Heimsieg über die Ostsee-Jungs

Eintracht startet souverän in das neue Jahr

Maximilian Willke
05. Januar 2020, 22:19 Uhr

Foto: Maximilian Willke

Mit einem souveränen Heimsieg ist Eintracht Hildesheim in das Handball-Jahr 2020 gestartet. Gegen die HSG Ostsee steht am Ende ein 29:21-Erfolg zu Buche, der zu keiner Zeit in Gefahr war. 1.126 Zuschauer hatten die Gastgeber bereits zur Pause zu einem 16:11 angetrieben.

Krka hält sein Wort

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Leon Krka hat sein Wort gehalten. Wenige Stunden nach seinem starken Auftritt beim KWG-Regio-Cup zeigte der Keeper von Eintracht Hildesheim auch beim Heimspiel gegen die HSG Ostsee eine gute Leistung und das sogar mit Ankündigung. Im Sportnews-Interview nach dem gestrigen Finale hatte Krka angekündigt: "Wenn ich denn spiele, zeige ich dieselbe Leistung." Trainer Jürgen Bätjer hatte dies mitbekommen und seinem jungen Torhüter in Hälfte zwei das Vertrauen geschenkt. obwohl Jakub Lefan bis dahin gut gehalten hatte. Krka zahlte das Vertrauen zurück und machte seinen Trainer glücklich. 

Ungefährdet und souverän

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Bis zum 2:2 konnten die Gäste von der Ostsee das Spiel eng gestalten, anschließend übernahm die Eintracht das Kommando und die Führung. Ein verworfener Siebenmeter von Ben Jarik sowie drei schnelle Tore von Matteo Ehlers, René Gruszka und Niko Tzoufras stellten das Ergebnis auf 5:2. Bis zum 5:5 kamen die Gäste noch einmal heran, insbesondere Jan-Ove Litzenroth zeigte sich treffsicher, dennoch sicherten sich dann aber wieder die Hausherren einen Vorsprung, den sie bis auf eine Fünf-Tore-Führung zur Pause ausbauen konnten. Zwar ließen beide Teams über die gesamte Spielzeit allerdings einige Chancen liegen, doch Eintracht war insgesamt noch etwas konsequenter im Abschluss.

Bei Eintracht kam Matteo Ehlers nach Schulterproblemen zunächst nur in der Defensive zum Einsatz. So kam Ole Zakrzewski über weite Strecken auf der halblinken Angriffsposition ins Spiel und wurde am Ende mit sechs Toren bester Werfer. 
Nach dem Wechsel blieben die Gäste aus Holstein zwar lange im Spiel, doch wirklich verkürzen konnten sie den Vorsprung nicht. Als Leon Krka zum Ende der Partie immer mehr Würfe parieren konnte, setzten sich die Hausherren schließlich immer deutlicher ab und feierten am Ende einen ungefährdeten Heimerfolg.

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