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Continentale Drebert und Schröder
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Wir sind der Meinung: Sicherheit ist etwas Persönliches
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Etliche gute Chancen konnte der VfV im Pokalhalbfinale gegen den BSV Rehden nicht nutzen. Am Ende unterlag das Hildesheimer Team gegen clevere Gäste ganz bitter mit 0:3.
Der VfV Borussia 06 Hildesheim hat den Einzug in das Finale um den Niedersachsenpokal verpasst. Am Ostermontag unterlag das Team von Trainer Ridha Kitar mit 0:3 gegen den Oberliga-Konkurrenten BSV Rehden. Es war eines dieser Spiele, das man unter Rubrik „so ist Fußball“ einordnen muss. Die Hildesheimer starteten richtig gut in das Halbfinale. Der VfV zeigte tolle Kombinationen, einzig im Abschluss haperte es gewaltig. Erhan Yilmaz scheiterte schon nach sieben Minuten an Rehdens Torwart Daniel Banfalvi. Kurz darauf tauchte Rezzan Bilmez frei vor Banfalvi auf. Bilmez‘ Abschluss war aber zu ungefährlich. In der 18. Minute gab es einen ersten Schockmoment für den Gastgeber. Kapitän Hassan El-Saleh musste mit Kniebeschwerden ausgewechselt werden und wurde durch Tim Friedrich ersetzt.

Danach ging das Hildesheimer Chancenfestival weiter. Einen Schuss von Youngster Jo Tewes klärte Rehdens Lovro Sindik kurz vor der Linie (21.). Die VfV-Führung lag in der Luft. Eine Minute später stand Finn Kiszka frei vor Banfalvi. Der Torjäger schaffte es aber auch nicht, den Ball an Rehdens Torwart vorbeizubringen. In der 27. Minute zirkelte Yilmaz einen Freistoß auf das BSV-Tor, Banfalvi kratzte das Leder aber aus dem Winkel. Nach 33 Minuten jubelten die 1146 Zuschauer zum ersten Mal. Kiszka hatte den Ball aus einer Abseitsposition ins Tor befördert. Der Treffer zählte nicht. Nach 38 Minuten gab es das erste Lebenszeichen der Gäste. Elias Beck scheiterte erst an Torwart Tommy Henze und den Abpraller drosch der Rehdener weit über das Tor. Dann waren wieder die VfVer an der Reihe. Innenverteidiger Anton Pourfard setzte zum Solo an und bediente Kiszka, der den Ball aber nicht gut kontrollieren konnte.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erzielte der eingewechselte Friedrich nach guter Vorarbeit von Mohammad Baghdadi das 1:0. Schiedsrichter Jannik Weinkauf hatte ein Foul von Kiszka in unmittelbarer Nähe geahndet. Eine klare Fehlentscheidung. So ging es torlos in die Halbzeitpause und die zweite Halbzeit ist leider schnell erzählt. Da die VfVer ihr Chancenverhältnis von 8:1 in der ersten Halbzeit nicht in Tore ummünzen konnten, wurden sie in der zweiten Halbzeit bitterböse bestraft. Beck traf nach einem Konter in der 51. Minute zum 0:1. Danach traf Yilmaz nur die Latte für den VfV. Das wäre die passende Antwort gewesen. An diesem Tag sollte dem VfV aber scheinbar kein Treffer gelingen. In der 63. Minute war die Hildesheimer Dreierkette zu weit aufgerückt und Shkrep Stublla überwand Henze mit einem Heber zum 0:2. Das war die Vorentscheidung, Beck traf in der 75. Minute noch zum 0:3 und setzte damit den Schlusspunkt. „Wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt“, analysierte Omar Fahmy, der Vorstand Sport des VfV kurz und klar. So grausam kann eben Fußball sein. Der BSV Rehden freut sich nun auf das Poklafinale gegen Atlas Delmenhorst.

