Der FC Concordia Hildesheim hat das Derby gegen den PSV Grün-Weiß Hildesheim mit 2:1 (2:0) gewonnen. Trotz zahlreicher Chancen machte es der Favorit am Ende unnötig spannend.

Concordia erwischte einen Blitzstart in die Partie. Bereits nach 30 Sekunden tauchte Alpay Badir frei vor PSV-Torwart Nico Brinkmann auf, doch der Schlussmann reagierte stark. Auch in zwei weiteren Eins-gegen-eins-Situationen behielt Brinkmann gegen Badir die Oberhand und hielt sein Team zunächst im Spiel.

Entschied das direkte Duell für sich. PSV-Torwart Nico Brinkmann (rechts) vereitelt gegen Alpay Badir (Mitte). Fotos: Anton Gebhard

In der 22. Minute fiel dann die verdiente Führung für die Gastgeber. Der erfahrene Roberto Cid-Valdes verwandelte einen Freistoß aus rund 25 Metern direkt zum 1:0. Nur fünf Minuten später hatte Cid-Valdes erneut eine Großchance, scheiterte aber wieder an Brinkmann. Der Abpraller landete jedoch vor den Füßen von Marlon Laubinger, der per Volley auf 2:0 erhöhte.

Bis zur Pause hätte Concordia die Führung weiter ausbauen können. Weitere große Chancen durch Cid-Valdes sowie Laubinger, der den Pfosten traf, blieben jedoch ungenutzt. „Wir hätten zur Halbzeit höher führen müssen“, sagte Concordia-Trainer Siegmund Laubinger nach dem Spiel.

Vom PSV kam im ersten Durchgang offensiv wenig. Nach der Pause verlor die Partie jedoch an Tempo. „Wir haben ein bisschen Sommerfußball gespielt“, bemängelte Laubinger. Dadurch kam der PSV besser ins Spiel und verkürzte in der 68. Minute durch einen verwandelten Foulelfmeter von Julian Jacobs auf 2:1.

Kurz darauf hatten die Gäste sogar die große Chance zum Ausgleich. Ein Freistoß aus rund 40 Metern wurde immer länger und klatschte schließlich an den Pfosten. In der Schlussphase blieb es spannend, auch weil Concordia weitere Möglichkeiten durch Mustafa Bido und Michael Diesenberg liegen ließ.

„Wir haben jetzt aus zwei Spielen nur drei Tore geschossen, hätten aber gefühlt 15 machen müssen. Das müssen wir besser machen“, so Laubinger nach der Partie. PSV-Trainer Frank Leitermann sah trotz der Niederlage eine starke Leistung seines Teams: „Schade, wir waren nah dran. Wenn ein Aufstiegskandidat gegen uns schon auf Zeit spielen muss, dann haben wir schon sehr viel richtig gemacht.“

Am Ende blieb es beim knappen, aber verdienten Derbysieg für Concordia.