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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Der 19. Spieltag der Kreisliga Hildesheim steht an und bietet wieder mal einige interessante Partien. Auf Föhrste wartet der nächste Kracher. Kann VfV nach längerer Durststrecke mal wieder punkten? PSV und Achtum mit schweren Aufgaben und strotzt Algermissen nun vor Selbstbewusstsein nach dem Sieg gegen Ahrbergen?
VfV Borussia 06 Hildesheim II – Spvgg. Hüdd.-Machtsum (So., 15.03., 12 Uhr)
Den kommenden 19. Spieltag der Kreisliga eröffnen VfV Borussia 06 Hildesheim II und die SpVgg. Hüdd.-Machtsum. Die Ausgangslage verspricht dabei ein Spiel mit klar verteilten Rollen: Während die Gastgeber derzeit auf Rang 14 stehen, reisen die Gäste als Tabellenachter an.
Ein Blick auf die Statistiken unterstreicht die Unterschiede. HüMax weist mit 25:21 Toren eine stabile Bilanz auf und stellt vor allem eine schwer zu schlagende Mannschaft. Acht Unentschieden, Ligahöchstwert, zeigen, dass HüMax nur selten als Verlierer vom Platz geht, sie aber auch viele Spiele nicht endgültig für sich entscheiden konnten. Fünf Siege komplettieren eine bislang solide Saison.
Ganz anders ist die Situation beim VfV. Mit nur 20 erzielten Treffern stellen die Hildesheimer die schwächste Offensive der Liga. Zudem spricht das Torverhältnis von 20:38 eine deutliche Sprache. Die Formkurve zeigt ebenfalls nach unten: Zuletzt gab es eine klare 0:3-Niederlage bei Teutonia Sorsum. Insgesamt wartet die Mannschaft seit fünf Spielen auf ein Erfolgserlebnis.
Deutlich besser lief es zuletzt für die Gäste. Der überzeugende 4:0-Erfolg gegen Sarstedt brachte weiteres Selbstvertrauen. VfV-Trainer Jane Zlatkov bezieht sich auf den eindrucksvollen 4:0-Sieg von HüMax und lobt die gegnerische Mannschaft:
HüMax schlägt eindrucksvoll Sarstedt mit 4:0. Das zeigt natürlich, dass die Mannschaft eine tolle Qualität hat, körperlich sehr robust ist und seit Jahren der Kern zusammen geblieben ist, das macht sie auch so stark.
Acht Punkte aus den vergangenen fünf Partien belegen die aufsteigende Tendenz, die HüMax-Manager Alex Aue folgendermaßen auslegt:
Kurz gesagt: Wir wollen unsere gestartete, kleine Siegesserie fortsetzen!
Auf den souveränen Sieg gegen Sarstedt und anschließend auf das Spiel bei VfV geht Alex Aue wie folgt ein:
Wir sind sehr glücklich, dass das Team sein Potenzial gegen einen guten Gegner abrufen konnte und am Ende auch verdient gewonnen hat. Wenn uns das am Sonntag zur Mittagszeit ebenfalls gelingt, dann bin ich sehr optimistisch, dass wir auch das Auswärtsspiel an der Pottkuhle positiv gestalten können.
Das Hinspiel verlief deutlich ausgeglichener. Beim 1:1 trennten sich beide Teams mit einem Remis, das auch diesmal nicht ausgeschlossen scheint. Dennoch spricht die aktuelle Form klar für die Spielvereinigung, während VfV dringend ein Erfolgserlebnis benötigt, um den Negativtrend zu stoppen. Man wolle seine eigene spielerische Stärke einbringen und auf konsequente Umschaltsituationen setzen, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen, so der VfV-Trainer Jane Zlatkov.

PSV GW Hildesheim – TuS Lühnde (So., 15.03., 14 Uhr)
Am Sonntagnachmittag um 14 Uhr empfängt PSV GW Hildesheim den TuS Lühnde zum Duell zweier Tabellennachbarn. Der Tabellen-13. trifft auf den Zehnten. Lediglich fünf Punkte trennen beide Mannschaften voneinander.
Ein Blick auf die Offensivstatistik zeigt Parallelen. Lühnde kommt bislang auf 20 Treffer und stellt damit, gemeinsam mit VfV II, die schwächste Offensive der Liga. Das Torverhältnis von 20:24 verdeutlicht jedoch, dass die Defensive vergleichsweise stabil steht. Beim PSV fallen die Spiele meist torreicher aus: 30 erzielte Tore stehen allerdings bereits 46 Gegentreffern gegenüber.
