22 statt bisher 18 Teams

Regionalliga Nord soll geteilt werden

Maximilian Willke
17. Juni 2020, 18:55 Uhr

Foto: Sportnews Hildesheim

Die Corona-Krise hat den Fußball monatelang außer Kraft gesetzt. Nach der langen Spielpause werden nun weitere Auswirkungen des Virus bekannt. So wird die Regionalliga Nord in der kommenden Saison aller Voraussicht nach geteilt werden. 

22 Teams in der Regionalliga

Wie der Sportbuzzer Hannover und der Kicker berichten, plant der Norddeutsche Fußball Verband eine Aufteilung der Regionalliga Nord in zwei Staffeln. Der Grund dafür ist die vergrößerte Liga in der kommenden Saison. Sowohl der Norddeutsche Fußball Verband, als auch der Niedersächsische Fußball Verband werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten Wochen die aktuell unterbrochene Spielzeit abbrechen und per Quotientenregelung mit Aufsteigern, aber ohne Absteiger werten. Das hat zur Folge, dass neben dem VfV Borussia 06 Hildesheim auch SV Atlas Delmenhorst, FC Teutonia Ottensen 05, FC Oberneuland und 1. FC Phönix Lübeck aufsteigen. Fünf Oberligisten kommen 'hoch', nur der VfB Lübeck 'verlässt' die Regionalliga als Aufsteiger in die 3. Liga - so kommt die Anzahl von 22 Mannschaften zustande. 

Zwei Staffeln

Zwei 11er-Staffeln nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilt und eine anschließende Meister- und Abstiegsrunde - dieses Modell für die neue Saison der Regionalliga Nord hat der Spielausschuss des Norddeutschen Fußball-Verbandes den Vereinen vorgestellt.

Nach wie vor soll Jeder gegen Jeden in Hin- und Rückspiel antreten, "nach Abschluss dieser 'Qualifikationsstaffeln' erfolgt eine Aufteilung in eine 'Meisterrunde' der punktbesten zehn Mannschaften und einer 'Abstiegsrunde' mit zwölf Vereinen. Dort sollen Meister bzw. Absteiger in einer einfachen Punktrunde ermittelt werden. Hintergrund der zahlenmäßig ungleichen Staffeln ist, dass der Meister der Regionalliga Nord zum Ende der Spielzeit 2020/2021 Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegen den Meister der Regionalliga Bayern zu absolvieren hat und eine zeitliche Flexibilität, anders als in der 'Abstiegsrunde', nicht gegeben ist.

VfV befürwortet Szenario

Die Mehrheit der Vereinsvertreter habe sich laut des NFV für eine Aufteilung der Liga "nach regionalen Gesichtspunkten" ausgesprochen. „Wäre keine schlechte Lösung“, wird Achim Balkhoff (VfV 06) in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung zitiert. 

Autor: Maximilian Willke

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