Beachvolleyball

GRIZZLYS Academy startet im Sand durch

09. Juli 2021, 09:21 Uhr

Foto: Privat

Seit vielen Jahrzehnten sind die GRIZZLYS erfolgreich mit Ihren Jugendlichen in der Halle aktiv. Nun erweitern sie, auch ein wenig pandemiebedingt, ihr Ausbildungsfeld und werden in diesem Sommer mit ihrem neuen Beach-Jugendkonzept unter dem Dach der neu aufgestellten GRIZZLYS Academy auch im Beachvolleyball vermehrt aktiv. Die GRIZZLYS Academy wird in Zukunft den gesamten Jugend und Nachwuchsbereich der GRIZZLYS koordinieren. Unter ihrem Dach werden sowohl der Bereich Halle, der Bereich Beach und auch alle weiteren Projekte der Nachwuchsförderung zentral gesteuert.

„Wir wollen die Förderung von jugendlichen Volleyballerinnen und Volleyballern zukünftig auch auf den Beach-Bereich ausdehnen und hier für den Breiten- als auch für den Leistungssport zusätzliche Angebote schaffen. Ziel des neuen Beach-Jugendkonzeptes unter dem Dach der GRIZZLYS Academy soll es sein, viele Jugendliche an den Beachvolleyballsport heranzuführen und gleichzeitig auch talentierte Spielerinnen und Spieler von der U14 bis zur U19 optimal zu fördern, um sie ggf. auch in die nationale Spitze zu bringen“, so Dr. Stefan Rössig und Claas Blume vom Abteilungsvorstand.

Die pandemiebedingte Pause haben die Verantwortlichen der TSV Giesen GRIZZLYS genutzt, um den Jugendbereich umzustrukturieren. Unter dem Dach der neu geschaffenen GRIZZLYS Academy laufen in Zukunft alle Aktivitäten der Ausbildung und Förderung der Kinder und Jugendlichen zusammen. Als ein erster Baustein der GRIZZLYS Academy wurde ein neues Beach-Jugendkonzept entwickelt, auch weil der Beachvolleyball die erste Möglichkeit bietet nach der Pandemiepause den Volleyballsport wieder auszuüben. Neben dem Vorstand hat hier Dominik Jennati viel Aufbauarbeit geleistet. Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Projekt sehen die Verantwortlichen der GRIZZLYS als sehr gut an. Zum einen stimmen die infrastrukturellen Rahmenbedingungen mit den drei Beachvolleyballfelder direkt neben der Mehrzweckhalle in Giesen und zum anderen konnten sie die passenden Trainer für das Beach-Jugendkonzept in den eigenen Reihen finden. Die Trainer der 2. Herrenmannschaft, Stefan Drews und Martin Richter, bringen die optimalen Voraussetzungen mit, dieses Projekt erfolgreich zu gestalten.

Stefan Drews, seit mittlerweile drei Jahren bei den GRIZZLYS, war vor einigen Jahren Beachkadertrainer im Nordwestdeutschen Volleyballverband und konnte hier einige nationale Titel bei den Deutschen Meisterschaften sowie bei den Bundespokalen mit seinen Athletinnen erringen. Zwei Jahre lang trainierte er unter anderem sehr erfolgreich, inklusive nationaler Titel, GRIZZLYS-Nachwuchsspielerin Anna-Lena Grüne, die mittlerweile eine gewichtige Rolle in Deutschlands Beachvolleyballszene spielt und in dieser Saison für unsere HELIOS GRIZZLYS bei den Turnieren an den Start geht.

Martin Richter, bereits seit 2005 in den Reihen der GRIZZLYS, kann ebenfalls eine hohe Volleyball-Expertise vorweisen. In der Halle hat er bei den GRIZZLYS bereits viele Teams im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich von der Bezirksliga bis hin zur Regionalliga selbst als Cheftrainer an der Seitenlinie betreut, bis er 2017 für drei Jahre an der Seite von Itamar Stein als Co-Trainer bei den Helios GRIZZLYS aktiv war. In den letzten Jahren hat er sich, gerade auch im Rahmen seines Volleyballblogs „Volleyballkompass“, intensiv mit der Trainingsarbeit im Beachvolleyball beschäftigt. Darüber hinaus hat er als Trainer der 3. Herren und zusammen mit Stefan Drews bei der 2. Herren in der Saisonvorbereitung die Mannschaften mit Beachtraining durch die Sommerzeit geführt.

