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Handball-Regionalligist SV Alfeld hat sich am Mittwoch von Trainer Robin Thiele getrennt. Unter dem Interimsduo Leo Meomartino und Fynn Wiebe setzte es am Freitag eine schmerzhafte 28:36-Heimniederlage gegen den VfL Hameln.
Die SV Alfeld schwebt in der Handball-Regionalliga Nord in akuter Abstiegsgefahr. Am Freitag fand das Kellerduell gegen den VfL Hameln statt. Unmitttelbar vor dem Spiel am Freitagabend zog der Verein die Reissleine und trennte sich am Mittwoch von Trainer Robin Thiele. Co-Trainer Leo Meomartino und Fynn Wiebe haben das Kommando übernommen. „Wir sind Robin sehr dankbar, wir wollten aber für die letzten Spiele nochmal einen Impuls setzen“, sagte Manager Arne Habekost. Die SV rangiert aktuell auf Platz 12, der den Klassenerhalt bedeutet. Steigen aber aus der 3. Liga mehr als zwei Nordclubs ab, dann wird es eng für die SV. Zumal der Trainerwechseleffekt am Freitagabend verpuffte. Gegen den VfL Hameln, der ebenfalls noch mit Abstiegssorgen zu kämpfen hat, setzte es eine empfindliche 28:36-Heimniederlage. Das lag vor allem an der schlechten Chancenverwertung. „Wir hatten insgesamt 23 Fehlversuche, das ist viel zu viel“, sagte Habekost. Zur Halbzeitpause lag sein Team schon mit 13:18 zurück. Direkt nach dem Seitenwechsel verkürzte die SV auf 15:18 und hatte die Chance auf den nächsten Treffer. „Da werfen wir am leeren Tor vorbei“, ärgerte sich Habekost. Das wäre die Chance gewesen, das Spiel zu drehen. Dann schlichen sich aber wieder die alten Fehler ein und Hameln gewann am Ende deutlich mit 36:28. Habekost legte am Samstag aber schon wieder den Blick nach vorne. „Wir haben noch vier Spiele zu bestreiten und die Mannschaft wollte einen neuen Impuls. Den hat sie jetzt bekommen und jetzt muss sie liefern. Wenn wir noch vier Punkte holen, sollte das für Platz zehn oder elf reichen. Dann wären wir etwas sicherer mit Blick auf die Absteiger aus der 3. Liga“, sagte der Manager.

