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Die Sportfreunde Söhre mussten sich am Samstagabend dem Favoriten HC Empor Rostock mit 31:35 (17:18) geschlagen geben. Trotz einer engagierten Leistung blieb die Überraschung gegen Rostock aus.
Foto aus dem Hinspiel in Rostock. Fotografin: Theresa Scherbanowitz
Rostock erwischte den besseren Start und ging früh mit 3:1 und 4:2 in Führung. Söhre ließ sich davon nicht beeindrucken, kämpfte sich zum 4:4 zurück und gestaltete die Partie ausgeglichen. Nach Treffern von Niklas Ihmann und Johann Scherbanowitz lag die Heimmannschaft nach 13 Minuten sogar mit 9:7 vorne.
Trainer Sascha Bertow sah insbesondere im ersten Durchgang unterschiedliche Phasen: „Wir sind eigentlich sehr gut in die Abwehr gestartet, haben kompakt gestanden und Zugriff bekommen. Dann hatten wir aber eine Phase, in der wir nicht konsequent genug verteidigt haben.“ Entscheidend sei jedoch gewesen, dass seine Mannschaft die Ruhe bewahrt habe: „Wir haben uns wieder gefangen und sind zurück ins Spiel gekommen.“
Kurz vor der Pause nutzte Rostock eine Schwächeperiode der Gastgeber zu einem 4:0-Lauf und setzte sich auf 17:13 ab. Söhre zeigte Moral, verkürzte noch einmal und ging mit einem knappen 17:18-Rückstand in die Kabine. Besonders treffsicher präsentierte sich Niklas Ihmann mit sechs Toren im ersten Abschnitt.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es eng. Söhre hielt den Anschluss, kämpfte sich immer wieder heran und war beim 28:30 in der 51. Minute weiterhin in Schlagdistanz. Doch erneut schlichen sich Fehler ein. „In der zweiten Halbzeit hatten wir vorne eine Phase, in der wir unsere Angriffe nicht sauber zu Ende gespielt haben“, erklärte Bertow. „Aber auch da hat die Mannschaft Charakter gezeigt und sich wieder herangekämpft.“
Der Knackpunkt folgte in der Schlussphase. Beim Stand von 28:30 kassierte Jonas Rost eine Zwei-Minuten-Strafe. In Überzahl setzte sich Rostock mit einem 4:0-Lauf entscheidend ab. „Wir waren auf einen Treffer dran – und dann bekommen wir die Zeitstrafe. In dieser Situation zieht Rostock davon. Das war letztlich der entscheidende Moment“, ordnete Bertow ein.
Trotz der Niederlage fand der Trainer auch positive Worte: „Ich habe ein sehr schnelles und qualitativ gutes Drittligaspiel gesehen. Meine Jungs haben alles reingeworfen und bis zum Ende gekämpft.“
Mit Blick auf die kommenden Aufgaben bleibt Bertow optimistisch: „Jetzt heißt es, von Spiel zu Spiel zu schauen und das Positive mitzunehmen. Die Top-Mannschaften liegen hinter uns – und ich bin überzeugt, dass dann unsere Zeit kommt. Dann werden wir da sein.“

