Für den VfV Borussia 06 Hildesheim wird es am Freitagabend ernst. Im Achtelfinale des Niedersachsenpokals empfängt der Oberligist den BSV Rehden im Friedrich-Ebert-Stadion. Anstoß unter Flutlicht ist um 19.30 Uhr.

Mit drei Siegen aus vier Vorbereitungsspielen geht der VfV in die Partie. Dem 6:0, 5:1 und 2:1 steht lediglich die 0:2-Niederlage gegen Bleckenstedt gegenüber. Trainer Ridha Kitar zieht insgesamt ein positives Fazit der Sommervorbereitung: „Mit der Vorbereitung bin ich bis auf den Ausrutscher gegen Bleckenstedt sehr zufrieden.“

Doch der Gegner reist mit ebenfalls breiter Brust nach Hildesheim. Rehden gewann zuletzt ein Testspiel gegen Regionalligist SSV Jeddeloh und dürfte entsprechend selbstbewusst auftreten.

Pokalspiele haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze und die Duelle zwischen dem VfV und Rehden waren in der Vergangenheit häufig eng und spannend. Zusätzliche Brisanz bringt das Wiedersehen von VfV-Neuzugang Elias Beck mit sich. Der Offensivspieler wechselte im Sommer vom BSV Rehden nach Hildesheim und trifft nun direkt auf seinen ehemaligen Verein.

Personell muss der VfV allerdings noch auf einige Spieler verzichten. Fred Mensah steht für die Partie noch nicht zur Verfügung. Zudem sind Batuhan Kavakli und Nilavan Prabakaran weiterhin angeschlagen.

Trotzdem blickt Kitar optimistisch auf das Achtelfinale: „Rehden ist immer unangenehm, aber bei den beiden letzten Testspielen hat die Mannschaft sich als geschlossene Einheit präsentiert. Von daher ist mein Vertrauen in unser Team groß.“

Die Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Pokalabend sind damit gegeben: Flutlicht, ein traditionell umkämpftes Duell und der nächste Traum vom DFB-Pokal.