Am gestrigen Mittwoch fand in Dielmissen der außerordentliche Kreisfußballtag statt.

Foto: Miguel Rey Lamas

Foto: Meine Fankurve

Der NFV-Kreisvorstand hatte sich das Votum der Vereine genauso vorgestellt. Von insgesamt 31 anwesenden Vereinen stimmten am Ende 28 Vereine der Auflösung des NFV-Kreises Holzminden zum 30. Juni und dem gleichzeitigen Übergang in den NFV-Kreis Hildesheim-Holzminden zum 01.07. zu. Nun richtet sich der Blick auf den außerordentlichen Kreisfußballdes NFV-Kreises Hildesheim, der am kommenden Samstag ab 10:30 Uhr in der Aula in Ochtersum stattfindet. Nur, wenn auch dort eine Mehrheit erreicht werden kann, kommt es zur Fusion. Sollte es dort keine Zustimmung geben, bleiben beide NFV-Kreise weiterhin eigenständig.

Am Dienstagabend fand im Gasthaus in Dielmissen ein außerordentlicher Kreisfußballtag statt, den Kreisvorsitzender Marc Dühring eröffnete. Alle Vereine mit aktiven Mannschaften waren vertreten. Auch wenn NFV-Präsident Ralph-Uwe Schaffert fehlte, überbrachte Jens Grützmacher (NFV-Vizepräsident) die Grüße und betonte die Chancen, die die geplante Fusion mit Hildesheim bietet.

Bei der Abstimmung ging es dann um genau diese Fusion. Dühring erklärte, dass die Zusammenarbeit mit Hildesheim ein zukunftsfähiges Modell sei – sowohl sportlich als auch organisatorisch. Auch Nicolas Deiters vom SV Kaierde sprach sich für den Zusammenschluss aus, verwies aber auf die bisherigen Abwanderungen junger Spieler in den Nachbarkreis.

Am Ende votierten 163 von 196 möglichen Stimmen für die Fusion – ein starkes Zeichen. Lediglich drei Vereine stimmten dagegen. Jetzt liegt der Ball bei den Hildesheimern. Sollte auch dort zugestimmt werden, steht der gemeinsamen Zukunft nichts mehr im Weg.