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Das Derby in der u19-Regionalliga zwischen dem VfV 06 Hildesheim und dem TSV Havelse endete leistungsgerecht mit einem 1:1-Unentschieden. Damit wahrten die Hildesheimer vor 305 Zuschauern ihre Aufstiegschancen.
Die Vorzeichen waren klar vor dem Spitzenspiel der U19-Regionalliga Nord zwischen dem VfV 06 Hildesheim und dem TSV Havelse. Der Sieger würde beste Karten haben als Tabellenzweiter in die DFB-Nachwuchsliga aufzusteigen. Das Duell zwischen dem Tabellenzweiten (VfV) und dem Dritten (Havelse) war über weite Strecken von taktischen Zwängen geprägt. Beide Teams wollten vor 305 Zuschauern keine Fehler machen und den Platz nicht als Verlierer verlassen. Die erste Chance hatte der VfV nach gut 20 Minuten, aber Ibrahim Chams Schuss parierte TSV-Schlussmann Jonas Glauberstein. Fortan waren die Gäste besser im Spiel. Der VfV hatte in der 37. Minute Glück, als Matej Naunovs Schlenzer am Pfosten landetet. Die Havelser Drangphase hatten die Hausherren aber noch nicht überstanden. Toptorjäger Leon Svitek, denn die Hildesheimer zumeist abgemeldet hatten scheiterte an VfV-Torwart Kristers Millers, aber in der 45. Minute traf Anton Hanke zur verdienten Gästeführung. Seine Freude ließ Hanke dann an einer Eckfahne aus. „Die stellen wir ihm in Rechnung“, sagte VfV-Vorstandsmitglied Maik Thomas zur zertrümmerten Eckfahne. Die erste Halbzeit war aber noch nicht zu Ende. Der VfV versuchte sich nach dem Rückstand sofort in Offensivaktionen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gab es einen Elfmeter für die Hildesheimer, weil ein Havelser den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand spielte. Adrian Schmidt übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit veränderte VfV-Trainer Benedict Plaschke seine taktische Marschroute um mehr Zugriff auf das Havelser Offensivspiel zu bekommen. Das zahlte sich aus. Die Hildesheimer ließen in der zweiten Halbzeit kaum gefährliche Aktionen zu. Lediglich bei Ecken waren die Gäste gefährlich. Bezeichnend für den enormen Einsatz mit dem sich die VfVer am Ende die Punkteteilung verdienten, war eine Aktion von Mittelfeldspieler Benjamin Mommertz. Nach einer eigenen Ecke liefen die Hausherren in einen Konter. Mommertz eilte zurück und verhinderte mit einer sehenswerte Grätsche eine klare Torchance des TSV. In der sechsminütigen Nachspielzeit erarbeiteten sich die Havelser noch eine Reihe von Eckbällen, aber auch diese Situationen überstand der Hildesheimer Nachwuchs. So konnte sich das Plaschke-Team mehr über das Remis freuen, als der TSV. „Wir hatten in der Woche mit einigen Rückschlägen zu kämpfen. Zwei Spieler fallen verletzungsbedingt aus. Dafür haben wir heute einen tollen Fight geliefert. Ich bin stolz auf die Jungs!“, sagte der Trainer nach dem Spiel. In der Tabelle bleibt alles beim Alten. Drei Spieltage vor Schluss ist der VfV immer noch Zweiter, punktgleich mit den Havelsern. Allerdings haben Plaschkes Jungs noch drei schwere Spiele vor der Brust, zweimal müssen die Hildesheimer dabei auswärts antreten und dennoch haben es die VfVer in der eigenen Hand die starke Saison zu krönen. Mit drei Siegen sind die Hildesheimer in der Rückrunde sicher in der DFB-Nachwuchsliga dabei.

