Heimspiel gedreht

Eintracht macht aus drei Toren Rückstand einen fünf Tore Vorsprung

Maximilian Willke
06. März 2020, 21:15 Uhr

Foto: Maximilian Willke

Nach einem denkbar schlechten Start dreht Eintracht Hildesheim im Heimspiel gegen die Mecklenburger Stiere aus Schwerin die Partie und feiert einen 30:25-Heimsieg vor 1.427 Zuschauern. 

Eintracht dreht vier Tore Rückstand in Pausenführung

Die deutliche Niederlage in Rostock hatte am gestrigen Freitagabend im Heimspiel gegen die Mecklenburger Stiere aus Schwerin zunächst seine Spuren beim Hildesheimer Team hinterlassen. Nach nicht einmal zehn Minuten lagen die Eintracht-Akteure mit vier Toren (3:7) hinten, dabei hatte Torwart Leon Krka schon zwei Paraden gezeigt. 
Trainer Jürgen Bätjer nahm früh die Auszeit und weckte seine Mannen auf. Es zeigte Wirkung - der wie schon in Rostock treffsichere Lothar von Hermani verkürzte mit zwei Treffern auf 5:7 und sein Außen-Partner Rene Gruszka legte das 6:7 nach. Zwar konnten sich die Schweriner erneut absetzen (6:9 und 10:13), doch Eintracht kam mehr und mehr besser in die Partie. Kim Colin Reiter erzielte in der 24. Minute das letzte Tor (11:14) vor dem Seitenwechsel für die Stiere. Anschließend folgte ein 4:0-Lauf, der der Eintracht eine Pausenführung besorgte. Ole Zakrewski, Maurice Lungela, Niko Tzoufras und erneut Gruszka stellten auf 15:14. In dieser Phase überzeugte zudem Leon Krka mit einigen gehalten Bällen. 

Umkämpfte und harte zwei Hälfte

Nach dem Pausentee blieb die Partie eng, umkämpft und spannend. Zusehends wurde das Spiel auch härter, allein in den ersten zehn Minuten von Durchgang zwei gab es vier Zeitstrafen. Der Ex-Hildesheimer Adam Papadopolus sah dabei seine dritte Zeitstrafe und dementsprechend die rote Karte. Die Eintracht konnte die Führung aus der Halbzeitpause verteidigen vor 1.427 Zuschauern. Kurz nach der roten Karte gegen Papadopolus sah auch der zweite Ex-Hildesheimer Nikolaus Passias die rote Karte. Weiter als mit zwei Toren Vorsprung absetzen konnte sich die Eintracht vorerst allerdings nicht. 

Es dauerte bis drei Minuten vor Schluss, ehe die Gastgeber mit drei Treffern in Front gehen konnten und eine kleine Vorentscheidung herbei führten. Matteo Ehlers und Lothar von Hermani sorgten in Unterzahl für das 28:25. Lukas Schieb und Niko Tzoufras legten in der letzten Minute die Treffer 29 und 30 nach, während der eingewechselte Keeper Jakub Lefan in der Schlussphase sein Tor sauber hielt. Unter dem Strich stand ein 30:25-Heimsieg zu Buche. 

Autor: Maximilian Willke

Kommentieren