Der 18. Spieltag der 1. Kreisklasse Staffel B steht vor der Tür. Es kommt zum direkten Verfolgerduell zwischen Almsedt und Gronau und in Lamspringe herrscht das Duell zwischen dem Letzten und dem Tabellenersten aus Freden.

SV Ambergau Bockenem II – SG Sibbesse/Westfeld (So., 29.03., 12:30 Uhr)

Bereits um 12:30 Uhr trifft der Tabellenzehnte auf den Tabellenzwölften, wobei sechs Punkte zwischen beiden Teams liegen. Das Hinspiel konnte Ambergau knapp mit 2:1 für sich entscheiden.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt unterschiedliche Probleme: Ambergau kommt auf 27:41 Tore, während Sibbesse mit 15:46 sowohl die zweitschwächste Offensive als auch die drittschwächste Defensive der Liga stellt. Vor allem auswärts tut sich Sibbesse extrem schwer, wo bislang erst ein Sieg und insgesamt nur zwei erzielte Tore zu Buche stehen.

Beide Teams gehen zudem mit negativen Ergebnissen in die Partie: Ambergau unterlag zuletzt deutlich mit 0:3 gegen Betheln, während Sibbesse sogar mit 0:4 gegen Wehrstedt verlor. Ambergau-Trainer Darius Guder:

Nach der völlig verdienten Niederlage gegen Bethlen wollen wir zu Hause gegen Sibbesse natürlich 3 Punkte holen.

Sibbesse-Trainer Roman Woyciechowski über das vergangene Spiel und die kommende Aufgabe in Ambergau:

Ich habe das Gefühl, dass wir uns ein bisschen gefangen haben. Wir haben uns auch in Wehrstedt Chancen erspielt, die wir nur konsequent nutzen müssen. Dann bin ich auch ganz optimistisch auf das Spiel gegen Ambergau.

SV BW Neuhof II – SV Betheln-Eddinghausen (So., 29.03., 13 Uhr)

Am Sonntag empfängt der Tabellenzweite den Tabellenelften. Das Hinspiel entschied Neuhof mit 2:1 für sich. Neuhof-Trainer Timo Bauerschaper:

Betheln hat uns im Hinspiel vor arge Probleme gestellt, obwohl wir die klar bessere Mannschaft waren, haben wir erst kurz vor Schluss das 2:1 geschossen. Sie werden sicherlich wieder so kompakt auftreten wie im Hinspiel. Nichtsdestotrotz wollen wir am Sonntag den Bock umstoßen und gewinnen.

Mit 36:24 Toren präsentiert sich Neuhof insgesamt stabil, während Betheln bei 26:43 steht. Besonders auffällig ist die Heimstärke der Gastgeber, die sechs ihrer zehn Heimspiele gewinnen konnten, wobei sie auswärts tendenziell sogar noch stärker auftreten. Betheln hingegen wartet auswärts weiterhin auf den ersten Sieg der Saison.

Zuletzt musste Neuhof eine 1:2-Niederlage gegen Freden hinnehmen. Neuhofs Timo Bauerschaper:

Die Stimmung im Team ist gut, auch wenn wir jetzt zwei Spiele zu Beginn knapp verloren haben. Wir konnten in den letzten Spielen nie unseren vollständigen Kader einsetzen. Momentan sind wir personell ein bisschen gebeutelt, sei es durch Verletzungen, Krankheit oder Urlaub. Gegen Freden haben wir mit unseren Möglichkeiten ein gutes Spiel gemacht und auch in Unterzahl gut dagegen gehalten. Daran wollen wir natürlich anknüpfen und den ersten Dreier im Jahr 2026 einfahren.

Betheln sammelte mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen Ambergau Selbstvertrauen. Betheln-Trainer Malte Petzold diesbezüglich:

Der Sieg gegen Ambergau II hat gut getan, vor allem, weil die Niederlage gegen Wehrstedt sehr unglücklich war.

Über das kommende Rückspiel gegen den Aufstiegsaspiranten verrät Malte Petzold:

Im Hinspiel hatten wir einen guten Kader, für Sonntag haben wir noch ein paar Fragezeichen. Neuhof ist zu Hause natürlich nochmal ein ordentliches Kaliber, ein Punkt wäre so schon ganz nett.

TuSpo Lamspringe II – SV Freden (So., 29.03., 13 Uhr)

Am Sonntag kommt es zum Duell des Tabellenletzten gegen den Tabellenführer. Das Hinspiel war mit einem klaren 6:0-Erfolg für Freden eine eindeutige Angelegenheit.

Auch die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Lamspringe stellt mit 13:48 Toren sowohl die schwächste Offensive als auch die zweitschwächste Defensive der Liga. Freden hingegen überzeugt mit 48:14 Toren und stellt sowohl die beste Defensive als auch die zweitbeste Offensive.

