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Beim Fußball unterscheiden wir zwischen Profifußball, dem gehobenen Bereich und dem unteren Bereich. Demzufolge sprechen die Vereine völlig unterschiedliche Sponsoren an. Während im Profifußball die Klubs in der Regel mit internationalen Unternehmen kooperieren, setzen Amateurmannschaften oftmals auf regionale Partnerschaften. Dennoch kommt es gelegentlich zu Ausnahmen.
Die Anfänge
Die ersten Fußballvereine in Deutschland entstanden um das Jahr 1900. Damals finanzierten sie sich über Spenden, Mitgliedsbeiträge und Eintrittsgelder. In dieser Zeit spielte Sponsoring höchstens indirekt eine Rolle. Beispiele sind gestellte Trikotsätze oder kostenlose Treffpunkte. In den 1970er Jahren veränderte sich dies. Mit dem Wirtschaftswunder entstanden immer mehr kleinere und mittelständische Unternehmen, die erste Formen von sichtbarer Werbung möglich machten. Beispielsweise durch Werbeanzeigen im Spieltagsheft oder Werbetafeln auf dem Sportplatz. Trikotsponsoring war damals noch nicht verbreitet. Dies veränderte sich Anfang der 1980er Jahre. Als Ausgangspunkt gilt die legendäre Jägermeister-Werbung von Eintracht Braunschweig im März 1973.
Sponsoring seit den 1990er Jahren
Ab den 1990er Jahren wurden auch die Amateurclubs bis zur Kreisliga professioneller. Vereine begannen Sponsoringkonzepte zu erstellen und feste Sponsorenpakete anzubieten. Dabei wurde zwischen Hauptsponsoren, Co-Sponsoren und Jugend-Sponsoren unterschieden. Mit dem Aufkommen von Social-Media erreichten die Amateurvereine noch einmal eine größere Reichweite. Seither wird nach Sponsoren für Vereins-Webseiten, Social-Media-Kanäle und Livestreams Ausschau gehalten. Meist präsentieren sich hier lokale Unternehmer, um ein wenig bekannter in der Region zu werden.
Selten kommt es zu überregionalen Aktionen, wie zum Beispiel durch den Wettanbieter Tipico. Tipico stellte um das Jahr 2016 eine große Amateurfußball-Kampagne auf die Beine. Dabei wurden tausende Vereine mit Tipico-Trainingsanzügen und Tipico-Trikots der Marke Nike ausgestattet. Dies war nicht zuletzt aufgrund des großen Online-Sportwetten-Booms möglich. Wie groß dieser Markt mittlerweile ist, zeigen dutzende Webseiten. Wette.de ist Ihr Sportwetten Portal für Vergleiche von Online-Buchmachern. Neben Bewertungen finden Sie generelle Neuigkeiten zu Plattformen wie Tipico.
Sponsoren-Sichtbarkeit, Strategien und Ziele
Oftmals entscheiden sich die Vereine, mit langfristigen Partnern zusammenzuarbeiten. Dadurch wird gegenseitiges Vertrauen geschaffen. Planbare Budgets und mitunter Prämien sorgen für Planungssicherheit. Der Sponsor ist nicht nur am Spieltag präsent, sondern zeichnet sich ebenfalls durch Auftritte bei Events wie einem Sommerfest, einer Weihnachtsfeier oder einer Aufstiegsparty aus. Grob lassen sich die gegenseitigen Ziele folgendermaßen zusammenfassen:
Ziele für den Verein:
· Finanzierung von Spielbetrieb und Infrastruktur
· Förderung von Jugendsport
· Verbesserung des Spielorts inklusive Rasen
· Finanzierung des Spielbetriebs.
Ziele für den Sponsor:
· Imagepflege in der Region
· Sichtbarkeit bei Spielern und Zuschauern
· Gewinn von neuen Kunden
· Pflege des Netzwerks zu anderen Partnern des Vereins
Formen des Sponsorings
Beliebte Leistungen sind Banner am Spielfeldrand oder auf der Tribüne, Logo des Unternehmens auf Trikots oder Trainingsanzügen und die Erwähnung als Hauptsponsor. In höheren Ligen kann es zudem sein, dass die Sponsoren Trainingslager bezuschussen oder vollständig finanzieren. Der Verein wirbt in so einem Fall mit dem Namen des Sponsors und postet regelmäßige Updates aus dem Trainingslager. Im Gegenzug wird er mit VIP-Tickets oder besonderen Einladungen belohnt.
So finden lokale Vereine Sponsoren
In den unteren Ligen funktioniert die Akquise in der Regel über Vertrauen. Die Vereinsvertreter schauen sich in der Region um und sprechen die entsprechenden Mitarbeiter oder den Besitzer der Unternehmen direkt an. Oftmals richten sich die Vereine an lokale Handwerksbetriebe, Gastronomie & Einzelhandel sowie Dienstleister.
Hier werden folgende Fragen beantwortet:
· Wofür soll das Geld eingesetzt werden? (Jugend, Prämien, Trainer, Platz)
· Für welche Werte steht der Verein ein?
· Wer ist der Ansprechpartner?
Dabei ist es wichtig, dass die Fragen klar beantwortet werden können. In einigen Fällen entscheidet sich ein Sponsor sogar dazu, Spielertransfers oder Prämien direkt zu finanzieren.
Aspekte wie Mitgliederzahl, Tabellenstände, Jugendanteil, durchschnittliche Zuschauer pro Spiel und ehrenamtliches Engagement spielen bei der Entscheidung für ein Sponsoring eine zentrale Rolle.