Das Hinspiel entschieden die Hildesheimer deutlich für sich. Mit einem 3:1-Auswärtssieg bewies der PSV bereits, dass man Lühnde schlagen kann . Ein Mutmacher trotz der aktuell schwierigen Phase. PSV-Trainer Frank Leitermann entkräftet dies allerdings:
Auch wenn wir das Hinspiel gewonnen haben, heißt das für das kommende Spiel gar nichts. Gegen Concordia haben wir im Vergleich zum Hinspiel (1:4) fast eine komplett andere Startelf ins Spiel geschickt. So wird es am Sonntag auch wieder sein.
Zuletzt zeigte der PSV eine ordentliche Leistung im Stadtderby, musste sich Concordia jedoch knapp mit 1:2 geschlagen geben. Leitermann rückblickend auf das knapp verlorene Derby:
Mit ein wenig mehr Glück wäre sogar gegen Concordia mehr drin gewesen. Die erste Halbzeit ging klar an Concordia. In der 2. Halbzeit habe ich dann ein Spiel auf Augenhöhe gesehen.
Es war bereits die fünfte Niederlage in Serie, wodurch die Gastgeber dringend ein Erfolgserlebnis benötigen, um den Negativtrend zu stoppen. Leitermann zeigt sich trotz der „Ergebniskrise“ zuversichtlich und lobt seine Mannschaft:
Jeder Spieler wächst und wird wirklich besser. Vor allem kämpferisch und taktisch bin ich sehr zufrieden. Wenn wir jetzt noch die Durchschlagskraft vorne verbessern, dann bin ich fest davon überzeugt, dass wir Sonntag 3 Punkte holen.
Die Gäste reisen dagegen mit Rückenwind an. Der 2:1-Erfolg bei VfV II brachte wichtige Punkte im Tabellenkeller. Insgesamt holte Lühnde starke zehn Zähler aus den vergangenen fünf Spielen und präsentiert sich damit deutlich formstärker. Lühnde-Kapitän Felix Henning:
Aus den letzten 5 Spielen haben wir 10 Punkte geholt und können Sonntag mit breiter Brust nach Hildesheim reisen. Wenn wir an die Leistung aus den vergangenen Partien anknüpfen, ist auch dort etwas möglich!
Die Rollen scheinen somit leicht verteilt: Während der PSV auf den Heimvorteil und positive Erinnerungen an das Hinspiel setzt, will Lühnde seine Serie fortsetzen und den Abstand nach unten weiter vergrößern. Kapitän Felix Henning auf die kommende Begegnung mit PSV und dessen tabellarische Situation:
Wir lassen uns nicht davon blenden, dass PSV die letzten fünf Spiele verloren hat. Da waren sehr enge Partien gegen Aufstiegskandidaten dabei. Wir haben im Hinspiel gesehen, wie gefährlich PSV sein kann.
Der PSV-Coach betont die Schwierigkeit der Phase, in der sein Team stecke und appelliert so nochmal an alle, die es mit dem PSV halten:
Ich hoffe auf viele unterstützende Fans am Sonntag.
TSV Föhrste – FC Concordia Hildesheim (So., 15.03., 14 Uhr)
Eine echte Herkulesaufgabe für den TSV Föhrste. Das Tabellenschlusslicht empfängt mit dem FC Concordia Hildesheim den aktuellen Tabellenzweiten der Kreisliga.
Die Rollen sind klar verteilt. Föhrste kassierte bereits 51 Gegentreffer und weist bei 26 erzielten Toren eine der schwächeren Bilanzen der Liga auf. Erst drei Saisonsiege stehen zu Buche. Ganz anders präsentiert sich Concordia: Mit einem Torverhältnis von 50:23 stellen die Hildesheimer sowohl eine der besten Offensiven als auch eine der besten Defensiven der Liga. Großen Anteil an den Offensivleistungen haben die Torgaranten Marlon Laubinger (13 Saisontore) und Roberto Cid-Valdes (elf Saisontore).
