Georgi Nikolov

"Ich fühle mich bei der SG sehr wohl" - INTERVIEW

Timo Biedermann
22. März 2020, 08:59 Uhr

SG Börde - Nikolov

Nach 19 gespielten Partien und 30:8 Punkten auf dem Konto steht die Spielgemeinschaft Börde auf dem zweiten Platz der Verbandsliga Niedersachsen. Somit ist alles noch drin. 

Georgi Nikolov - Trainer der SG Börde

Nachdem die SG in der vergangenen Spielzeit leider den Abstieg hinnehmen musste, kam mit dem erfahrenden Ex-Eintrachler Georgi Nikolov ein echter Top-Trainer in den Hildesheimer Ostkreis. Wir haben mit Georgi über seine bisherige Zeit, die Chancen und Mentalität der Mannschaft und auch über die aktuelle Lage im Land gesprochen. 

Guten Morgen Georgi. Schön erst einmal, dass du dir Zeit für uns nimmst. Zurzeit steht ihr in der Tabelle auf dem zweiten Platz und der direkte Wiederaufstieg ist somit noch möglich. Wie siehst du die Chancen darauf und was erhoffst du dir für den Rest der Saison?

Wenn wir verletzungsfrei bleiben und es nach wie vor schaffen unser Spiel durchzusetzen, stehen die Chancen gar nicht so schlecht. Das wird aber nicht so einfach, da wir ein schweres Restprogramm haben. Aber jetzt müssen wir erst mal gucken wie es überhaupt weiter geht.

Du bist nun mehrere Monate Cheftrainer bei der SG Börde. Wie schätzt du das Team ein, und ist euer Team rein vom Kader her in Sachen Aufstieg gut aufgestellt?

Die Mannschaft ist für der Liga Qualitativ sehr gut besetzt. Dazu kommt auch, dass die Jungs sehr motiviert und lernwillig sind.

Mal ganz abgesehen von der aktuellen sportlichen Situation. Wie hast du persönlich die ersten Monate bei der SG empfunden?

Ich wurde von allen sehr gut aufgenommen. Ich fühle mich bei der SG daher sehr wohl.

Mal ganz Weg vom Sport. Was sagt du zu der aktuellen Situation in unserem Land? Wird genug getan, zusammengehalten und wie schätzt du das persönlich ein?

Angesichts der schnellen Verbreitung und der fehlenden Behandlungsmethoden finde ich die Maßnahmen richtig. Allerdings merkt man wieder erst einmal danach, dass am falschen Ende, bezüglich fehlendem Krankenpersonal, Ärzten, Polizisten, Lehrer etc., gespart wurde. Ich würde mir wünschen, dass auch bei anderen Probleme auf der Welt, die auch mit menschlichem Leid verbunden sind, so viel unternommen wird und nicht nur wenn der Profit oder die Wirtschaft gefährdet ist.

Autor: Timo Biedermann

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