Die Sportfreunde Söhre haben ihr wichtiges Heimspiel gegen den SV Plauen-Oberlosa ziemlich deutlich mit 28:35 verloren. Der Abstieg auf der 3. Liga rückt damit näher.

Die Sportfreunde Söhre taumeln dem Abstieg in die Handball-Regionalliga entgegen. Am Samstagabend fand das Kellerduell gegen den den SV Plauen-Oberlosa in Diekholzen statt. Am Ende standen die Sportfreunde gegen die Sachsen mit hängenden Köpfen auf dem Hallenboden. Aber der Reihe nach: Zunächst starteten die Hausherren gut in das wichtige Spiel. Jonas Rost brachte sein Team nach knapp einer Viertelstunde mit 10:6 in Führung. Danach riss aber etwas der Faden. Zwar traf Tom Folger nach 22 Minuten zum 14:12, in der Folge gelang den Sportfreunden nicht mehr viel. Den Gästen gelangen fünf Treffer in Folge und sie gingen mit einer 17:14-Führung in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit wurde es zunächst hektisch. Nach einem ausgeglichenem Beginn (17:20) bekam Kreisläufer Norman Kordas (Titelfoto) ein Foul nicht gepfiffen und auf dem Rückweg in die Abwehr riss er seinen Gegenspieler von hinten um und sah dafür von den etwas kleinlich pfeifenden Schiris Walter und Staszak die rote Karte. Das war der endgültige Bruch im Söhrer Spiel. Gegen Spielmacher Roman Bevcar fand die Söhrer Abwehr kein Mittel. Die Gäste setzten sich weiter ab und hatten das Spiel in der 48. Minute bereits entschieden. Der gute Franz Schauer traf zum 19:27. Bei den Sportfreunden lief nichts mehr zusammen, dem Rückraum fehlten die Mittel um gegen die aggressive Abwehr der Plauener zum Erfolg zu kommen. Zu allem Überfluss sah Yannik Ihmann in der Schlussphase ebenfalls noch die rote Karte, genauso, wie Plauens Teo Jezernek. Die 400 Zuschauer in der Steinberghalle hatten sich zu diesem Zeitpunkt mit der Niederlage abgefunden und scheinbar auch mit dem Abstieg. Vier Spieltage vor dem Saisonende haben die Sportfreunde drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Das Restprogramm mit zwei Heimspielen und dem letzten Saisonspiel in Barmbek bietet noch Möglichkeiten. So richtig glauben sie bei den Sportfreunden aber wohl nicht mehr.