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Steuerbüro Woyciechowski
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Wir sind ein kleines, eingespieltes Team aus sechs Kollegen – darunter zwei Steuerberater – und legen großen Wert auf persönliche Zusammenarbeit!
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Der Kreispokalsieger der Frauen wird am kommenden Samstag, 20. Juni, in Rautenberg ermittelt. Ab 17 Uhr stehen sich dort der SSV Elze und die SG Sehlem/Westfeld gegenüber. Wer die Partie leiten wird, ist uns noch nicht bekannt.
Während der SSV Elze auf den ersten Pokalsieg seit mehreren Jahren hofft, möchte die SG Sehlem/Westfeld ihre starke Saison mit dem Gewinn des Kreispokals krönen. Die Voraussetzungen versprechen ein spannendes Endspiel zwischen zwei Mannschaften, die bereits in der Liga zu den stärksten Teams gehörten.
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Der Weg ins Finale
Die SG Sehlem/Westfeld setzte sich in der Vorrunde mit 3:1 gegen DJK BW Hildesheim II durch. Die Treffer erzielten Emely Hauch, Giulia sowie Hasse. Es folgte ein souveräner 5:0-Erfolg gegen Freden, bei dem Festing doppelt traf. Koch, Hasse und Schrader steuerten die weiteren Tore bei. Im Viertelfinale wartete mit dem späteren Kreisliga-Meister SSV Förste ein echter Härtetest, den Sehlem/Westfeld durch Tore von Emely Hauch (2) und Oberbeck mit 3:0 für sich entschied. Im Halbfinale besiegte die SG schließlich den VfV Hildesheim mit 2:0. Die Treffer erzielten Festing und Giulia.
Der SSV Elze erhielt in der Vorrunde ein Freilos und startete erst in der Hauptrunde in den Wettbewerb. Dort ließ die Mannschaft beim 7:0 gegen Wesertal nichts anbrennen. Müller traf doppelt, außerdem waren Hartmann, Wißerodt (2), Jungherr und Wehfer erfolgreich. Im Viertelfinale setzte sich Elze mit 6:2 gegen Lühnde/Oedelum durch. Borowski erzielte dabei drei Treffer, Heuer traf doppelt und Pauleßen einmal. Auch im Halbfinale zeigte sich der SSV torhungrig und gewann mit 6:0 gegen Negenborn. Victoria Heuer, Alina Mann mit drei Toren sowie Hartmann sorgten für den klaren Erfolg.

Offensivpower gegen Defensivstärke
Bereits die Ligatabelle verdeutlicht die unterschiedlichen Stärken beider Mannschaften. Der SSV Elze belegte mit 38 Punkten den zweiten Tabellenplatz, die SG Sehlem/Westfeld folgte mit 35 Punkten auf Rang drei. Meister wurde die SSV Förste mit neun Punkten Vorsprung.
Besonders beeindruckend war die Offensive des SSV Elze. Mit 70 Treffern stellte die Mannschaft den mit Abstand besten Angriff der Liga. Maßgeblichen Anteil daran hatten Victoria Heuer mit 21 Toren und Alina Mann mit 15 Treffern. Heuer sicherte sich damit auch die Torjägerkanone der Kreisliga.
Die SG Sehlem/Westfeld erzielte zwar „nur“ 44 Tore, überzeugte dafür mit einer der besten Defensivreihen der Liga. Lediglich der Meister aus Förste kassierte weniger Gegentreffer. Beste Torschützin der SG war Emely Hauch mit zwölf Saisontoren.
Die Bilanz spricht für Elze
Auch der direkte Vergleich der vergangenen Jahre spricht klar für den SSV Elze. In der zurückliegenden Saison trennten sich beide Teams 1:1, das Hinspiel gewann Elze deutlich mit 4:1.
Darüber hinaus gewann Elze die sechs vorherigen Duelle ebenfalls allesamt. Die Ergebnisse lauteten 7:2, 4:0, 4:2, 7:0, 4:0 und 4:1. Damit wartet die SG Sehlem/Westfeld seit acht Spielen auf einen Sieg gegen den SSV Elze.
Sehlem/Westfeld reist mit Fanbus an
Bei der SG Sehlem/Westfeld ist die Vorfreude auf das Endspiel groß. Trainer Roman Woyciechowski verrät, dass der Verein den Tag zu etwas Besonderem machen möchte:
Wir freuen uns natürlich riesig auf den Tag und machen ihn entsprechend auch besonders! Wir reisen gemeinsam mit einem Reisebus (Vitaladler Reisen) an und nehmen da auch noch ein paar Fans mit.