Besonders auswärts ist die Mannschaft kaum zu bremsen und sammelte starke 16 von möglichen 21 Punkten auf fremden Plätzen. Der kommende Platz könnte den Hildesheimer ebenfalls in die Karten spielen. Cocordia-Kapitän Danino Laubinger auf die Frage, inwiefern der große Platz in Föhrste zu ihren Gunsten genutzt werden könnte:
Die Platzverhältnisse sind ähnlich wie auf unserer heimischen Bürgerwiese und kommen unserem Spielsystem sicherlich entgegen.
Auch das Hinspiel unterstreicht die Favoritenrolle deutlich. Concordia dominierte die Partie klar und setzte sich vor heimischer Kulisse mit 6:1 durch. Trotz dessen hält sich Kapitän Danino Laubinger bedeckt:
Auch wenn’s gegen den Tabellenletzten geht, werden wir den Gastgeber nicht unterschätzen und versuchen von Beginn an fokussiert ins Spiel zu gehen.
Dennoch könnte die zusätzliche Belastung eine Rolle spielen: Föhrste war bereits am Mittwochabend zu Hause gegen Nordstemmen gefordert und muss somit innerhalb weniger Tage doppelt antreten. Das Spiel lieferte jedoch einen Befreiungsschlag, da man mit einem 2:1-Sieg wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln konnte.
Ein Blick auf die jüngsten Ergebnisse zeigt, dass sich der Tabellenletzte trotz der schwierigen Saisonphase nicht kampflos ergibt. Sechs Punkte aus den letzten fünf Spielen stehen zu Buche, darunter ein spektakulärer 4:3-Erfolg beim PSV und der jüngste Erfolg gegen Nordstemmen. Gleichzeitig zeigte sich jedoch, wie knapp die Spiele verlaufen: Eine 0:1-Niederlage gegen Alfeld II sowie die jüngste 1:2-Pleite in Drispenstedt verdeutlichen, dass häufig nur Kleinigkeiten fehlen.
Concordia reist hingegen mit einer stabilen Form an. Zehn Punkte aus den vergangenen fünf Begegnungen festigen die Aufstiegsambitionen und unterstreichen die derzeitige Konstanz. Danino Laubinger blickt auf das kommende Spiel in Föhrste und formuliert das Ziel:
Dennoch wollen wir unsere Erfolgsserie weiter ausbauen und auch in Föhrste etwas Zählbares mitnehmen.
TSV Deinsen – SC Drispenstedt (So., 15.03., 14 Uhr)
Es kommt zum direkten Duell im oberen Tabellenmittelfeld: Der Tabellensiebte TSV Deinsen empfängt den Tabellenfünften SC Drispenstedt. Lediglich vier Punkte trennen beide Mannschaften, sodass die Partie richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein könnte.
Die Gastgeber weisen mit einem Torverhältnis von 30:32 eine ausgeglichene Bilanz auf, während Drispenstedt vor allem defensiv zu überzeugen weiß. Nur 23 Gegentreffer bei 35 erzielten Toren unterstreichen die Stabilität der Gäste. Ein Blick zurück zeigt jedoch, dass Drispenstedt dem TSV im Hinspiel klar die Grenzen aufzeigte. Mit einem deutlichen 5:2-Erfolg sicherte sich der SC damals die drei Punkte. Drispenstedts Spieler-Trainer Mahmud Siala über das kommende Spiel in Deinsen:
Der Platz in Deinsen ist jedem bekannt. Gerade da muss man 90 min 100% konzentriert bleiben. Deinsen hat sich im Winter mit guten Spielern verstärkt. Auch mit Dennis als Trainer haben sie einen ambitionierten Mann an der Linie.
Deinsen hatte zuletzt ebenfalls einen starken Lauf. Fünf Siege in Serie sorgten für einen deutlichen Aufwärtstrend, ehe die Erfolgsserie am vergangenen Spieltag mit einer 1:4-Niederlage gegen Nordstemmen riss. Die Gäste reisen dagegen formstark an: Zehn Punkte aus den vergangenen fünf Pflichtspielen sprechen für Konstanz und Selbstvertrauen.
Ein wichtiger Faktor könnte jedoch der Heimvorteil werden. Deinsen präsentiert sich vor heimischer Kulisse äußerst stabil und musste in sieben Heimspielen erst eine Niederlage hinnehmen. Deinsen-Trainer Dennis Martin über den kommenden Gegner aus Drispensetdt:
Mit Drispenstedt erwartete uns eine eingespielte, junge, dynamische Truppe, die genau nach Sialas System spielt.