Während Lamspringe zu Hause noch auf den ersten Sieg wartet, zeigt sich Freden auswärts extrem stark und gewann sechs seiner acht Spiele in der Fremde.

Formtechnisch könnten die Unterschiede kaum größer sein: Lamspringe kassierte zuletzt eine deutliche 1:6-Niederlage gegen Gronau, während Freden mit einem 2:1-Sieg gegen Neuhof in das Spiel geht. Freden-Trainer Andreas Weber-Seegert:

Wir wollen in jedes Spiel reingehen, mit Vollgas und unser klares Ziel ist es, den Aufstieg so früh wie möglich festzumachen. Wir werden uns auf jeden Fall nicht blenden lassen. Klar auf dem Papier ist es so, dass wir der haushohe Favorit sind, aber Lamspringe ist letzter und kämpft ums Überleben. Die werden alles versuchen, einen Punkt mitzunehmen. Ich glaube es wird ein hartes Stück Arbeit.

Lamspringes Timo Wunnenberg über das Vorgehen und das Ziel für die kommende Partie gegen den unangefochtenen Tabellenführer:

Gegen Freden müssen wir über das gesamte Spiel eine konzentrierte Leistung abrufen. Das Ziel ist mit Wille, Kampf, Mut und Leidenschaft die Punkte in Lamspringe zu behalten.

VfL Adensen-Hallerburg – TSV Adenstedt (So., 29.03., 15 Uhr)

Am Sonntag trifft der Tabellenfünfte auf den Tabellenachten, wobei lediglich vier Punkte zwischen beiden Teams liegen. Das Hinspiel endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Adensen präsentiert sich mit 52:25 Toren als offensivstärkste Mannschaft der Liga und stellt gleichzeitig die drittbeste Defensive. Adenstedt kommt auf 33:37 Tore und zeigt sich insgesamt deutlich ausgeglichener.

Vor allem zu Hause ist Adensen stark und gewann fünf seiner acht Heimspiele. Dennoch musste das Team zuletzt eine knappe 3:4-Niederlage gegen Almstedt hinnehmen. Adensen-Trainer Florian Gross:

Wir müssen einfach wieder unsere Abläufe mit und gegen den Ball abrufen und die einfachen Fehler aus unserem Spiel bekommen! Die Einstellung und der Wille waren gegen Almstedt da, jetzt geht es darum auch spielerisch wieder strukturierter zu werden!

Adenstedt geht ebenfalls mit einem torreichen Ergebnis in die Partie und spielte zuletzt 4:4 gegen Bodenburg. Adenstedt-Sprecher Dennis Hiller über die kommende Aufgabe bei Adensen:

Die Aufgaben werden in dieser Saisonphase nicht einfacher. Wir sind aber guter Dinge, dass wir aus Adensen Zählbares mitnehmen, wenn wir an die gezeigten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen.

MTV Almstedt II – TSV Gronau (So., 29.03., 15 Uhr)

Am Sonntag empfängt der Tabellenvierte den Tabellendritten. Das Hinspiel konnte Gronau knapp mit 2:1 gewinnen. Über das Hinspiel äußert sich der Almstedt-Coach Marek Höweling wie folgt:

Uns hat an dem Tag die Durchschlagskraft gefehlt und wir waren hinten zu anfällig. Vorallem die Standards müssen wir am Sonntag besser verteidigt bekommen.

Auch tabellarisch ist das Duell eng, denn nur ein Platz trennt beide Teams. Almstedt kommt auf 41:27 Tore, während Gronau mit 46:28 leicht bessere Offensivwerte aufweist.

Almstedt geht mit Rückenwind in die Partie: Zuletzt wurde ein 4:3-Sieg gegen Adensen gelang. Gronau zeigt sich vor allem auswärts stark und gewann sechs seiner neun Spiele in der Fremde. Marek Höweling gibt Einblicke in seine Erwartungen an das Spiel und formuliert das Ziel der Mannschaft:

Wir erwarten ein sehr kampfbetontes Spiel mit einem standardstarken Gegner, der bis zur letzten Sekunde alles gibt. Sie haben die letzten Spiele bewiesen, dass sie jeden Gegner schlagen können. Aber das ist uns bewusst und werden den Rückenwind aus Adensen mitnehmen und die nächsten 3 Punkte anpeilen!

Auch Gronau kommt mit viel Selbstvertrauen, nachdem zuletzt ein deutlicher 6:1-Sieg gegen Lamspringe eingefahren wurde und die Mannschaft sich in bestechender Form befindet. Gronau-Trainer Andrej Morast:

Wir sind natürlich in guter Form und wollen diese auch so beibehalten und wollen natürlich versuchen auch in Almstedt zu punkten, zumindest nicht zu verlieren gegen den direkten Konkurrenten. Es wird aber ein schweres Spiel, ein 50/50-Spiel denke ich.

