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Eintracht Hildesheim von 1861 e. V. hatte zur Delegiertenversammlung in den AthletikZirkel geladen und einmal mehr zeigte sich die Stärke der Vereinsgemeinschaft.
Bildunterschrift: Neuer Ehrenpräsident von Eintracht Hildesheim Rolf Altmann (3.v.links). Erste Gratulanten waren: (von links) Peter Block, Aufsichtsratsvorsitzender, Eckhard Weidel, langjähriges Ehrenmitglied und Wegbegleiter, Clemens Löcke, Vorstandsvorsitzender, Friederike Hoff-Elfers und Tobias Hartrich, beide Stellv. Vorsitzende.
In harmonischer Atmosphäre kamen die 51 Delegierten und Gäste zusammen, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken und zukunftsweisende Beschlüsse zu fassen.
Zu Beginn der Veranstaltung wurde es still im Raum. In einer bewegenden Gedenkminute wurde den verstorbenen Vereinsmitgliedern gedacht. Besonders im Mittelpunkt stand dabei das langjährige Ehrenmitglied Gerd Bürger, dessen Engagement und Verbundenheit zum Verein unvergessen bleiben werden.
Im Anschluss eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Block den offiziellen Teil der Versammlung mit seinem Bericht. Daraufhin übernahm Vorstandsvorsitzender Clemens Löcke das Wort und stellte die aktuellen Entwicklungen im Verein vor. Eintracht Hildesheim bewegt derzeit rund 15.000 Menschen – etwa die Hälfte davon als aktive Mitglieder. Diese beeindruckende Zahl unterstreicht die Rolle des Vereins als zentrale sportliche und gesellschaftliche Institution in Hildesheim. Eintracht Hildesheim von 1861 e.V. ist und bleibt einer der größten Kinder- und Jugendsportvereine ganz Norddeutschlands.
Löcke ging in seinem Bericht insbesondere auf die vier zentralen Markenzeichen des Vereins ein:
- Kinder- und Jugendsport – als Fundament der Vereinsarbeit und Investition in die Zukunft,
- Eintracht als Gesundheitssportanbieter – mit vielfältigen, qualitätsgesicherten Angeboten für alle Altersgruppen,
- Eintracht soll grüner werden – mit gezielten Nachhaltigkeitsprojekten im gesamten Vereinsbetrieb,
- Digitalisierung – unter dem Leitgedanken „digital werden & emotional bleiben“, was moderne Entwicklungen mit der gewachsenen Vereinskultur in Einklang bringt.
Ein zentraler Punkt der diesjährigen Delegiertenversammlung war die Abstimmung über umfangreiche Satzungsänderungen. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Delegierten den Neuerungen zu. Neu aufgenommen in die Satzung wurden unter anderem die Paragraphen „Engagementfreundlicher Sportverein“ sowie „Schutz vor sexualisierter Gewalt“. Ebenfalls beschlossen wurden die Auflösung des Präsidiums und die Anpassung des Paragraphen zur Rechnungsprüfung – alles Maßnahmen, die auf Transparenz, Sicherheit und moderne Vereinsstrukturen setzen.
Der vorgelegte Jahresabschluss 2024 sowie der Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2025 wurden einstimmig verabschiedet. Ebenso einstimmig fiel die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat aus – ein klares Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der Verantwortlichen.
Ein besonders emotionaler Moment bildete den Abschluss der Versammlung: Rolf Altmann wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt – minutenlanger Applaus und Sehenden Ovationen. Altmann hat den Verein über beinahe zwei Jahrzehnte hinweg geprägt – als langjähriger Vorsitzender und Präsident, als Mitglied des Aufsichtsrats und als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Geschichte von Eintracht Hildesheim. Bereits vor zehn Jahren wurde er zum Ehrenmitglied gewählt. Mit der neuen Ehrenwürde ist Altmann nun die einzige Person in der 164-jährigen Vereinsgeschichte, die diesen Titel tragen wird – denn das Gremium des Präsidenten wird künftig nicht mehr existieren.
Die Delegiertenversammlung 2025 war nicht nur ein Ort der Rückschau, sondern vor allem ein Moment des Aufbruchs – mit einem starken Fundament, klaren Zielen und viel Engagement für eine bewegte und bewegende Zukunft.
