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Zum vorletzten Heimspiel der Saison empfing das Team 48 Hildesheim am Samstagabend das Tabellenschlusslicht SV Energie Cottbus in der Sporthalle Marienburger Höhe.
Am Ende wurde das Team von Trainer Matthias Keller seiner Favoritenrolle mit einem 3:0-Erfolg gerecht. Doch so klar das Ergebnis am Ende klingt, so umkämpft war die Partie phasenweise.
Bereits vor dem Anpfiff musste das Hildeshiemer Team einen Rückschlag verkraften. Stammaußenangreiferin Nele Schmitt verletzte sich beim Aufwärmen am Knöchel und konnte nicht mitwirken. Sie musste sie die Partie mit dick bandagiertem Fuß von außen verfolgen .

Trainer Matthias Keller setzte stattdessen auf die Startformation mit Lena Onnen, Vanja Przulj, Nina Laudien, Nora Heinrichs, Isabella Scarlett, Viktoria Mirvoda sowie dem Libera-Duo Paula Klemperer und Magdalena Dudek.
Trotz der personellen Umstellung fand Team 48 gut in die Partie. Im ersten Satz kontrollierten die Gastgeberinnen das Spielgeschehen früh und setzten sich souverän mit 25:14 durch. Zuspielerin Lena Onnen fand immer wieder ihre Angreiferinnen Isabella Scarlett, Nina Laudien und Vanja Przulj. Auch Nora Hienrichs konnte gute Akzente setzen. Kombiniert mit einem guten Block gestaltete sich der erste Satz als klare Angelegenheit für das Team 48.

Deutlich enger wurde es dann im zweiten Durchgang. Cottbus präsentierte sich nun deutlich stabiler und verlangte dem Team 48 alles ab. Besonders in der Crunchtime entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Hildesheim mehrfach in Rückstand geriet. Doch in den entscheidenden Momenten übernahmen Isabella „Bella“ Scarlett und Vanja Przulj Verantwortung und sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass sich das Team den Satz mit 28:26 sichern konnte.
Auch im dritten Satz blieb es lange eng. Cottbus hielt weiter stark dagegen und machte es den Gastgeberinnen schwer, ihren Rhythmus zu finden. Doch erneut zeigte Team 48 in den entscheidenden Phasen die nötige Qualität und Entschlossenheit. Mit 25:22 machten die Hildesheimerinnen den 3:0-Erfolg perfekt.
Als wertvollste Spielerin der Partie wurde die überragende Isabella Scarlett ausgezeichnet, die vor allem in den engen Phasen eine tragende Rolle übernahm. Auf Seiten der Gäste erhielt Helene Kinner die MVP-Auszeichnung .
Ein besonderes Highlight aus Hildesheimer Sicht war zudem das Debüt von Nachwuchsspielerin Frida Machtens. Die erst 15-Jährige sammelte ihre ersten Einsatzminuten in der 2. Bundesliga Nord. Trainer Matthias Keller erklärte nach der Partie: „Frida sollte heute schon einmal auf dem Niveau reinkommen, damit sie merkt, was die nächsten Jahre auf sie zukommen wird.“ Und weiter: „Am Ende ist man bei einem 3:0 Sieg immer zufrieden. Die Mädels sind vor allem heiß auf das Rückspiel gegen Münster II, mit denen wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen haben.“

Unter dem Strich steht ein verdienter Heimsieg für das Team 48, das trotz der Verletzung von Schmitt und phasenweise hartnäckiger Gegenwehr der Gäste die nötige Ruhe bewahrte. Damit bleibt die Mannschaft weiter auf Kurs in Richtung Saisonziel und geht mit Rückenwind in die entscheidende Phase der Spielzeit. Weiter geht es dann am 11.04. wenn man zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel um 20 Uhr in der Sporthalle Marienburger Höhe das Team vom USC Münster II empfängt.

