Schluss nach 15 Jahren

In Förste endet eine besondere Beziehung

Maximilian Willke
17. Dezember 2019, 22:43 Uhr

Kreisligist SSV Förste wird mit einem neuen Trainer in die Rückrunde gehen. Der bisherige Trainer ist zur Winterpause von seinem Posten zurückgetreten. 

Knörenschild verabschiedet sich

Mirko Knörenschild ist als Trainer des Kreisligisten SSV Förste zurückgetreten. Sein bisheriger Co-Trainer Holger Weichert wird zur Rückrunde die Geschicke übernehmen, wie uns sowohl Knörenschild selbst, als auch Patrick Harnisch vom SSV bestätigt haben. 

"Ich war jetzt 45 Jahre dauerhaft im Fußball unterwegs, da bleibt nicht immer viel Freizeit. Mir ist die Entscheidung sehr schwer gefallen, aber ich möchte jetzt mehr Zeit mit der Familie verbringen", so Knörenschild zu den Beweggründen. Der 49-jährige war drei Jahre Trainer der Herren-Mannschaft des SSV, einige Jungs trainiert er sogar seit der U8 - insgesamt also knapp 15 Jahre. "Man hat Mirko angemerkt, wie sehr ihm die Entscheidung ans Herz gegangen ist, aber er hat es sehr verständlich dargestellt", so Patrick Harnisch. 

Weichert übernimmt

Der zukünftige Trainer Holger Weichert ist seit Sommer Co-Trainer beim SSV gewesen. "Manchmal hat man gemerkt, dass Holger und ich sehr verschiedene Ansätze hatten und dann muss man ehrlich sein, dass es auch mal schwierig sein kann. Ich merke wie große Lust Holger hat, er kommt bei den Jungs gut an und ich bin überzeugt, dass den Jungs weiterhin eine erfolgreiche Zeit bevorsteht", fügt Knörenschild zudem an. 
Knörenschild übergibt das Team auf Platz sechs der Kreisliga Hildesheim mit 25 Punkten auf dem Konto. Seinen größten Erfolg feierte er übrigens 2018, als er mit den Förstern in der Relegation den Aufstieg in die Kreisliga schaffte. 

Im weiteren Gespräch zeigte sich Mirko Knörenschild höchst offen und ehrlich: "Der SSV Förste ist ein kleiner Verein, da bleibt viel an Arbeit an einem hängen. Das macht man zwar sehr gerne, auch der Mannschaft wegen, wenn man solange Zeit mit einem Großteil des Teams verbringt. Aber da kommt auch ein Job dazu und viel Rücksicht der Familie, die ich jetzt mal in den Vordergrund stellen will." 

Autor: Maximilian Willke

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