TSV Eberholzen – SG Bodenburg/Sehlem (So., 29.03., 15 Uhr)

Am Sonntag trifft der Tabellenneunte auf den Tabellen-siebten, wobei acht Punkte zwischen beiden Mannschaften liegen. Das Hinspiel gewann Bodenburg mit 4:2.

Eberholzen steht bei 40:42 Toren, während Bodenburg mit 49:41 die zweitbeste Offensive der Liga stellt.
Auffällig ist die Heimstärke von Eberholzen, die 13 Punkte aus neun Spielen holten und insgesamt zu Hause deutlich stärker auftreten. Bodenburg hingegen punktet auswärts schwächer als im eigenen Stadion.

Zuletzt musste Eberholzen eine knappe 2:3-Niederlage gegen Mehle hinnehmen und steht seit drei Spielen ohne Punkt dar. Eberholzen-Trainer Daniel Gnebner:

Tatsächlich sind wir geknickt und auch sehr unzufrieden mit dem Rückrundenstart, den wir bis jetzt hatten, wenn man aus drei Spielen null Punkte holt.

Bodenburgs Mark Winkelmann beton derweil, Eberholzen nicht auf die letzten drei Spiel zu reduzieren und warnt sein Team:

Der Negativlauf von Eberholzen darf und wird in den Planungen unseres Trainers keine Rolle spielen, da die Spiele auf dem Sonnenberg immer sehr speziell sind und jeden Gegner vor besondere Herausforderungen stellt.

Bodenburg spielte zuletzt einem torreichen Spiel 4:4 gegen Adenstedt und sicherte sich durch gute Moral doch noch einen Punkt. Über das vergangene Spiel und das kommende Aufeinandertreffen mit Eberholzen, berichtet Mark Winkelmann:

Wir sind mit dem Ergebnis aus Adenstedt nicht zufrieden, da wir es leider noch nicht schaffen unsere Individuellen Fehler abzustellen, die dann immer wieder zu Gegentoren führen. Trotzdem sind wir so selbstbewusst zu sagen, das wir mit unseren vorhandenen Stärken in Eberholzen gewinnen wollen.

Daniel Gnebner über die Vorbereitung auf das Spiel gegen Bodenburg und seine Zielsetzung, die er seiner Mannschaft vermittelte:

Wir müssen einfach wieder versuchen, Fußball zu spielen. Wir müssen wieder dazu kommen, Zweikämpfe zu führen und zu gewinnen. Wenn wir am Donnerstag nochmal so eine Trainingseinheit abhalten wie Dienstag, bin ich mir sicher, dass wir es Bodenburg sehr schwer machen werden.

SG Wehrstedt/Salzdetfurth – SV Mehle (So., 29.03., 15 Uhr)

Am Sonntag kommt es zum Duell Sechster gegen Dreizehnter. Das Hinspiel gewann Wehrstedt knapp mit 3:2. Mehle-Trainer Daniel Sprenger über das vergangene Hinspiel:

Im Hinspiel hat uns teilweise der letzte Wille gefehlt. Das können wir besser.

Mit 43:29 Toren präsentiert sich Wehrstedt stabil, während Mehle mit 25:49 die schwächste Defensive der Liga stellt.
Besonders auswärts tut sich Mehle schwer und wartet weiterhin auf den ersten Sieg in der Fremde.

Wehrstedt geht mit viel Selbstvertrauen in die Partie, nachdem zuletzt ein deutlicher 4:0-Sieg gegen Sibbesse gelang. Trainer Jan Bergmann:

Grundsätzlich wollen wir den Flow der letzten Wochen mitnehmen. Ich denke, dass wir gut gestartet sind. Wir haben in der Vorbereitung natürlich auch viel investiert und das wir das auch genauso weiterhin machen mit der Trainingsbeteiligung: war sensationell unter der Woche.

Mehle konnte allerdings ebenfalls punkten und gewann zuletzt mit 3:2 gegen Eberholzen. Daniel Sprenger:

Wir müssen an diese Leistung der letzten beiden Spiele anknüpfen. Beide Spiele und der Sieg letzten Sonntag hat der Mannschaft gut getan.

Jan Bergmann auf das Aufeinandertreffen mit Mehle blickend:

Wir wissen natürlich auch um die Stärken von Mehle, die auch gut in die Rückrunde reingekommen sind. Wir sind gewarnt, gerade um die Qualitäten im Umschaltspiel und das Tempo sind für die Liga exorbitant hoch. Dementsprechend wissen wir, was uns erwartet.