In der Oberliga gab es in den letzten Tagen zwei Nachholspiele. Sowohl PSV GW Hildesheim, als auch der 1. FC Sarstedt hatten es mit dem Spitzenteam SG Rodenberg zutun.

SG Rodenberg – PSV GW Hildesheim 0:0.

Rodenberg übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte den PSV früh unter Druck. Immer wieder erspielten sich die Gastgeber gute Möglichkeiten, doch die neu formierte Viererkette um Vanessa Dorn und Clara Micuta hielt stark dagegen, obwohl diese Konstellation so noch nie gemeinsam auf dem Platz stand. Wenn die Defensive einmal überwunden war, war spätestens auf der Linie Endstation: Zweimal rettete Marieke Buchholz für die bereits geschlagene Torhüterin Jolien Auracher.

Offensiv setzte der PSV nur vereinzelte Nadelstiche. Die beste Gelegenheit hatte Franziska Aue, deren Abschluss nach einer Flanke von Annika Jost auf der Linie geklärt wurde. Kurz vor der Pause setzte sich zudem Jonna Bögershausen stark durch, doch ihr Zuspiel wurde im letzten Moment abgefangen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich: Rodenberg erhöhte weiter den Druck und versuchte mit mehreren Wechseln neue Impulse zu setzen, fand jedoch weiterhin kein Durchkommen gegen die kompakt stehende PSV-Defensive. Die Gastgeberinnen blieben diszipliniert, auch wenn eigene Offensivaktionen selten blieben.

In der Schlussphase entwickelte sich ein intensiver Abnutzungskampf, in dem der PSV mit großem Einsatz und viel Leidenschaft verteidigte. Jeder Ball wurde konsequent geklärt, besonders über die Außen und im Mittelfeld überzeugte das Team mit hohem Laufaufwand.

Am Ende stand ein torloses Remis, das sich für den PSV wie ein Sieg anfühlte. „Ein Spiel, das alles gefordert hat und eine Mannschaft, die alles gegeben hat. Dieser Punktgewinn ist ein weiteres starkes Zeichen im Abstiegskampf“, resümierte Trainer Christopher Padrok. Mit dem Punkt hat PSV jetzt zwei Punkte Vorsprung auf Tabellenschlusslicht Sarstedt und noch zwei Spiele weniger. Am morgigen Mittwoch geht es dann schon weiter. Tabellenführer Eintracht Braunschweig ist zu Gast.

1. FC Sarstedt – SG Rodenberg 0:5 (0:1).

Nach dem Achtungserfolg der Sarstedterinnen gegen Wendessen musste sich das Team wie schon im Hinspiel deutlich gegen Rodenberg geschlagengeben. Trainer Stephan Pietsch standen für das Spiel lediglich elf Spielerinnen zur Verfügung, darunter Katharina Tissen, die ihre Karriere eigentlich schon vor der Saison beendete. Gegen Rodenberg hielt man zunächst gut mit, doch im Laufe der Spielzeit wurde der Druck immer Höher und die Kräfte ließen nach. Am Ende gab es eine deutliche 0:5-Heimniederlage.