Kein Karriereende

Schramm bleibt Giesen erhalten

Maximilian Willke
08. Juni 2020, 11:22 Uhr

Robert Schramm (Stehend im grünen Shirt) spielt künftig in der 3. Liga Volleyball - Foto: Sportnews Hildesheim

Vor ein paar Wochen hatten die Helios GRIZZLYS Giesen den Abschied von Robert Schramm verkündet, Giesen verlassen wird der Mittelblocker aber nicht. 

Nach drei Jahren Bundesliga-Volleyball mit den Helios GRIZZLYS Giesen ist für Robert Schramm in Giesen noch nicht Schluss. Zwar schlägt der Mittelblocker nicht mehr für das Bundesliga-Team der Giesener auf, stattdessen wird der 30-jährige in der Zukunft für die 'Superzweite' der Giesener in der 3. Liga auf Punktejagd gehen. 
Nach Martin Richter als Trainer, ist dies schon der zweite Transfer aus dem Oberhaus des Vereins, der der Bundesligareserve in Zukunft einen weiteren Schub geben soll. Das Trainerteam Stefan Drews und Martin Richter ist sich sicher, dass Schramm mit seiner langjährigen Bundesligaerfahrung der Mannschaft Sicherheit und weitere Optionen geben wird.

Die Teammanager Claas Blume und Roland Kamper freuen sich über den Transfer-Coup: „Wir sind begeistert, dass sich Robert weiter in den Reihen der GRIZZLYS engagieren und unsere Bundesligareserve mit seiner Erfahrung unterstützen wird. Mit ihm erhalten wir einen neuen Führungsspieler, an dem sich sowohl die Jüngeren als auch die Älteren orientieren können. Wir erhoffen uns dadurch einen deutlichen Leistungssprung des gesamten Teams.“

Auch Mannschaftskapitän Jonathan Lehmann konnte seine Freude nicht verbergen: „Mannschaftlich sind wir mit der Regionalliga-Meisterschaft vor zwei Jahren, dem darauffolgenden Drittligaabstieg und der jetzt erneuten, souveränen Regionalliga-Meisterschaft gereift. Allerdings dürfen wir uns auf dem Erfolg aus der letzten Saison nicht ausruhen. In der Dritten Liga warten schließlich ganz andere Kaliber, die Fehler und Nachlässigkeiten eiskalt bestrafen. Wir müssen unser Spielniveau weiter steigern und stabilisieren. Dabei wird uns Robert mit Sicherheit extrem helfen können.“

Autor: Maximilian Willke

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