Martin Richter, bereits seit 2005 in den Reihen der GRIZZLYS, kann ebenfalls eine hohe Volleyball-Expertise vorweisen. In der Halle hat er bei den GRIZZLYS bereits viele Teams im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich von der Bezirksliga bis hin zur Regionalliga selbst als Cheftrainer an der Seitenlinie betreut, bis er 2017 für drei Jahre an der Seite von Itamar Stein als Co-Trainer bei den Helios GRIZZLYS aktiv war. In den letzten Jahren hat er sich, gerade auch im Rahmen seines Volleyballblogs „Volleyballkompass“, intensiv mit der Trainingsarbeit im Beachvolleyball beschäftigt. Darüber hinaus hat er als Trainer der 3. Herren und zusammen mit Stefan Drews bei der 2. Herren in der Saisonvorbereitung die Mannschaften mit Beachtraining durch die Sommerzeit geführt.

Die Platzierungen bei den Qualifikationen für die Deutschen Beachvolleyball-Jugendmeisterschaften

Foto: Privat

Am vergangenen Wochenende gingen die ersten A-Kader-Athleten/Innen der GRIZZLYS Academy bei den Qualifikationsturnieren vom Nordwestdeutschen Volleyballverband für die Deutschen Meisterschaften an den Start. Die Mädchen spielten die Qualifikationsturniere der besten Teams aus Niedersachsen und Bremen für die Altersklassen U16 und U17 in Wiesmoor. Die Jungs gingen in denselben Altersklassen in Baden an den Start.
Die Mädchen begeisterten am vergangenen Samstag bei Ihrer U16 Meisterschaft Trainer, Eltern und Veranwortliche in höchstem Maße. Beide Teams der GRIZZLYS Academy schafften es ins Finale und konnten sich damit für die Deutschen Meisterschaften an diesem Wochenende in Barby an der Elbe (Sachsen-Anhalt) qualifizieren. Das Duo Finja Ziegenmeyer/Julia Kochanek behielt bei dem internen GRIZZLYS-Duell gegen das Beachteam Julie Klimm/Lina Schoen die Nase in einem knappen Duell vorne. Am Sonntag, bei der weiblichen U17, starteten beide Teams erneut und trafen sich im Halbfinale. Erneut mit dem besseren Ende für das Duo Ziegenmeyer/Kochanek, die sich am Ende auch den Titel in der U17-Altersklasse und damit auch hier die Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin sicherten. Das Beachteam Klimm/Schoen belegte am Ende Platz 4 von 16 Teams.
Die Jungs der GRIZZLYS Academy starteten ausschließlich bei der U17-Meisterschaft. Beide Teams mit GRIZZLYS ACADEMY-Beteiligung Henry Hebestreit mit Partner Luca Bosse (SVC Laggenbeck) sowie Timon Peckmann und Bennet Pommerening schlugen sich am Sonntag im 16er Teilnehmerfeld ordentlich. Allerdings harderten sie einerseits mit der Tagesform und andererseits mit dem nötigen Quentchen Glück. Hebestreit/Bosse gewannen zwar die Vorrunde, mussten sich aber denkbar knapp mit 1:2 im Viertelfinale geschlagen geben. Peckmann/Pommerening verpassten den zweiten Platz in der Gruppe punktgleich und knapp durch den direkten Vergleich. In den Playdowns folgte dann ein klarer Sieg. Am Ende belegten die beiden Teams Platz 7 und 9.
Die Verantwortlichen sowie die vier Spielerinnen freuen sich auf die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U16 an diesem Wochenende in Barby und fiebern einer guten Platzierung entgegen. 

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