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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Nach zwei deutlichen Klatschen hat der VfV 06 Hildesheim in der Fußball-Oberliga in die Erfolgsspur zurück gefunden. Gegen die U23 von Eintracht Braunschweig gelang der Elf von Trainer Ridha Kitar ein etwas glücklicher 2:1-Erfolg
60 Minuten lang hatten die 345 VfV-Fans im Friedrich-Ebert nicht das Gefühl, dass ihr Team einen Heimsieg gegen die U23 von Eintracht Braunschweig einfahren könnte. Nur in der 4. Minute hatte Stürmer Louis Malina eine Chance, scheiterte aber an Eintracht-Torwart Marko Rajkovacic. Danach spielten nur noch die jungen Braunschweiger. „Die Eintracht-Verantwortlichen haben uns gut beobachtet. Wir fanden in der ersten Halbzeit kein Mittel“, sagte VfV-Trainer Ridha Kitar später in der Pressekonferenz. Die Braunschweiger hatten viel Ballbesitz und der VfV lief meist hinterher. Die Führung für die Gäste durch Mason Grumbach in der 11. Minute war hoch verdient. Danach hätte Robin Placinta noch erhöhen können, er scheiterte aber an Hildesheims Keeper Lennart Schulze-Kökelsum. VfV-Trainer Kitar stellte kurz vor der Pause sein System um und ließ fortan im 4-4-2 agieren. „Wir hatten vor allem in der zweiten Halbzeit dadurch mehr Zugriff“, sagte Kitar, der nach knapp einer Stunde auch mit personellen Umstellungen auf die Darbietung zuvor reagierte. Kitar nahm die glücklosen Malina und Karsan Doski vom Feld und schickte Carlos Christel und Cenay Üzümcü in die Partie. Beide waren sofort ein belebendes Element. Für den Ausgleich brauchten die Hildesheimer aber etwas Unterstützung. Einen Freistoß aus 23 Metern brachte Yannik Schulze zwar gefährlich aber nicht allzu platziert in Richtung Eintracht-Tor. Rajkovacic spekulierte mit einem Schuss in die freie Ecke, aber Schulzes Schuss schlug haltbar in der Torwartecke ein (66.). „Den kann man halten“, sagte Braunschweigs Trainer Ken Reichel nach dem Spiel. Unmittelbar nach dem Treffer gab es eine Rangelei um den Ball. Sean Redemann wollte die Kugel schnell zum Mittelkreis bringen, Braunschweigs Adem Sipic wollte das verhindern. Beide sahen von Schiedsrichter Jannik Meyer die gelbe Karte. Keine 60 Sekunden später pflügte Redemann seinen Gegenspieler recht rüde um und sah dafür die gelb-rote Karte.

Der VfV musste ab der 67. Minute in Unterzahl spielen. Davon ließen sich die Hildesheimer nicht beeindrucken. Redemann hatte gerade den Innenraum verlassen, da brachte eine schöne Passstafette die Führung. Schulze bediente Üzümcü auf dem Flügel, bei dessen Flanke Christel im Strafraum seinen Gegenspieler geschickte blockte, so dass der ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Mahdi Biso das 2:1 erzielen konnte. Danach vergaben Biso und Christel die Vorentscheidung bei zwei guten Konterchancen. Auf der Gegenseite hatte der VfV Glück, als ein Schuss Ken Izekor an den Pfosten klatschte. In der sechsminütigen Nachspielzeit versuchten die Gäste alles, aber die VfV-Abwehr um Torwart Schulze-Kökelsum verteidigte das eigene Tor aufopferungsvoll. So blieb es beim etwas glücklichen Heimsieg des VfV. „Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, in der zweiten Halbzeit wurde aber aber unsere jugendliche Naivität bestraft. Insgesamt hätten wir ein Unentschieden verdient gehabt“, sagte Braunschweigs Trainer Ken Reichel. Ridha Kitar stimmte zu und freute sich dennoch über die drei Punkte, weil er mit seinen Umstellungen ein glückliches Händchen bewies.

