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Das war unter dem Strich eine verkorkste Saison für die Oberliga-Fußballer des VfV 06. In der Rückrunde verspielte das Team einigen charakterschwachen Auftritten die mögliche Teilnahme an der Aufstiegsrunde. Jetzt wird es einen Umbruch im Kader geben.
Die Verantwortlichen des VfV 06 hatten einen Großauftrag bei einem Hildesheimer Floristen vor dem letzten Saisonspiel getätigt. Zehn Blumensträuße hatten die VfVer geordert. Damit wurden Jannis Pläschke, Robin Wedemeier (beide Arminia Hannover), Tim Friedrich (VfR Ochtersum), Maxi Kohl (MTV Wolfenbüttel), Carlos Christel (Wolfenbüttel), Mohsin Isifou (Egestorf), Karsan Doski, Tommy Henze (eventuell nach Lüneburg), Ilir Qela und Cenay Üzüncü verabschiedet. Es kann durchaus sein, dass noch weitere Abgänge dazu kommen, aber Omar Fahmy, der Vorstand Sport möchte den riesigen Kader (28 Spieler) ohnehin verkleinern. „Wir haben aktuell 17, 18 Spieler für die kommende Saison unter Vertrag. Wir suchen noch einen Innenverteidiger und Spieler für die Außenbahn“, verriet Fahmy. Gerüchte, nach denen Mick Gudra den Verein trotz Vertrages verlassen möchte, wischte Fahmy vom Tisch. „Mick bleibt bei uns!“ Ebenso Yannik Schulze, der seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängern soll, im Gegensatz zu Winterzugang Nicolo Avellino, den es in die Regionalliga zieht.

Die geplante Kader-Verkleinerung ergibt durchaus Sinn, weil es zuletzt einige Grüppchenbildungen im Kader gegeben haben soll. Sicher auch ein Ergebnis des aufgeblähten Kaders. Der VfV plant in der kommenden Saison mit 22 Feldspielern und drei Torhütern. Zudem setzt der Verein auch auf die starke U 19-Mannschaft aus der Regionalliga. Vier Spieler aus dem Erfolgsteam von Trainer Benni Plaschke werden mit einem Vertrag für die Oberliga-Mannschaft ausgestattet. Mit Elias Beck und Erik Henschel stehen bereits zwei extern Neuzugänge fest. Vier weitere sollen in den nächsten Tagen folgen. Das ist dann schon ein deutlicher Umbruch. Nach der verkorksten Saison mit dem verpassten Aufstieg und der verpassten Teilnahme am DFB-Pokal ist der aber scheinbar unausweichlich. „Wir wollen frisches Blut in unserer Mannschaft und dazu ist eine Veränderung erforderlich“, sagte Fahmy abschließend.

