In der Landesliga steht der 25. Spieltag an – und für die drei Hildesheimer Teams geht es ausnahmslos bereits am Samstag um wichtige Punkte. Während der SV Bavenstedt zuhause antritt, müssen der SV Newroz Hildesheim und der VfR Germ. Ochtersum auswärts ran.

SV Ramlingen-Ehlershausen – SV Newroz Hildesheim (Samstag, 15:00 Uhr)

Der SV Newroz Hildesheim ist im neuen Jahr zwar noch ungeschlagen und konnte aus drei Spielen fünf Punkte mitnehmen, steckt aber weiterhin auf einem Abstiegsplatz fest. Nun wartet ausgerechnet der Tabellenzweite SV Ramlingen-Ehlershausen. Eine echte Herausforderung.

Das Hinspiel ging mit 0:2 verloren, und auch diesmal ist die Rollenverteilung klar. Newroz-Trainer Adem Cabuk weiß um die Schwere der Aufgabe:

Ramlingen gehört zu den Topteams der Liga. Wir wissen, was uns da für ein Brett erwartet.

Dennoch richtet er den Fokus auf die eigene Leistung:

Grundsätzlich müssen wir es schaffen, über 90 Minuten eine bessere Konstanz auf den Platz zu bringen. Dabei geht es um Mut und Intensität. Es muss uns gelingen, über 90 Minuten die Basics noch mehr auf den Rasen zu bringen und mit der richtigen Einstellung und der notwendigen Überzeugung in die Partie zu gehen.

SV Bavenstedt – SV Arminia Hannover (Samstag, 15:00 Uhr)

Nach dem knappen Derbysieg gegen Ochtersum empfängt der SV Bavenstedt nun den punktgleichen SV Arminia Hannover. Beide Teams stehen bei 34 Zählern, wobei die Gäste noch ein Spiel weniger absolviert haben.

Arminia reist mit einer beeindruckenden Serie an: Seit 17 Spielen ungeschlagen, auswärts noch ohne Niederlage und mit der besten Defensive der Liga (nur 19 Gegentore in 21 Spielen). Zudem gelten sie mit zehn Unentschieden als die „Remis-Könige“ der Liga. Das Hinspiel endete torlos. Bavenstedts Trainer Michael Jarzombek zeigt sich dennoch kämpferisch:

Wir wollen die ersten sein, die gegen sie nach langer Zeit gewinnen.

Der Matchplan ist klar formuliert:

Der Fokus liegt wie immer in unseren Prinzipien und der Spielfreude. Wir müssen es schaffen, uns in Eins-gegen-eins-Duellen durchzusetzen, hinter die Abwehrreihen zu kommen und effektiv zu sein.

Personell spitzt sich die Lage beim SVB weiter zu, der Kader wird laut Jarzombek noch dünner.

TSV Godshorn – VfR Germ. Ochtersum (Samstag 15:00 Uhr)

Für den VfR Germ. Ochtersum geht es als Tabellenletzter zum direkten Konkurrenten TSV Godshorn, der aktuell einen Platz über dem Strich steht. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt bereits 13 Punkte, dennoch ist rechnerisch noch alles möglich.

Nach der knappen Derby-Niederlage gegen Bavenstedt steht der Aufsteiger zunehmend unter Druck, endlich zu punkten, um den direkten Wiederabstieg noch zu verhindern.

Trainer Stefan Staar sieht trotz der Niederlage auch positive Ansätze:

Positiv ist, dass wir das Spiel niemals hätten verlieren dürfen. Allerdings ist das aktuell nun mal so. Also geht es darum, auch die kommenden Spiele ähnlich zu gestalten – und eben nicht zu verlieren.

Für das Duell in Godshorn gibt er die Richtung vor:

Gegen Godshorn versuchen wir wie jedes Wochenende, das Spiel positiv für uns zu gestalten.