Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen mussten sich die Frauen der SG Börde am Samstag in der Oberliga Frauen Staffel Süd auch bei der HSG Schaumburg mit 33:24 geschlagen geben.

Titelbild: Adrian Spieler

Die SG Börde fand gegen den Tabellennachbarn aus Schaumburg, die aktuell den siebten Platz der Oberliga belegen, einen guten Start in die Partie. Der Tabellenachte führte durch Rika Pape und Laura Snoek nach fünf Minuten mit 1:4. Nach 10 Minuten konnten die Gastgeber auf 4:6 verkürzen. Börde konnte dann aber den Vorsprung auf 6:11 ausbauen. Die Mannschaft der SG Börde profitierte in den ersten 20 Minuten der Partie, von einer starken Abwehrarbeit und gut durchgespielten Bällen in der Offensive. Man fand gute Lösungen gegen das offensive Abwehrsystem der Schaumburgerinnen.
Nach 20 Minuten verlor Börde aber die Effizienz im Angriff und auch die Abwehr wies nun einige Lücken auf, wodurch Schaumburg mit einem 6:0-Lauf den Rückstand in ein 13:12 drehte. Der Halbzeitstand lautete 13:13. In der Halbzeit gab es, wie Börde-Spielerin Lena Holstein verriet, einiges an Gesprächsbedarf. In der Kabine hatte man sich dann einiges vorgenommen, wie man das Spiel wieder auf die eigene Seite ziehen könnte, und wollte mit viel Energie aus der Kabine kommen. Nach der Halbzeit ging aber all dies vorgenommene nicht auf und vor allem die Lücken in der Abwehr blieben weiter bestehen. Nach Wiederanpfiff kam es dann noch dicker für die Gäste von der SG, denn nach ca. 2 gespielten Minuten musste Spielmacherin Lilly Folger verletzt ausgewechselt werden. Im späteren Verlauf der Partie konnte Folger aber wieder mitwirken. Die SG machte allerdings weiter viele technische Fehler, die von den Gastgeberinnen eiskalt bestraft wurden. Nach 40 Minuten wirkte sich das auf den Zwischenstand von 21:16 aus.
In der Schlussphase gingen die Börde-Damen mit einer Umstellung auf eine offensive 3-3 Abwehr noch einmal ins Risiko und warfen alles in das Spiel, um sich gegen die sich andeutende Niederlage zu wehren. Durch die dadurch entstehenden größeren Räume, konnte Schaumburg dann die Führung sogar noch ausbauen. Das Endergebnis lautete dann 33:24. Am Ende setzte sich die an dem Tag cleverere und konsequentere Mannschaft durch. Zur zweiten Halbzeit äußerte sich Börde-Spielerin Lena Holstein:

Die zweite Halbzeit war geprägt von einfachen Fehlern im Angriff und undurchdachten Torabschlüssen, die dann Schaumburg ausnutzen konnte.

Enttäuscht fuhr sie fort:

Es ist ärgerlich, weil man sich was anderes aus dem Spiel erhofft hatte.

Am nächsten Wochenende trifft die SG Börde auf den MTV Peine. Dort will das Team dann ein anderes Gesicht zeigen und zwei Punkte holen, um Selbstvertrauen für das Derby am 8. Februar gegen Eintracht Hildesheim zu tanken.

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