Keine Punkte für die Hildesheimer-Landesligisten! Am 25. Spieltag der Landesliga fiel das Spiel der Germanen in Godshorn kurzfristig aus. Bavenstedt und Newroz zogen jeweils den Kürzeren.

SV Bavenstedt – SV Arminia Hannover 0:1 (0:0).

Die Gäste aus Hannover, die seit 17 Spielen ungeschlagen sind, erwischten in Bavenstedt den besseren Start und hatten nach 19 Minuten die Riesenchance zur Führung, als sich Björn Masur und Anton Zholud stark über die rechte Seite durchkombinierten und Zholud aus kurzer Distanz scheiterte. Fortan spielte nur noch die dezimierte Bavenstedter-Elf. Zunächst scheiterte Sandro Padial mit einem Distanzschuss, ehe er per Kopf aus kurzer Distanz vergab. Zudem wurden zwei Freistöße aus 17m kläglich vergeben. Kurz vor der Pause erhöhte Bavenstedt noch einmal den Druck. In der 38. Minute zeichnete sich der Arminia-Torwart Dominik Grimpe erneut aus, als er einen Distanzschuss von Ruslan Rzaiev gerade noch so parieren konnte. Immer wieder hatte Grimpe das letzte Wort. Mit dem Halbzeitpfiff tauchte Max Wasl nach Steckpass von Cedric Jahnel alleine vor Grimpe auf, der erneut den Ball parierte. Bei der darauffolgenden Ecke kam Wasl per Kopf zum Abschluss und wieder hielt Grimpe stark. „Wir hatten viele klare Torchancen. Aber die Überzeugung muss da sein“, so Jarzombek nach dem Spiel.

Weil ein Linienrichter ausfiel, half Schiedsrichterin Lucy Wolf aus.

Mit Jahnel und kurze Zeit später Rzaiev musste Jarzombek verletzungsbedingt wechseln und erneut umstellen. Jarzombek fehlen aktuell ohnehin schon sieben Spieler. Arminia konnte nach dem Seitenwechsel das Spiel offener gestalten. Kapitän Yannick Bahls vergab die beste Torchance nach einer Hereingabe für Arminia (63.). Doch dann gab es die nächste Bavenstedter-Drangphase. Aaron Wedekind und Ivan Hasso hatten die größten Torchancen, scheiterten aber erneut im Eins-gegen-Eins-Duell gegen Grimpe. „Ich muss heute meinen Torwart oben“, so der Arminia-Trainer Henrik Larsen nach dem Spiel. Genau in der Drangphase schlug Arminia eiskalt zu. Nach einem Konter setzte sich Winter-Neuzugang Björn Masur gegen seinen Gegenspieler durch und traf mit einem überlegten Schuss ins kurze Eck.

Umkämpfte Duelle.

In der Schlussphase warf Bavenstedt noch einmal alles nach vorne. Hasso und Noah Warneboldt hatten die letzten Chancen des Spiels, doch ein Treffer sollte nicht fallen. So setzte sich Arminia dank Torhüter Grimpe glücklich in Bavenstedt mit 1:0 durch. „Ich muss dennoch weiterhin einen Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt und haben eine starke Leistung gezeigt. Wir wurden aber nicht belohnt. Bei dem Weg, den wir gehen, gehört das dazu. Die Jungs müssen jetzt dranbleiben“, so Jarzombek abschließend.

Der beste Mann auf dem Platz: Arminias Torwart Dominik Grimpe

SV Ramlingen-Ehlershausen – SV Newroz Hildesheim 4:1 (1:0).

Der Tabellenzweite aus Ramlingen-Ehlershausen startete druckvoll in die Partie und war in der Anfangsphase die bessere Mannschaft. „Da waren wir etwas schwammig, sind dann aber immer besser in die Partie gekommen“, so der Newroz-Trainer Adem Cabuk nach dem Spiel. Seine Manschaft hatte fortan mehr vom Spiel und war dem Führungstreffer näher. Doch dann kam es bitter. Verteidiger Daniel Rotenberg verletzte sich und musste ausgewechselt werden. Newroz spielte einige Minuten in Unterzahl und musste in der Phase das 1:0 hinnehmen. Utku Kani traf im Rückraum zur Führung (40.). „Das wird sofort bestraft“, sagte Cabuk.
Nach dem Seitenwechsel dann der nächste Schock, als der weitere Verteidiger Erik Henschel verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Durch zwei individuelle Fehler erhöhte Ramlingen-Ehlershausen durch Felix Krüger und Kebba Manneh auf 3:0 (63.+66.). Cabuk: „Meine Mannschaft hat aber nicht aufgegeben.“ Der eingewechselte Adrian Gert verkürzte nach starker Aktion auf 3:1 (75.). Kurz darauf verpasste Newroz sogar der Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit verwandelte Michael Zajusch einen Freistoß direkt zum 4:1-Endstand. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben nicht wie ein Tabellen-14. gespielt“, so Cabuk abschließend.