten, ob man auch in der Rückrunde den starken Konkurrenten der Kreisliga 1 Paroli bieten kann.

Top: Transferpolitik zahlt sich aus

Der Tabellenführer der Kreisliga 2 heißt TuSpo Lampspringe. Mit 17 Punkten aus sieben Spielen gehen die Kicker von der Lammequelle ungeschlagen in die Winterpause. Großen Anteil daran hat sicherlich die Transferoffensive des TuSpo im Sommer. Mit Laurin Scharbatke, Philipp Probst, Jens Foerster und Marius Meier hat man sich schlagkräftige und erfahrene Rückkehrer gesichert. Der Verein ist fest in der Identität der Spieler verwurzelt, nach dem soliden vierten Platz der Vorsaison will man nun ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Insbesondere Meier und Foerster glänzen durch ihre Konstanz: Beide Spieler absolvierten die sieben Partien über die volle Distanz.

Flops: Die Teams mit den wenigen Spielen

Bei den Flops der Kreisligen handelt es sich gleich um zwei Teams, die die wenigsten Partien der Staffeln absolviert haben.
Nach einem stablien fünften Platz aus der Vorsaison galten die Concorden im Vorfeld der aktuellen Saison für viele Mannschaften als Aufstiegsaspirant. Doch die bisherige Ausbeute liest sich überschaubar: Nur vier Punkte aus fünf Spielen, die sonst so starke Offensive erzielte lediglich sechs Treffer. Verletzungspech, die daraus resultierende Personalnot des ohnehin dünnen Kaders und ein Corona-Fall hat Concordia ein wenig den Wind aus den Segeln genommen.
Das letzte Spiel absolvierten die Concorden am 04.10.2020 gegen den TuS Lühnde. Das Spiel konnte mit 2:0 gewonnen werden. Aufgrund der Nachholspiele  hat der FC es in der Rückrunde in der eigenen Hand, die verpatzte Hinrunde auszubügeln.

Der TuS GW Himmelsthür durfte in der Hinrunde nur vier Spiele absolvieren. Diese Spiele nutzen die Grün-Weißen überaus erfolgreich: Zwei Siege und zwei Unentschieden stehen zu Buche. Der VFB Bodenburg bestritt im Vergleich acht Partien. Der Flop ist also nicht direkt der TuS, sondern vielmehr die Pandemie. Die resultierenden Spielabbrüche sorgen für Ungleichwichte hinsichtlich der absolvierten Spiele der einzelnen Mannschaften.

Kommentieren