Der Einzug ins Finale sei nach dem Viertelfinalsieg gegen die SSV Förste zu einem realistischen Ziel geworden:
Mit dem Sieg im Viertelfinale gegen Förste war es das große Ziel, da es dann auch möglich erschien. Mit Elze wartet natürlich jetzt ein Brocken auf uns, aber wir stehen da auch zu Recht und werden alles reinhauen, um am Ende als Sieger nach Hause zu fahren!
An der Vorbereitung wurde nach Saisonende wenig verändert:
Wir trainieren seit Saisonende ganz normal montags und mittwochs weiter, um drin zu bleiben, machen aber nichts Besonderes, sondern versuchen ein bisschen den Druck rauszunehmen und einfach das Erreichen des Finals als Erfolg zu sehen.
Den Schlüssel zum Erfolg sieht Woyciechowski vor allem darin, die gefährliche Offensive des Gegners zu kontrollieren:
Elze hat eine enorme Offensivpower, die man gar nicht ins Spiel kommen lassen darf. Unsere Defensive muss stehen und daraus wollen wir dann auch kontrolliert nach vorne spielen – verstecken werden wir uns aber ganz sicher nicht.
Kritische Worte findet der SG-Coach hingegen zur Wahl des Austragungsortes und des Spieltermins:
Der Austragungsort ist natürlich unglücklich und fördert nicht gerade die Zuschauerzahlen. Irgendwo in der Mitte der beiden Teilnehmer wäre es wohl einfacher, aber so ist das leider manchmal.
Und weiter:
Mehr als unglücklich ist natürlich generell der Termin, drei Wochen nach Saisonende und gleichzeitig mit den Relegationsspielen sowie dem Spiel der Nationalmannschaft am Abend.
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Elzes Heuer: „Jetzt möchten wir die Chance nutzen“
Auch beim SSV Elze steigt die Vorfreude auf das Endspiel. Torjägerin Victoria Heuer blickt dem Finale mit großer Spannung entgegen:
Die Vorfreude ist natürlich riesig. Es ist bereits die dritte Finalteilnahme in fünf Jahren und es war jedes Mal ein besonderes Erlebnis, dabei zu sein.
Vor der Saison sei das Finale noch kein konkretes Ziel gewesen:
Ein konkretes Ziel vor der Saison war das Finale nicht. Wir haben von Spiel zu Spiel geschaut. Je weiter wir gekommen sind, desto realistischer wurde natürlich der Traum vom Finale. Jetzt möchten wir die Chance nutzen und den Pokal gerne nach Elze holen.
In der Finalwoche setzt der SSV auf die gewohnten Abläufe:
Wir trainieren diese Woche ganz normal zweimal und wollen dann am Samstag topfit, hochmotiviert und mit einem großen Kader ins Finale gehen.
Den Gegner schätzt Heuer trotz der positiven Bilanz keineswegs leicht ein:
Mit der SG Sehlem/Westfeld erwartet uns ein Gegner auf Augenhöhe, der sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt hat. Gerade das letzte Ligaduell war sehr ausgeglichen und beide Mannschaften hatten ihre Chancen.
Das Ziel für Samstag sei dennoch klar:
Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen. Wenn man es bis ins Finale geschafft hat, möchte man den letzten Schritt auch gehen. Gleichzeitig wissen wir, dass uns eine starke Mannschaft gegenübersteht und wir dafür unsere beste Leistung zeigen müssen.
Auch zur Spielstätte äußerte sich die Elzer Torjägerin:
Der Austragungsort ist sowohl für uns als auch für Sehlem mit einer längeren Anreise verbunden. Trotzdem hoffen wir natürlich, dass viele Zuschauer den Weg nach Rautenberg finden und uns unterstützen. Über jede Unterstützung freuen wir uns riesig.
Wer holt den Pokal?
Die Rollenverteilung vor dem Finale scheint auf den ersten Blick klar. Der SSV Elze bringt die stärkere Offensive, die bessere Bilanz im direkten Vergleich und die größere Finalerfahrung mit. Die SG Sehlem/Westfeld hat sich jedoch über die gesamte Saison hinweg als unangenehmer Gegner erwiesen und verfügt über eine der besten Defensiven der Liga.
Wenn am Samstag um 17 Uhr in Rautenberg angepfiffen wird, dürften daher Kleinigkeiten über den Gewinn des Kreispokals entscheiden.
Das Jubiläumsprogramm vom VfL Rautenberg