Ich denke, auf unserem engen Platz wird es viele Chance auf beiden Seiten geben und am Ende gewinnt die Mannschaft, die eine bessere Chancenverwertung hat und weniger Fehler macht.
Es spricht somit vieles für ein Duell auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Siala formuliert das Ziel der Drispenstedter für die kommende Partie wie folgt:
So hart es klingt: nur 3 Punkte bringen uns weiter und dafür werden wir alles geben.

SV RW Ahrbergen – VfL Nordstemmen (So., 15.03., 14 Uhr)
Ahrbergen spielt bislang eine beeindruckende Saison. Mit nur 14 Gegentreffern stellt der Spitzenreiter die beste Defensive der Liga, während vorne bereits 36 Tore erzielt wurden. Besonders vor heimischer Kulisse ist die Mannschaft kaum zu schlagen: Auf eigenem Platz blieb der Ligaprimus bislang ungeschlagen. Ganz anders die Ausgangslage bei den Gästen: Nordstemmen kassierte bereits 45 Gegentore und zeigt sich vor allem defensiv anfällig. In der Fremde läuft es ebenfalls nicht rund, erst ein Auswärtssieg gelang in dieser Spielzeit.
Das Hinspiel verlief jedoch enger, als es die Tabellenlage vermuten lässt. Ahrbergen setzte sich auswärts knapp mit 1:0 durch und musste bis zum Schlusspfiff um die drei Punkte zittern. Ein Blick auf die aktuelle Form zeigt unterschiedliche Tendenzen. Nordstemmen holte drei Punkte aus den vergangenen fünf Pflichtspielen, setzte zuletzt jedoch ein Ausrufezeichen: Mit einem überzeugenden 4:1-Erfolg gegen den formstarken TSV Deinsen tankte die Mannschaft neues Selbstvertrauen.
Ahrbergen präsentiert sich weiterhin konstant und sammelte starke zwölf Punkte aus den letzten fünf Pflichtspielen. Allerdings musste der Spitzenreiter jüngst den ersten Dämpfer der Saison hinnehmen und unterlag knapp mit 0:1 in Algermissen.
Ein möglicher Faktor könnte die Belastung sein: Ahrbergen und Nordstemmen waren bereits am Mittwochabend gefordert. Somit gehen beide mit einer englischen Woche in die Partie. Ahbergen konnte sein Spiel gegen Elze mit 1:0 für sich entscheiden. Nordstemmen verlor mit 2:1 bei Tabellenschlusslicht Föhrste und hat nur noch vier Punkte Abstand zum letzten Tabellenplatz.
1.FC Sarstedt – RSV Achtum (So., 15.03., 15 Uhr)
Am Sonntag um 15 Uhr empfängt der Tabellensechste 1. FC Sarstedt den Tabellenelften RSV Achtum. Die Ausgangslage ist dabei deutlich: Elf Punkte trennen beide Mannschaften voneinander.
Sarstedt überzeugt in dieser Saison vor allem offensiv. Mit 53 erzielten Treffern stellt die Mannschaft die beste Offensive der Liga und verfügt über enorme Durchschlagskraft. Demgegenüber steht ein Torverhältnis von 22:31 bei Achtum, das vor allem im Angriff noch Luft nach oben erkennen lässt. Besonders vor heimischer Kulisse präsentiert sich Sarstedt stark. Nur eine Niederlage in acht Heimspielen unterstreicht die Heimstärke. Achtum tut sich auswärts hingegen schwerer und konnte bislang lediglich zwei Siege in der Fremde feiern.
Das Hinspiel verlief ausgeglichen und endete mit einem 2:2-Unentschieden. Ein Ergebnis, das zeigt, dass Achtum den Favoriten durchaus ärgern kann.
Ein entscheidender Faktor könnte die individuelle Qualität in der Offensive werden. Sarstedt stellt mit Adris Jankir den aktuellen Top-Torjäger der Liga, der bereits 16 Treffer erzielte. Zudem sorgt Peman Gangir mit zehn Saisontoren für zusätzliche Gefahr im Angriff. Die jüngste Form spricht ebenfalls eher für die Gastgeber. Neun Punkte aus den vergangenen fünf Pflichtspielen zeigen eine stabile Phase, auch wenn zuletzt ein Dämpfer hingenommen werden musste: Bei HüMax gab es eine deutliche 0:4-Niederlage.
