Tausch im Tor

Erster Neuzugang für den HC Eintracht Hildesheim ist gleichbedeutend mit einem Abschied

20. Mai 2021, 13:03 Uhr

Sportdirektor Martin Murawski (links) mit Neuzugang Konstantin Madert. Bild: HC Eintracht Hildesheim

Kurz nach dem Aus in der Aufstiegsrunde plant der HC Eintracht Hildesheim an der kommenden Mannschaft. Sportdirektor Martin Murawski stellt den ersten Neuzugang vor, der gleichbedeutend mit einem Tausch im Tor sein wird. 

Am vergangenen Sonntag absolvierte der HC Eintracht Hildesheim sein letztes Gruppenspiel der Aufstiegsrunde beim TuS Spenge. Mit 30:27 gewannen die Hildesheimer, es änderte allerdings nichts am Ausscheiden, das bereits festgestanden hatte. 
Heute, also vier Tage nach dem offiziellen Ende aus Hildesheimer Sicht, vermeldet der HCE die ersten Personalinformationen für die kommende Saison. Im Tor wird es einen Tausch geben. Während der Vertrag von Jakub Lefan nicht verlängert wird, wechselt Konstantin Madert zur kommenden Saison vom Zweitligisten TV Emsdetten nach Hildesheim. Der 193 cm große Torhüter erhält einen Zweijahresvertrag.

Frei nach dem Sprichwort „Nach der Saison ist vor der Saison“ ist HC-Chef Martin Murawski bereits in der Kaderplanung für die anstehende Drittligasaison. Die erste Neuverpflichtung kommt aus Emsdetten und wird kommende Saison zwischen den Pfosten der Hildesheimer stehen. Konstantin Madert kommt mit viel Erfahrung zu den Niedersachsen. Unter anderem lief der 32-jährige bereits mit der GWD Minden und dem norwegischen Team aus Oslo in der ersten Liga auf. Zuletzt bewachte der gebürtige Detmolder das Tor des Zweitligisten TV Emsdetten. 

Wir freuen uns, dass wir uns mit Konstantin einigen konnten und nicht nur einen sympathischen Sportler, sondern auch viel Erfahrung für Hildesheim gewinnen konnten.
Martin Murawski

Auch Konstantin Madert, der mit seiner Freundin nach Hildesheim kommen wird, freut sich auf seine Zeit in Niedersachsen. „Ich denke Hildesheim ist ein Traditionsverein und ein großer Name im deutschen Handball. Ich freue mich auf die neue Stadt, die Leute und das Umfeld. Und natürlich auf die Herausforderung und meine neue Rolle.“ Warum er sich für Hildesheim entschieden hat, ist für den Torhüter einfach zu beantworten. „Das sind erstmal die wirklich sehr sehr guten Gespräche mit Martin Murawski. Dazu kommt, dass Hildesheim ein sehr ambitionierter Verein mit viel Potenzial und hohen Zielen ist. Hildesheim gehört für mich in die 2. Liga und dieses Gefühl wurde mir auch in den Gesprächen mit Muri bestätigt. Ich freue mich sehr ein Teil der Mannschaft zu sein und hoffe dass es eine sehr erfolgreiche Zeit dort wird“, berichtet er im Interview mit dem HC Eintracht Hildesheim.

Lefan muss nach fünf Jahren gehen

Jakub Lefan (Nr. 51) wird keinen neuen Vertrag beim HC Eintracht Hildesheim erhalten. Foto: Maximilian Willke

Von den beiden bisherigen Torhütern Jakub Lefan und Leon Krka, wird Lefan den Verein verlassen. Seit 2016 spielte er für die Hildesheimer, nach fünf Jahren ist nun allerdings Schluss, der auslaufende Vertrag wird nicht verlängert. 

„Ich bedanke mich bei Jakub Lefan für die fünf Jahre in Hildesheim und ich wünsche ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute.
Martin Murawski

Der Aufstiegstraum konnte dieses Jahr leider nicht erfüllt werden. Das Ziel wird aber auch für die Saison 2021/2022 auf dem Zettel stehen. Der Neuzugang in Hildesheim ist sich diesem bewusst und zuversichtlich. „Ich glaube wir haben ein motiviertes und engagiertes Team mit sehr professionellen Strukturen. Ich gehe davon aus, dass alle den Hunger haben aufzusteigen. Es wäre natürlich das allerbeste wenn wir direkt in meinem ersten Jahr in die zweite Liga aufsteigen würden", blickt Konstantin Madert erwartungsvoll in die HC-Zukunft.
Eine Zukunft, die hoffentlich weniger geplagt von Corona sein wird und umso mehr von Stimmung in der Volksbank-Arena. „Ich bin sehr guter Dinge. Ich hoffe einfach, dass sich das alles bis zum ersten Saisonspiel entspannt, sodass wir wieder vor Zuschauer spielen können. Als Gegner weiß man natürlich, dass in Hildesheim das Publikum immer noch einen kleinen Ausschlag geben kann, wenn die Arena da zum Hexenkessel wird. Das ist schon was Schönes“, freut sich auch der Neue auf volle Zuschauerränge.

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