In der 1. Kreisklasse Staffel A und B fanden am vergangenen Samstag insgesamt drei Spiele an.

SV Bavenstedt II – TuS Holle-Grasdorf 4:3 (2:2).

In einem temporeichen Spiel der 1. Kreisklasse Staffel A bewies SV Bavenstedt II eindrucksvoll Comeback-Qualitäten. Die Gäste aus Holle-Grasdorf erwischten einen Traumstart: Ivan Kusic (5.) und Christopher Rentsch (12.) brachten Holle früh mit 0:2 in Führung. Doch Bavenstedt schlug zurück. Timon Westendorf traf noch vor der Pause gleich zweimal (31., 45.) zum 2:2-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel drehten die Gastgeber richtig auf: Hakan Özdemir (64.) und Ayman Ata’Allah (72.) stellten auf 4:2. Den Schlusspunkt setzte Zuke Isufi per Anschlusstreffer zum 4:3 (75.). Trainer Christopher Sikora zeigte sich nach dem Abpfiff erleichtert:

Es war nicht das beste Spiel von uns, aber wir haben Moral bewiesen und uns zurückgekämpft – daher bin ich sehr stolz auf die Jungs.

TuSpo Lamspringe II – VfL Adensen-Hallerburg 2:1 (2:0).

„Wie gegen Freden haben wir unseren Platz gut umsetzen können“, freute sich der TuSpo-Trainer Timo Wunnenberg nach dem zweiten Sieg in Folge gegen ein Spitzenteam. Durch einen Doppelschlag nach jeweils einem Standard stellte der Gastgeber früh die Weichen auf Sieg. Simon Hauenschild (18.) und David Kozajda (21.) erzielten die Tore. „Defensiv standen wir kompakt und haben Adensen wenig Platz gelassen“, so Wunnenberg weiter. Nach dem Seitenwechsel spielte nur noch der Gast, der sich an der Defensive die Zähne ausbiss. Der Anschlusstreffer von Micha Ruben Werz in der Nachspielzeit kam zu spät. „Wir haben defensiv überzeugt und zurecht den Heimsieg eingefahren. Wir sind wieder da!“, sagte Wunnenberg abschließend, der mit dem Sieg die Rote Laterne an den SV Mehle abgegeben hat.

SV Ambergau Bockenem II – SV Freden 0:0.

Der Tabellenführer erwischte gegen die Volkis den besseren Start in die Partie. Doch der Gastgeber konnte die Druckphase überstehen und war nach 15 Minuten die deutlich bessere Mannschaft. Die beste Torchance vergab Thoren-Tjarck Weder, der mit seinem Schuss nur den Pfosten traf. Weitere Chancen wurden bis zur Pause vergeben, sodass es torlos in die Halbzeit ging. „Wir hätten zur Pause führen müssen“, sagte der SV-Trainer Darius Guder. Nach dem Seitenwechsel wurde der Gast aus Freden stärker und drückte auf den Führungstreffer. Doch ein Tor sollte nicht fallen. So endete die Partie am Samstag leistungsgerecht mit 0:0. „Aufgrund der beiden Halbzeiten geht das Remis in Ordnung“, so Guder abschließend.