Auftakt der Aufstiegsrunde

Noch viermal schlafen bis Braunschweig

07. April 2021, 10:19 Uhr

Archivbild: Rene Gruszka - Foto: Maximilian Willke

Am Sonntag endet für den HC Eintracht Hildesheim eine ‚Leidenszeit‘ von 162 Tagen ohne Pflichtspiel. Mit dem Heimspiel gegen den MTV Braunschweig startet die Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga.

Oft wird Kindern in der Vorweihnachtszeit gesagt „Noch X-Mal schlafen bis Heiligabend“. Es ist der Moment auf den sich die Jüngsten ganz besonders freuen, weil es dann die Geschenke gibt. Ob Jürgen Bätjer, Trainer des Handball-Drittligisten HC Eintracht Hildesheim, seinen Spieler ebenfalls die Nächte bis zum Sonntag abzählt wissen wir nicht, die Vorfreude seiner Spieler auf das erste Pflichtspiel nach 162 Tagen dürfte dennoch ähnlich groß sein wie vor Weihnachten.

Das letzte Spiel der Hildesheimer datiert vom 31. Oktober des letzten Jahres. In Altenholz gewann die Bätjer-Truppe mit 28:22 und fuhr den fünften Sieg im fünften Spiel ein.
Danach folgte die lange Corona-Unterbrechung. Jetzt geht es am kommenden Sonntag, 11. April, wieder los. Der HC Eintracht Hildesheim mischt in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga mit. 13 weitere Teams tun es den Hildesheimern gleich.

Zunächst werden in zwei Siebenergruppen Einfachrunden gespielt. Die jeweils ersten Vier qualifizieren sich für die Zwischenrunde. Ab der Zwischenrunde geht es im K.O.-Modus weiter. Der HC trifft dabei in der Gruppe A, die sich aus den Teams der Nord und Nordost-Staffeln zusammen setzen auf den MTV Braunschweig, den 1. VfL Potsdam, den VfL Eintracht Hagen, den TuS Spenge, den HC Empor Rostock und den TuS Vinnhorst. Diese Gruppe wird vermeintlich etwas stärker eingeschätzt.
In der Parallelgruppe B spielen die Teams aus dem Süden, wie Krefeld, Hanau, Dansenberg, Willstätt, Oppenweiler, Heilbronn und Pfullingen.
Jeweils drei Heim- und drei Auswärtsspiele bestreiten die Hildesheimer in der Gruppenphase, die Zwischen- und auch die Finalrunde werden in Hin- und Rückspielen durchgeführt. Für das Ziel Aufstieg in die 2. Bundesliga ist also mindestens ein 4. Platz in der Gruppe vonnöten und anschließend im bestmöglichen Falle vier Siege in den K.O.-Duellen.

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