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Wir suchen folgende Fachkräfte: Exam. Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in und Kinderkrankenpfleger/in
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Am heutigen Mittwochabend stehen für zwei unserer Hildesheimer Kreisligisten die Halbfinals im Kreispokal an. Sie duellieren sich mit den beiden Top-Teams der Kreisliga Holzminden.
TSV Holenberg – TSV Deinsen (Mi., 29.04., 18:45 Uhr)
Im Kreispokal steht das Halbfinale an und für den TSV Deinsen wartet am Mittwoch (29.04., 18:45 Uhr) eine echte Herkulesaufgabe. Auswärts beim TSV Holenberg geht es um den Einzug ins Finale.
Der Weg der Deinser ins Halbfinale war dabei alles andere als unspektakulär. Mit teils torreichen und dramatischen Spielen kämpfte sich das Team durch den Wettbewerb. Einem klaren 8:1-Auftaktsieg gegen FC Hohe/Brökeln folgte ein wildes 5:4 gegen die SG Langenholzen/Sack. Auch in Runde drei (5:3 gegen SG Lenne/Wangelnstedt II) blieb es torreich, ehe spätestens im Achtelfinale (1:0 gegen 1. FC Sarstedt) und im Viertelfinale (6:5 nach Elfmeterschießen gegen SC Harsum II) die Nervenstärke unter Beweis gestellt wurde.
Nun wartet mit dem TSV Holenberg jedoch ein echtes Schwergewicht. Die Gastgeber, die noch in der vergangenen Saison in der Bezirksliga aktiv waren, dominieren aktuell die Kreisliga Holzminden nach Belieben. Mit 51 Punkten aus 57 möglichen Zählern marschiert Holenberg souverän Richtung Meisterschaft. Besonders im Fokus steht Angreifer Leon Wessel, der mit beeindruckenden 35 Saisontoren herausragt und die Offensive des Tabellenführers anführt.
Ganz anders die Ausgangslage beim TSV Deinsen. Nach einer starken Hinrunde ist das Team in der Rückserie aus dem Tritt geraten. Neun Spiele in Folge ohne Sieg, nur ein Erfolg im neuen Jahr und lediglich fünf Punkte aus den letzten zehn Partien sprechen eine klare Sprache. In der Tabelle der Kreisliga rangiert Deinsen aktuell nur noch auf Platz zehn, ein Abrutschen in den Abstiegskampf konnte bislang nur durch das Polster aus der Hinrunde verhindert werden.
Doch der Pokal schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten und genau darauf setzen die Deinser. „Gegen den Tabellenführer der Kreisliga Holzminden, der seit Jahren zwischen Bezirk und Kreis pendelt und bereits wieder die 100-Tore-Marke geknackt hat, sind wir zwar Außenseiter, aber wir werden versuchen, mit einer engagierten Leistung das Finale zu erreichen“, erklärt Trainer Sercan Zümrüt.
Besonders der bisherige Pokalweg schweißt zusammen: „Die fünf Auswärtsspiele bisher mit über 1000 Kilometern sollen nicht umsonst gewesen sein“, so Zümrüt weiter. Personell kann der Coach nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich Vitalij Poljakov und Zümrüt selbst fallen verletzt aus.
Für den TSV Deinsen bietet sich trotz schwieriger Ligaphase die große Chance, eine Saison mit einem echten Highlight zu krönen. Doch dafür braucht es gegen den formstarken Favoriten aus Holenberg eine absolute Topleistung und vielleicht ein kleines Pokalwunder.
SC Drispenstedt – SV 06 Holzminden (Mi., 29.04., 19:30 Uhr)
Im zweiten Halbfinale des Kreispokals kommt es am Mittwoch (29.04., 19:30 Uhr) zu einem echten Topduell. Der SC Drispenstedt empfängt den SV 06 Holzminden, zwei Teams, die auch in ihren Ligen ganz vorne mitmischen.
Der Weg der Drispenstedter ins Halbfinale war dabei beeindruckend und von konstant starken Leistungen geprägt. Nach einem 2:1-Auftaktsieg gegen die SV Ambergau Bockenem II folgte ein klares 6:0 gegen die SG Frankenfeld. Spätestens mit dem 2:1-Erfolg gegen Kreisliga-Spitzenreiter SV RW Ahrbergen in Runde drei setzte der SC ein echtes Ausrufezeichen. Auch im Achtelfinale (2:0 gegen TuSpo Schliekum II) und im Viertelfinale (5:0 gegen Vorjahresfinalist Spvgg. Hüdd.-Machtsum) ließ die Mannschaft nichts anbrennen.
Nun wartet mit dem SV 06 Holzminden ein starker Gegner aus der Parallelstaffel. Die Gäste stehen aktuell auf Platz zwei der Kreisliga Holzminden und kämpfen, wie schon im Vorjahr, um den Aufstieg in die Bezirksliga. Nach zuletzt zwei Siegen reisen sie mit Rückenwind an, auch wenn die Konkurrenz durch mögliche Nachholspiele noch Druck ausüben kann. Gefährlichster Angreifer ist Lennard Ebert, der mit 17 Treffern zu den Top-Torjägern der Liga zählt.
Doch auch der SC Drispenstedt spielt eine herausragende Saison. Aktuell belegt das Team Rang zwei in der Kreisliga Hildesheim, ein Platz, der zum direkten Aufstieg berechtigen würde. Am vergangenen Wochenende setzte sich der SC im Topspiel gegen Bezirksliga-Absteiger FC Concordia Hildesheim mit 1:0 durch und unterstrich damit seine Ambitionen. Mit Mahdy Kawar (19 Tore) stellt Drispenstedt zudem einen der gefährlichsten Angreifer der Liga.
Entsprechend selbstbewusst blickt Spielertrainer Mo Siala auf die Partie: „Holzminden steht aktuell auf dem zweiten Platz in der anderen Staffel und hat die beiden letzten Spiele gewonnen. Sie werden mit ordentlich Rückenwind zu uns kommen.“ Gleichzeitig sieht er seine Mannschaft gut aufgestellt: „Wir haben fast den kompletten Kader zur Verfügung, was für so ein Spiel immens wichtig ist. Ich vertraue meinen Jungs zu 100 Prozent und weiß, dass wir jeden schlagen können.“
Das Ziel ist klar formuliert: „Wir wollen ins Finale und dafür müssen wir morgen viel investieren.“
Die Voraussetzungen versprechen ein intensives und hochklassiges Pokalspiel, mit zwei formstarken Teams, die sich auf Augenhöhe begegnen und beide den nächsten Schritt Richtung Titel gehen wollen.