Sarstedt-Trainer Felix Scharschuch auf die Frage, was im Vergleich zum HüMax-Spiel gegen Achtum wieder besser gemacht werden muss:
Tatsächlich gar nicht so viel. In der ersten Halbzeit, gerade zu Beginn hatten wir gute Chancen und wenn wir die verwerten ist es ein anderes Spiel. Zum anderen müssen wir aber wieder intensiver in Zweikämpfe gehen und unaufgeregt unser Spiel durchziehen. Die Niederlage war natürlich ein Dämpfer aber wir wollen jetzt am Sonntag weiter unseren Weg gehen.
Achtum steckt dagegen in einer schwierigen Phase. Nur drei Punkte aus den letzten fünf Pflichtspielen sowie vier Niederlagen in Serie sprechen eine klare Sprache. Zuletzt unterlag die Mannschaft mit 1:3 beim Abstiegskandidaten Elze. Achtum-Trainer Patrick Fricke nimmt Stellung zur Niederlage gegen Elze:
Die Niederlage in Elze war unglücklich und unnötig. Allerdings muss man auch sagen, dass sie nicht unverdient war. Wegen diverser Gründe stand uns in Elze nur ein Rumpfkader zur Verfügung. Mit diesem Kader haben wir in der ersten Halbzeit ein leichtes Übergewicht gehabt. In der zweiten Halbzeit wurde Elze deutlich aktiver und wir haben zusehens den Faden verloren und es gipfelte in katastrophale letzte 10 Minuten. Alles in allem war es eines der schlechtesten Spiele von uns in der Saison.
Die Favoritenrolle liegt damit klar beim heimstarken Tabellensechsten, doch das ausgeglichene Hinspiel dürfte als Warnung dienen, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen. Fricke formuliert das Ziel, um gegen Sarstedt zu punkten:
Gegen Sarstedt wollen und müssen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen und versuchen unser Spiel wieder besser auf den Platz bekommen. Wenn wir das schaffen, dann werden wir auch wieder Punkte holen. Am besten fangen wir damit in Sarstedt an, obwohl die Favoritenrolle klar bei den Gastgebern liegt.
SV Alfeld II – SV Teutonia Sorsum (So., 15.03., 15 Uhr)
Am Sonntag um 15 Uhr trifft der Tabellenvierte SV Alfeld II auf den Tabellenneunten SV Teutonia Sorsum. Acht Punkte trennen beide Mannschaften, dennoch verspricht die Begegnung ein spannendes Duell zweier formstarker Teams.
Alfeld präsentiert sich in dieser Saison äußerst stabil. Mit einem Torverhältnis von 46:26 zählt die Mannschaft sowohl offensiv als auch defensiv zu den stärksten Teams der Liga. Auffällig ist jedoch die hohe Anzahl an Punkteteilungen: Bereits sechs Unentschieden stehen zu Buche. Ligaweit wird dieser Wert nur noch von HüMax übertroffen. Sorsum weist mit 23:27 Toren eine ausgeglichenere, aber insgesamt weniger durchschlagskräftige Bilanz auf. Vor allem in der Offensive fehlte es bislang mitunter an Konstanz.
Das Hinspiel verlief deutlich zugunsten der Alfelder. Mit einem klaren 5:1-Auswärtssieg setzte der Tabellenvierte ein deutliches Ausrufezeichen und unterstrich seine Ambitionen im oberen Tabellenfeld. Alfelds Sven Jakob betont das nötige Spielglück, was man im Hinspiel hatte und hofft, dass die Alfelder dies auch im Rückspiel auf ihrer Seite habe werden.
Wir freuen uns auf das Spiel! Sorsum ist ein netter, sympathischer Gegner!
Ein Blick auf die jüngsten Ergebnisse zeigt jedoch kleinere Schwankungen. Alfeld sammelte sieben Punkte aus den letzten fünf Pflichtspielen, tat sich jedoch besonders gegen direkte Konkurrenten schwer. Niederlagen gegen Spitzenteams wie Ahrbergen (5:2) und Algermissen (1:2) bremsten den Aufwärtstrend, während das jüngste 1:1 gegen Concordia erneut die Wettbewerbsfähigkeit gegen Topmannschaften belegte.
