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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Der SV Newroz Hildesheim hat im Abstiegskampf der Landesliga ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Am Dienstagabend setzte sich das Team von Trainer Sebastian Franz bei der SSG Halvestorf-Herkendorf mit 2:0 (1:0) durch und beendete damit eine Serie von acht Spielen ohne Sieg.
„Riesenrespekt an die Jungs. Es war echt kein leichtes Spiel – gerade in Anbetracht der Bedeutung. Dass sie das so gut umgesetzt haben, spricht für die Mannschaft“, lobte Franz nach der Partie. Dabei hob er nicht nur die Startelf hervor: „Nicht nur die elf, die gestartet sind, sondern alle, die dabei waren. Auch der Support von außen war sensationell – und extrem wichtig, um gemeinsam aus der Situation rauszukommen.“
Auf schwierigem Geläuf entwickelte sich von Beginn an das erwartet kampfbetonte Spiel. „Es war ein typisches Abstiegskampfspiel. Die Platzverhältnisse waren schwierig, sodass wir schnell vom Matchplan abweichen mussten“, erklärte Franz. Beide Teams versuchten zwar immer wieder, spielerische Lösungen zu finden, doch häufig bestimmten Zweikämpfe und lange Bälle das Geschehen.
Dennoch war Newroz die aktivere Mannschaft. „Wir haben in der ersten Halbzeit gute Lösungen gefunden und waren insgesamt dominanter“, so Franz. Die Gastgeber kamen lediglich zu zwei Halbchancen. In der 26. Minute hatte Keanu Brandt die große Möglichkeit zur Führung, setzte sich stark gegen seinen Gegenspieler durch, scheiterte jedoch am Torwart. Kurz vor der Pause fiel dann aber der verdiente Treffer: Nach einem Einwurf kombinierte sich Newroz durch, Brandt steckte auf Retwan Defli durch, der in der 43. Minute zur 1:0-Führung einschob. „Das war aus unserer Sicht eine verdiente Halbzeitführung“, betonte Franz.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Newroz konzentriert und legte nach. In der 61. Minute zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul an Ibrahim Houban auf den Punkt. Vorausgegangen war ein gut vorgetragener Angriff und Seitenverlagerung über Antonio Brandt. Defli übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 2:0.
In der Schlussphase konzentrierte sich Newroz vor allem auf die Defensive. „Dann haben wir es als Kollektiv verteidigt“, so Franz. Die größte Chance der Gastgeber vereitelte letztlich das Aluminium, als ein Schuss in der 80. Minute an die Latte klatschte. Am Ende blieb es beim verdienten Auswärtssieg. „Insgesamt haben wir gewonnen, weil wir es mehr wollten und uns das erzwungen haben“, fasste Franz zusammen.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht. „Heute wird regeneriert, Donnerstag und Freitag gehen wir in die Analyse. Das Momentum nehmen wir mit – alle Spiele sind gefühlte Endspiele. Da müssen wir weitermachen.“ Durch den Sieg bleibt Newroz zwar auf einem Abstiegsplatz, doch man ist nun punktgleich mit dem TSV Godshorn, der auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz steht. Weiter geht es für das Team von Franz am kommenden Sonntag beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide.

