Derby vor heimischer Kulisse

Eintracht darf den Tabellenplatz von Burgwedel nicht unterschätzen

Maximilian Willke
10. Januar 2020, 10:48 Uhr

Foto: Maximilian Willke

Nach dem erfolgreichen Auftakt in das Handball-Jahr 2020 hat Eintracht Hildesheim bereits das nächste Heimspiel vor der Brust. Im Derby gegen Burgwedel soll der nächste Sieg auf das eigene Konto wandern. 

Das Hinspiel brachte dem Eintracht-Team den ersten Sieg der laufenden Saison und ließ gleich mehrere doppelte Punktgewinne folgen. Doch leicht war es für die Hildesheimer bei dem 20:21-Auswärtssieg bei Handball Hannover-Burgwedel nicht. Denn die Mannschaft ist personell mit erfahrenen und starken Einzelspielern bestückt. Der bisherige Saisonverlauf lief allerdings alles andere als erhofft, sodass Burgwedel als Tabellenletzter schon jetzt stark unter Druck steht, damit er Klassenerhalt noch gelingt. Umso schwieriger wird es gegen die eigentlich gute Truppe für Eintracht am kommenden Sonntag in der Volksbank-Arena werden. "Das ist eine gute Mannschaft, die gegen uns nichts zu verlieren hat und im Derby alles geben will, das wird trotz der Tabellenkonstellation eine sehr schwere Aufgabe" sagt Eintracht-Trainer Jürgen Bätjer daher. Die Burgwedeler Spielertrainer Marius Kastening und Kay Behnke werden ihr Team vor dem Spiel in der Volksbank-Arena sicher nicht motivieren müssen, insofern gilt es für Eintracht, von Beginn an voll dagegen zu halten.

Julius Hinz, Maurice Dräger, Steffen Schröter und Johannes Marx sind nur einige der starken Spieler aus dem Burgwedeler Kader, die in der Jugend bei der TSV Hannover-Burgdorf ausgebildet wurden. Mit dem langjährigen Erstligaspieler Nenad Bilbija wurde der Vertrag zwar im November aufgelöst, doch auch der restliche Kader besitzt einige Qualität. Nur schaffte es das Team in der bisherigen Saison nicht, die Leistung auf die Platte zu bringen. Im Hinspiel konnte Eintracht aber schon erkennen, wie unbequem der Gegner ist. Im Eintracht-Team wird Jürgen Bätjer voraussichtlich denselben Kader aufbieten können, wie zuletzt gegen die HSG Ostsee. Auch Luc Depping wird wohl zurück ins Team kommen können. Der Hildesheimer Trainer setzt auch darauf, dass die Fans die Derbystimmung annehmen: "Wir brauchen am Sonntag von der ersten Minute an viel Leidenschaft auf dem Feld und von den Rängen, denn das brauchen wir für die zwei Punkte."

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