Sorsum reist hingegen mit Rückenwind an. Neun Punkte aus den vergangenen fünf Pflichtspielen sprechen für eine positive Entwicklung. Besonders der souveräne 3:0-Heimsieg gegen VfV II am vergangenen Spieltag dürfte zusätzliches Selbstvertrauen verliehen haben. Trainer Louis Diedrich über das kommende Auswärtsspiel in Alfeld und was er für ein Spiel erwartet:
Ich denke Alfeld spielt eine super Saison bisher. Die letzten Spiele liefen alle nicht gut für uns gegen Alfeld, das versuchen wir am Wochenende natürlich zu ändern. Die Alfelder wollen zocken, haben viele Stationen im Spiel & der Kunstrasen spielt ihnen natürlich nochmal in die Karten. Ich erwarte ein schweres Spiel für uns.
Alfeld geht dennoch als Favorit in die Partie, muss jedoch aufpassen, dass die formstarken Gäste nicht für eine Überraschung sorgen. Aus alfelder Sicht freue man sich auf den kommenden Gegner und man betont, dass Sorsum eine sympathische und faire Mannschaft sei und es immer zu ordentlichen Spielen gekommen sei. Es ist also alles angerichtet!

FSV Algermissen – SSV Elze (So., 15.03., 15 Uhr)
Der Tabellendritte FSV Algermissen empfängt den vorletzten SSV Elze. Die Rollen scheinen klar verteilt, dennoch könnte die Partie mehr Spannung bieten, als es die Tabellenkonstellation vermuten lässt.
Algermissen präsentiert sich bislang mit einem Torverhältnis von 29:24 solide und punktet vor allem mit mannschaftlicher Geschlossenheit. Zwar zählen die Gastgeber nicht zu den torhungrigsten Teams der Liga, überzeugen jedoch durch defensive Stabilität und Effizienz. Elze hat hingegen größere Probleme in der Offensive. Erst 21 erzielte Treffer bedeuten die zweitschwächste Angriffsleistung der Liga, während bereits 43 Gegentore die defensive Anfälligkeit verdeutlichen. Besonders auswärts tut sich die Mannschaft schwer: Noch kein Sieg in der Fremde und lediglich ein Unentschieden sprechen eine deutliche Sprache.
Erschwerend kommt hinzu, dass Elze bereits am Mittwochabend beim Spitzenreiter Ahrbergen gefordert war. Man verlor das Spiel gegen den Tabellenführer mit 1:0 und geht so mit einer zusätzlichen Belastung in die Begegnung geht.
Das Hinspiel verlief deutlich enger als erwartet. Algermissen setzte sich auswärts knapp mit 3:2 durch und musste bis zum Schlusspfiff um den Erfolg zittern. Die aktuelle Form spricht für die Gastgeber. Neun Punkte aus den letzten fünf Pflichtspielen zeigen eine stabile Phase, zudem gelang Algermissen ein echtes Ausrufezeichen: Mit dem 1:0-Erfolg wurde Spitzenreiter Ahrbergen die erste Saisonniederlage zugefügt. Algermissen-Trainer Michael Lang gibt Einblick in das Vorgehen gegen Elze:
Jetzt kommt Elze und die Aufgabe wird nicht einfacher. Die Kreisliga ist sehr ausgeglichen, hier kann jeder jeden schlagen. Und wir wissen, wenn wir nicht mit der entsprechenden Bereitschaft ins Spiel gehen, jeden Zweikampf gewinnen zu wollen, dass es dann auch für uns schwer wird. Wir haben nicht die Klasse, um irgendeinen Gegner an die Wand zu spielen, wir müssen für jeden Sieg ordentlich arbeiten. Das hat gegen Ahrbergen super geklappt und an die Leistung müssen wir anknüpfen, wenn wir gegen Elze auch erfolgreich sein wollen.
Doch auch Elze reist mit neuem Selbstvertrauen an. Sechs Punkte aus den vergangenen fünf Pflichtspielen sowie zuletzt zwei wichtige Siege in Serie lassen aufhorchen. Sowohl beim 3:1-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Föhrste als auch beim 3:1 gegen Achtum wurde Mensur Berisha mit jeweils zwei Treffern zum Matchwinner.
Trotz der klaren Tabellenlage ist Algermissen gewarnt: Elze kämpft um jeden Punkt im Abstiegskampf und dürfte entsprechend engagiert auftreten. Michael Lang formuliert das Ziel klar:
Aber die Motivation ist groß, oben an den Spitzenteams dranzubleiben, insofern zählt nur ein Sieg für uns.







